1 - Änderungsprotokoll

© Holger Bergmann 2015 - 2018

Änderungsprotokoll zum ersten Teil

Da man mit einer Website zwar wesentlich flexibler ist als mit einem Buch und ins- besondere auf Kritik reagieren kann, andererseits sich der Leser auf einen einmal vorgefundenen Inhalt verlassen können muss, werden Änderungen als solche hier protokolliert. Sie erscheinen in zeitlich umgekehrter Reihenfolge.

Die Korrektur von Rechtschreib- und ähnlichen Fehlern wird nur dann protokol- liert, wenn diese sich sinnentstellend ausgewirkt haben.

 

 

Tag: 02.09.2018

Betroffen: "Wormer", Weiterführende Literatur

Einem Leser war im Block:

Bleibt hinzuzufügen, dass Großbritannien die Doppelstrategie von Kriegsbereit- schaft und deren Verschleierung als Friedenswillen auch nach dem Ersten Welt- krieg in Form der Appeasementpolitik fortsetzte.

das Wort "Verschleierung" zu sanft. Es wurde durch "Camouflage" ersetzt. Auf ei- ne Kennzeichnung mit spitzen Klammern wurde verzichtet.

 

 

Tag: 11.05.2018

Betroffen: "Die Julikrise"

Nach Wikipedia war Josef Redlich österreichischer Reichsrats-, nicht Reichtstags-

abgeordneter. Auf eine Kennzeichnung der Änderung mit spitzen Klammern wur- de aus formalen Gründen verzichtet.

 

 

Tag: 18.04.2018

Betroffen: "Wormer", Weiterführende Literatur

Die Quellenangabe zum Ferry-Zitat aus "Preparata" wurde korrigiert und aus- führlicher gefasst. Der bisherige Text steht zu Vergleichsgründen rechts.

 

 

Tag: 04.04.2018

Betroffen: "Campbell", Weiterführende Literatur

Die Finanzierung des Blenheimpalastes bezog sich auf dessen Renovierung, nicht auf seine Errichtung. Eine entsprechende Bemerkung wurde eingefügt.

Der Zweite Sekretär der britischen Botschaft in den USA hieß nicht Power, son- dern Tower.

"Washingons Abschiedsadresse" war, und hier korrigiere ich ein Missverständnis meinerseits, kein Scheidebrief an die frühere Kolonialmacht, also entfiel die For- mulierung "an Großbritannien", sondern eine "Rede" in Form eines Zeitungsarti- kels. Probleme 1 und 3 erhielten Markierungen mit spitzen Klammern in den Be-

merkungen, 2 aus formalen Gründen nicht.

 

 

Tag: 31.03.2018

Betroffen: "Hätte Deutschland eine Alternative gehabt?"

Für die Verweise auf bereits verwendete Literatur wurde das Kürzel "a.a.O." ge- löscht, stattdessen ein eigener kleiner Abschnitt mit der genauen Platzierung des

Vorzitats eingefügt. Auf die sonst übliche Markierung für Nachträge mit spitzen Klammern wurde hier aus formalen Gründen verzichtet.

 

 

Tag: 25.03.2018

Betroffen: "Systematische" Krisen 1908 - 1913 zur Einstimmung auf den Krieg"

Fehlerkorrektur: In der Bosnischen Annexionskrise wollte man natürlich nicht in St. Petersburg, sondern in London den Eindruck vermeiden, Russland mit dem Abkommen über Persien nur ausgenutzt zu haben. Auf die sonst übliche Markierung für Nachträge mit spitzen Klammern wurde hier aus formalen Gründen verzichtet.

 

 

Tag: 11.03.2018

Betroffen: "Russlands Expansivität und Bismarcks schwere Fehler"

Entegegen der Darstellung bei Oncken war Louis Decazes lediglich französischer

Außenminister, nicht Ministerpräsident.

 

 

Tag: 10.03.2018

Betroffen: Das "Great Game"

Die Erscheinungsangaben für das Werk von Hermann Oncken wurden nachgetra-

gen.

 

 

Tag: 19.02.2017

Betroffen: Unterkapitel "1898 - 1907" in "Vom Gleichgewicht zur Einkreisung"

Zu Bismarcks außenpolitischer Überforderung gegen Ende seiner Amtszeit wur- de ein passendes Zitat von Heinrich August Winkler eingefügt.

 

 

Tag: 18.10.2016

Betroffen: "Wormer", Weiterführende Literatur

In der Dissertation von Christian Rust, Literaturhinweis bei "Alternative", liegt die ausführliche Behandlung des traditionellen Gleichgewichtsbegriffs vor, die der in- teressierte Leser mit der bei "Wormer" angestellten, davon abweichenden Ana- lyse vergleichen kann (Wormers eigene Behandlung der Thematik ist in sich wi- dersprüchlich).

 

 

Tag: 01.09.2016

Betroffen: "Kriegsgeständnisse britischer Politiker"

Zu dem Ausspruch des russischen Kriegsministers Suchomlinow vom 13.06.1914 wurde ein weiteres Zitat beigefügt.

 

 

Tag: 23.08.2016

Betroffen: "Hätte Deutschland eine Alternative gehabt?"

Der bisherige Satz in den Anmerkungen: "Nicht berücksichtigt werden in dieser Arbeit Präventivkriegsüberlegungen." wurde ersetzt durch: "Eigentlich sollten in dieser Arbeit Präventivkriegsüberlegungen nicht berücksichtigt werden." An den

entsprechenden Block wurde eine sich aus der Buchbesprechung "Copeland" ergebende Erläuterung angefügt.

 

 

Tag: 07.08.2016

Betroffen: "Die Julikrise"

Die neue Buchbesprechung "Copeland" in Weiterführende Literatur machte um- fangreiche Änderungen an der "Julikrise" erforderlich. Aus dem Nachweis der deutschen Präventivkriegsabsicht durch Copeland ergibt sich eine teilweise an- dere Sichtweise. Copeland macht die Motivation für die ansonsten rätselhaften deutschen Kriegserklärungen an Russland und Frankreich deutlich.

 

 

Tag: 13.07.2016

Betroffen: Unterkapitel "1898 - 1907" in "Vom Gleichgewicht zur Einkreisung"

Zitate von Zeitgenossen aus dem alliierten Lager zur Einkreisung bzw. zur Zerstö- rung des europäischen Mächtegleichgewichts sind am Ende dieses Unterkapitels passend aufgehoben. Zwei Fundstücke wurden eingefügt.

 

Betroffen: "Campbell", Weiterführende Literatur

Externe Fundstücke zur Annahme britisch-amerikanischer Kooperation über den von Campbell abgedeckten Zeitraum (1898 - 1903) hinaus wurden am Ende hin- zugefügt.

 

Betroffen: "Wormer", Weiterführende Literatur

Nachdem die britische "Chimärenfurcht" für diese Arbeit DIE zentrale Rolle spielt,

wurde ein entsprechendes externes Zitat eingefügt.

 

Betroffen: "Wormer", Weiterführende Literatur

Der Andeutung britisch-russischer Gespräche im Jahre 1869 wurde nachgegang-

en. Ein erläuterndes PDF wurde eingefügt.

 

Betroffen: "Wormer", Weiterführende Literatur

Gegen Ende wird referiert, dass Wormer den Briten Vertragsbrüchigkeit vorwirft, ohne es zu belegen. Externe Fundstücke zeigen die britische Selbsteinschätzung in dieser Richtung. Ein Zusammenhang zum folgenden Block kann gesehen werden.

 

Betroffen: "Hätte Deutschland eine Alternative gehabt?"

Es musste hier zeitlich sehr weit zurückgegangen werden, bis ins 18. Jahrhundert.

Im Anmerkungsteil befand sich folgende Formulierung: "Dem Hinweis, Großbritannien hätte bereits Friedrich den Großen [im Siebenjährigen Krieg] im Stich gelassen (Grenville, S. 155), kann hier nicht nachgegangen werden." Im Zeitalter von Wikipedia lässt sich jedoch eini-

ges ohne große Schwierigkeiten herausfinden. Da auch die Zeitgenossen von 1901 Beurteilungen aufgrund historischer Vorgaben anstellten, halte ich eine Be- zugnahme auf vorzeitige Friedensschlüsse Großbritanniens für angebracht, die seinen Wert als Verbündeter fraglich erscheinen ließen.

 

 

Tage: 06.-08.06.2016

Betroffen: "Die Julikrise 1914"

Aufgrund der Kenntnisnahme neuer Quellen waren umfangreiche Hinzufügungen zur Julikrise erforderlich. Das betrifft vor allem den 27.07., besonders die ent- scheidenden Tage 31.07. und 01.08. sowie den 03.08. Hier haben sich die bishe- rigen Quellen, vor allem "Oncken" und "Neitzel", als lückenhaft, letzterer auch als ein wenig fehlerhaft erwiesen.

 

Zu Vergleichsgründen folgt hier eine der Tagesbeschreibungen, wie sie zuvor war:

 

03.08.1914

Deutschland erklärt Frankreich den Krieg.

Deutsche Truppen fallen in Belgien ein.

Als Grey vorübergehend keine Mehrheit im Kabinett hat und schwankt, gelingt es einer Kamarilla aus der Konservativen Partei, die Opposition zu sammeln und zum Kriegskurs zur Verfügung zu stellen (vorausgegangen war eine deutsche Neutralitätsformel für Großbritannien).

Grey stimmt in einer mitreißenden Rede die britische Öffentlichkeit auf Krieg.

Britisches Ultimatum an Deutschland, sich aus Belgien zurückzuziehen. Deutsch- land antwortet nicht.

 

 

Tag: 30.05.2016

Betroffen: Buchbesprechung "Mahan" in "Weiterführende Literatur"

Mit: "Nachsatz: US-Expansion aus Furcht vor Italien?" wurde ein neuer Schluss- abschnitt dazugesetzt.

 

 

Tag: 25.05.2016

Betroffen: "Russlands Expansivität und Bismarcks schwere Fehler"

Der Autor von "Mythos und Wirklichkeit", s. Anmerkungsteil, heißt Gerhard P. Groß, nicht mit Vornamen "Gebhardt".

 

 

Tag: 12.05.2016

Betroffen: Buchbesprechung "Campbell" in "Weiterführende Literatur"

In einem einleitenden Abschnitt konstatiere ich die Nichtniederlegung der "zu vernichtenden "deutsch-russischen Chimäre"" im diplomatischen britischen Schriftverkehr. Die "Chimärenfurcht" als solche ist aber lt. folgender Buch besprechung "Wormer" nachweisbar (die daraus gezogene Schlussfolgerung ist die sowohl der Besprechung "Wormers" wie des gesamten ersten Teils dieser Schrift). Eine entsprechende Anmerkung wurde eingefügt.

 

 

Tag: 11.05.2016

Betroffen: Unterkapitel "1898 - 1907" zu "Vom Gleichgewicht zur Einkreisung"

Die Kenntnisnahme von Campbell ("Weiterführende Literatur"), in einem Punkt auch von Mahan (ds.) bedingte Änderungen zum Manila-Ereignis, zur Auslösung der Venezuela-Aktion und zur Aktivität des britischen Botschafters in den USA Pauncefote im Vorfeld des Spanisch-Amerikanischen Krieges. Zum ersten Fall wurde der Haupttext geändert, sonst wurden Anmerkungen eingefügt. Dort wurde auch ein PDF des Klett-Verlags zur Inbesitznahme von Pazifikstützpunkten durch die USA zur Verfügung gestellt.

 

Betroffen: Kapitel "Die Angriffsbündnisse gegen Deutschland (und seinen Verbün- deten Österreich-Ungarn)"

Die verwendete Literatur (Rauh, Neitzel, letzterer mit Bezug auf Wormer) sieht hier Russland in Gestalt seines Außenministers Sasonow am längeren Hebel zum Abschluss der Marinekonvenion. Nach meiner Überlegung, siehe Abschnitt "Per- sisches Arrangement" in Wormer ("Weiterführende Literatur") ist eher von einer geschickten britischen Manipulation auszugehen. Eine entsprechende Anmerkung wurde eingefügt.

 

Betroffen: "Das "Great Game" und die Chimäre der deutsch-russischen Verbin- dung" und Unterkapitel "1890 - 1897" zu "Vom Gleichgewicht zur Einkreisung"

Die "Chimärenfurcht" ist lt. Klaus Wormer, s. "Weiterführende Literatur", nachweis- bar, wenigstens für eine späte Phase des Betrachtungszeitraums. Entsprechende Anmerkungen wurden eingefügt.

 

Betroffen: "Die Julikrise 1914".

Zwischen "Diese Einschätzung ist relativ schwer zu beweisen." und "Zu finden war aber Folgendes:" stand der Satz: "Die Vorstellungen, die in diese Entwicklung führen und die auf dieser Stimmung basieren, sind kaum wörtlich zu finden, son- dern dürften wie die britische Zwangsvorstellung der deutsch-russischen Chi- märe in den maßgeblichen Kreisen zirkuliert haben, ohne schriftlich fixiert worden zu sein." Nachdem die Chimärenfurcht s.o. nachweisbar ist, wurde dieser Satz entfernt.

 

 

Tag: 10.05.2016

Betroffen: "Die Julikrise 1914"

Die zugespitzte Formulierung, dass der Zar seinen Laden nicht im Griff hatte, wurde von Klaus Wormer, s. "Weiterführende Literatur", inhaltlich bestätigt. Das entsprechende Zitat wurde eingefügt.

 

Betroffen: Kapitel "Hätte Deutschland eine Alternative gehabt?"

Die Vermutung, dass die Briten in ihrer Einschätzung stets von sich auf andere schlossen, wurde von Klaus Wormer, s. "Weiterführende Literatur", bestätigt. Das entsprechende Zitat wurde eingefügt.

 

Betroffen: Unterkapitel "Kriegsgeständnisse britischer Politiker"

Ein neues Textstück zur "Angelsächsischen Gesamtstrategie" wurde eingefügt. Zu zwei "Geständnissen" wurden Zitate aus der Originalquelle (Lowe, Dockrill: The Mirage of Power) beigegeben. Da beim ersten betroffenen (Grey, 30. April 1909) jetzt der genaue Zeitpunkt bestimmt werden konnte und das vorangegangene (König Edward) sich später ereignete (Juni 1909), wurde die Reihenfolge umge- kehrt.

 

 

Tag: 08.05.2016

Betroffen: "Systematische" Krisen 1908 - 1913 zur Einstimmung auf den Krieg"

Folgendes Textstück wurde als zu ungenau entfernt und durch den bis zur "1. Krise" reichenden Text ersetzt (Beginn ist der ehem. 6. Satz):

 

<Anfang entferntes Textstück>

Dazu muss man in einer Übergangsphase die Gefahr sozusagen näherrücken lassen.

 

Zu diesem Zweck sollten vier "systematische" Krisen dienen, nämlich die Bosnische Annexionskrise (1908), die Zweite Marokkokrise (1911), die Adriakrise (1912) und die Liman-von Sanders-Krise (1913). Sicher gehören zu einer politischen Krise immer mindestens zwei Parteien. Ob den Mittelmächten bei der Auslösung der Krisen jeweils ein maßgeblicher Anteil zukommt, wird von mir bestritten, der Leser mag sich an Hand der folgenden Ausführungen selbst ein Bild machen. Großbritannien ist zumindest bei den ersten drei Krisen aber immer "vorne mit dabei".

 

Über die Konsequenzen des eingeschlagenen politischen Kurses war man sich in Großbritannien im Klaren, wie die bereits behandelten zahlreichen Kriegs- geständnisse britischer Politiker gezeigt haben. Seit der Bulgarischen Krise gut 20 Jahre zuvor war die Kriegsgefahr in Europa nicht mehr so unmittelbar gewesen. Dass es aber nicht schon vor 1914 zum Krieg kam, ist außer der zwischen- zeitlichen, der Niederlage gegen Japan geschuldeten russischen Rüstungs- schwäche noch einem anderen Umstand zu verdanken: die Mittelmächte mussten auch noch als Aggressoren hingestellt werden. Das gelang im Zuge der o.a. Krisen noch nicht.

<Ende entferntes Textstück>

 

Der Text zwischen Anfang des Kapitels wurde unter der Rubrik "Wie hängen diese Krisen mit dem Krieg zusammen?" neu gefasst. Ebenso wurde ein mit "Warum wäre ohne diese Krisen der Krieg nicht ausgebrochen?" überschriebener Schluss- teil neu eingefügt.

 

Britische Positionen zu den einzelnen Krisen wurden aufgrund der nachträglichen Kenntnisnahme von "Wormer", s. "Weiterführende Literatur", zusätzlich eingefügt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zitat aus Giacomo Preparata, "Die Einschwö- rung Hitlers", S. 53, ein nett geschriebenes Buch, das m.e. aber wissenschaftlichen Anfor- derungen nicht genügt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[N], S. 190.

 

[O], S. 818.

 

 

 

[N], S. 192