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Bemerkungen

 

löste mit Besteurungsmaßnahmen gegen lokale

Stämme die Zweite Marokkokrise und damit eine

in den Ersten Weltkrieg führende Ereigniskette

aus

 

wünschte mehr deutschen Einfluss am Bospo-

rus

soll über eine Botschafterkonferenz ein Reform-

programm aufgedrückt bekommen

besiegt die Griechen und kann sich fremden Einfluss zwischenzeitlich vom Hals halten

gibt Wilhelm II. 1898 einen prächtigen Empfang

als Verbündeter für Wilhelm II. in Algeciras noch

nicht verfügbar

wurde von Wilhelm II. als "Kalif aller Muslime" bezeichnet

 

beteiligte sich als Kölner Oberbürgermeister nach dem Ersten Weltkrieg an der Verbreitung der Dolchstoßlegende

Dönitz versuchte sich an einem Kunststück, wor- an bereits Bismarck, Wilhelm II. und Hitler ge- scheitert waren, und das erst den bundesrepubli- kanischen Kanzlern, er allen voran, gelingen soll- te

 

Aufklärer, für den "die vollends aufgeklärte Erde im Lichte triumphalen Unheils" strahlte

 

 

zog in der Bosnischen Annexionskrise seinen

russischen Kollegen Iswolski über den Tisch

arbeitete anscheinend 1902 an einer Wiederauf-

nahme der Dreikaiserpolitik, was Wilhelm II. in- spirierte

 

gibt zu, dass sein Kabinett lieber den deutschen

Durchmarsch geduldet hätte

 

vielversprechende Persönlichkeit, die bald mit

Russland in Konflikt geriet

durfte die deutsche Prinzessin Viktoria auf Bis- marcks Geheiß nicht heiraten

möglicherweise mit Zar Alexander III. persönlich

verfeindet

löst Bulgarien aus russischer Abhängigkeit und

besiegt Serbien militärisch

wird gestürzt und nach Russland entführt, kehrt zurück, kann sich aber auf dem Thron nicht hal-

ten

 

forderte auf dem Wiener Kongress ganz Polen

für Russland

 

unklare Rolle bei der Beendigung des deut-

schen Krieges 1866

bekannte sich 1876 zum Panslawismus

sandte den "Ohrfeigenbrief" an Deutschland

 

hegte möglicherweise einen persönlichen Groll

gegen Alexander von Bulgarien

bekam von Wilhelm II. vorübergehend Kontinui-

tät wegen des Rückversicherungsvetrags zuge-

sichert

erklärt sich zugunsten Frankreichs 1891 kriegs-

bereit

 

nahm die dänische Niederlage 1864 persönlich

und engagierte sich im Ersten Weltkrieg beson-

ders gegen Deutschland

 

 

enthüllte mit Pearson den entscheidenden Druck Roosevelts auf Großbritannien zum Widerstand gegen die Okkupation der Rest-Tschechei und weitere diplomatische Erfolge Nazideutschlands

Rückverweis darauf

 

Adressat einer Zusammenarbeitsofferte Lams-

dorfs, telegraphierte das an Bülow

war über Bülows Ablehnung enttäuscht

 

hielt zum Verdruss Salisburys die k.u.k-Monar-

chie geschickt aus der Balkankrise 1877/78 he-

raus

 

am Sturz Mussolinis beteiligt, kritisierte die Unter- lassung der Komplettbesetzung Frankreichs und Brückenkopfbildung in Nordwestafrika

 

einer der verdientesten sowjetischen Militärführer

Stalin schob ihn und Schukow nach dem Krieg auf Provinzposten ab

 

Anstifter des Attentats von Sarajevo

 

 

 

entfernter Verwandter al-Husseinis

 

 

äußerte sich zur Banalität des Bösen, bzw. zur Boshaftigkeit des Banalen

 

seine Zielsetzung und die des Varus schlossen sich gegenseitig genauso aus wie 2000 Jahre später der germanische wie der römische An- spruch auf rassische Überlegenheit

 

verweigerte sich einem Zangenangriff zusammen mit Rommels Truppen, zu den Gründen gibt es unterschiedliche Darstellungen

geriet in Gefangenschaft, während Rommel Afrika aus Gesundheitsgründen verlassen hatte

 

sah die Vernichtung von Juden als Fanatismus- Brennstoff, was über hundert Jahre vor der der Nazis eine Bücherverbrennung nach sich zog, worauf Heine die Judenvernichtung prohezeite

eine direkte Linie von der Romantik zum Holo- caust zu ziehen halte ich für fragwürdig

 

Mitglied des imperialistischen Flügels der Liberalen

besetzte Schlüsselposition im Kabinett

gelegentlich deutschfreundlich, Grey verhinderte

"Schlimmeres"

Mitglied der "Liberalen Liga"

im Ersten Weltkrieg Vorgänger Lloyd Georges

als Premier Nachfolger Campbell-Bannermans

schreibt dem König, dass die britische Haltung

über Krieg oder Nicht-Krieg entscheidet

wollte (hinter den Kulissen) in der Bosnischen Annexionskrise die Meerengen für Russland öff-

nen

Teilnehmer einer nächtlichen Besuchsparty beim König, um diesen auf Geheiß des Kaisers zu veranlassen, den Zaren von der Generalmo- bilmachung abzubringen (erfolglos)

Befürworter einer "anglo-amerikanischen Wied- ergeburt"

musste den Kriegskurs verschleiern, da offene

Aggression seine Machtbasis gefährdet hätte

ein Scheitern seiner Kriegsbemühungen hätte

seinen Rücktritt, die Machtübernahme der Kon-

servativen plus Lloyd George und Churchill und

einen um so entschiedeneren Kriegskurs nach

sich gezogen (Spekulation Wormer)

sprach 1906 der Tirpitzflotte eine feindselige Zielrichtung gegen Großbritannien rundweg ab

sah keine völkerrechtliche, sondern nur eine machtpolitische "Verpflichtung", Belgien zu hel- fen

 

hatte die Alliierten bei Gallipoli besiegt

besuchte als General Hindenburg und Luden- dorff, die ihm das Ziel der 1918er Offensive nicht erklären konnten

 

 

nach Hitler musste seine Regierung wohl der "rassischen Zersetzung anheimgefallen" sein, um

Indien die Unabhängigkeit friedlich zu gewähren [ironische Anmerkung]

 

schloss sich mit Carol dem Friedensappell Leo- polds und Wilhelminas an

verlangte deutsche Waffenlieferungen vor Italiens Kriegseintritt

 

ironischer Vergleich der Achsenmächte mit sei- nen Comicfiguren, die erst dann in die Tiefe stür- zen, wenn sie merken, dass sie keinen Boden un- ter den Füßen mehr haben

 

setzte den Kaiser gegen dessen Willen ab und übergab das Reich an die Republik, diese durfte die Folgen des Krieges ausbaden

 

 

Nachfolger seines Onkels Salibury im Amt

 

sieht 1902, wenigstens für die unmittelbare Zuk-

unft, keine Gefahr von Deutschland ausgehen

unterstellt Japan, durch Zurückhaltung beim Kauf von Kriegsschiffen Verbündete zu suchen

lehnt Vermittlungsforderungen Lansdownes ab meint wie Selborne, Großbritannien könne bei einer echten Gefährdung Japans nicht tatenlos zusehen

vertrat in 1898 Salisbury als Außenminister,

verwies Hatzfeld an Joseph Chamberlain

Befürworter einer "anglo-amerikanischen Wied- ergeburt"

verhinderte 1898 einen Schulterschluss seines

Botschafters Pauncefote mit den Kontinental-

mächten

bereits zu seiner Regierungszeit räumte Chirol

Hardinge gegenüber die britische Schuld an der etwaigen Feindseligkeit zu Deutschland ein

wollte um 1901 den Russen einen Weg zum Persischen Golf ebnen

im Dezember 1916 Nachfolger Greys als Außen-

minister

 

Vorwärtsverweis auf 5. Teil 2. Kapitel

ds.

schlug vor, Hitler nach Osten zu dirigieren, dort würde er sich wie Napoleon selbst zerbrechen

 

Halifaxens Andeutungen ihm gegenüber waren zu vage, als dass er Mussolini um Vermittlung auf- gefordert hätte

 

verfasste das Lied von den "morschen Knochen"

 

besuchte mit dem US-Amerikaner Harriman im September 1941 die Sowjetunion

 

 

schaffte es, die ursprünglich für Rumänien vorge- sehene britische Garantie in eine für Polen um- zuwandeln

zeigte sich anfangs gegenüber Göring konzessi- onsbereit

seine "Freihandpolitik" erinnert an einen Kiesel zwischen zwei Mühlsteinen...

verschleppte die Frage der deutschen Minder- heit, Kennard war damit nicht zufrieden

entgegen seinen dokumentierten Aussagen bes- tand nie irgendeine polnische Verhandlungsbe- reitschaft

teilte seine "Verhandlungsbereitschaft" nur seinen Botschaftern in London und Paris, Raczynski und Lukasiewicz, mit, nicht aber Lipski in Berlin

Bonnet machte für das Scheitern der Bündnisver- handlungen mit der Sowjetunion ihn und damit Polen verantwortlich

wollte keine vielleicht berechtigte, aber verfrühte Kriegserklärung an Deutschland - wohl mit Rück- sicht auf die passende Gelegenheit zur erfolgver- sprechenden Koalitionskriegführung

 

sein Nachfolger als Generalstabschef des Heeres war Halder

rechnete für 1938 auch mit den Verbündeten kei- nerlie Siegchancen für Deutschland aus

noch nicht einmal bei einem begrenzten Krieg gegen die Tschechoslowakei

verließ seinen Posten als Generalstabschef nach Differenzen mit Hitler

konnte als Pessimist die rasche französische Nie- derlage kaum fassen (so brieflich an Mackensen)

 

Adressat einer Kriegsbereitschaftserklärung Greys zur Bosnischen Annexionskrise

analysiert zutreffend Greys Hinterhältigkeit

interpretiert drastisch die Reaktion der deut-

schen Reichsleitung auf die Nachricht von der

britisch-russischen Marinekonvention

legt seiner Regierung die britische Strategie na-

he, nach der Deutschland als Aggressor daste-

hen musste

warnte seine Regierung (am Tag des Attentats von Sarajevo) vor einem prodeutschen Kurs- wechsel Großbritanniens, um sie zu antibriti-

schen Pressionen zu veranlassen

legt Sasonow am 02.07.1914 eine russische

Sicherheitsgarantie für die britischen Besitzung-

en in Asien nahe

gibt am 16.07.1914 Greys Einschätzung des deutschen Kriegskurses an Sasonow weiter

Adressat von Greys am 27.07.1914 ausgespro- chener Verzichtserklärung bezüglich diplomati- scher Manöver

 

nur Randerwähnung in Zusammenhang mit ei-

nem (nicht verwendeten) Werk des Historikers Watson

 

ließ Runciman abblitzen

meinte wie Vansittart, mit der absurden Aktion der Mai-Krise dem Frieden gedient zu haben, hatte aber nur Hitler provoziert

die Falschmeldungen waren ihm als solche be- kannt

hatte für den Fall der Zerstörung der Tschecho- slowakei den Hitler-Stalin-Pakt, mit den sich dar- aus ergebenden Auswirkungen, prophezeit

 

meldet bewusst unannehmbaren Charakter des

Ultimatums an Serbien nach Deutschland

 

 

 

 

in seinem Umfeld wurde die Vorstellung einer "einheitlichen (antibolschewistischen) Christen- front" entwickelt

drang damit bei Halifax nicht durch

galt Heckel als britisch, seinen Amtsbrüdern aus neutralen Staaten nach der deutschen Besetzung Norwegens als deutsch beeinflusst

 

konstatierte bereits 1903 einen amerikanisch- britisch-französischen "Dreibund"

 

 

äußerte die m.e. übertriebene Möglichkeit einer Einschließungsoperation gegen die deutschen Truppen

 

sieht Deutschland als die hinter dem Ultimatum

an Serbien stehende Macht und macht es für

die Verweigerung der Vermittlung verantwortlich

 

interpretiert deutsche Zurückhaltung für britisch-

japanisches Vorgehen in China als Kontinental-

blockpolitik

Mitglied der deutschfeindlichen Fraktion im For-

eign Office

produzierte die zum "Doggerbank-Zwischenfall" führende Falschmeldung

liefert (mit Bezug auf Delcassé) ein passendes

Zitat der Einkreisungspolitik gegen Deutschland

mit Hardinge Anführer der deutschfeindlichen Fraktion im Foreign Office

sieht (nach dem Historiker Grenville), dass Deutschland auch ohne Bündnis Großbritannien gegen Russland helfen muss, GB ist demnach stets lachender Dritter

hält eine [friedenssichernde] deutsch-französi-

sche Verständigung für britischen Interessen ab-

träglich

Adressat von Greys Kriegsprophezeiung, die auf Salisburys Balkangedanken zurückgreift

geriet mit Hardinge in Streit

Rückverweis auf das "lachender Dritter"-Zitat

ausgerechnet er wirft Nicolson (zutreffend) blin-

de Gefolgschaft gegenüber Russland vor

rechnete für Herbst 1913 mit einem deutschen Präventivschlag

zitiert noch kurz vor Kriegsausbruch Grey mit deutscher Friedensgestimmtheit

sah den "kalten" Rüstungskostenkrieg "distan- ziert sportlich"

 

 

persönliche Einschätzung

 

wollte zunächst über eine Strafaktion gegen Serbien die alliierte Kriegsbereitschaft austes-

ten ("fait accompli")

empfiehlt deshalb sofortiges Einschreiten gegen

Serbien ("Blankoscheck")

erklärt die Fortsetzung der russischen Mobilisie-

rung zum Kriegsgrund und Angriffsanlass

macht Goschen den Krieg gegen Frankreich und den Angriff auf Belgien klar

stellt für britische Neutralität Wiederherstellung

der französischen und belgischen territorialen

Integrität in Aussicht

nahm von der französischen Mobilmachung erst

lange nach Entschluss und Erklärung zum Krieg

gegen Russland Kenntnis

versucht erfolglos, den Briten zu erklären, dass es sich bei der Neutralitätsverletzung Belgiens durch Deutschland nicht um einen bewussten Völkerrechtsbruch, sondern um einen Verzwei- flungsakt handelt

bezeichnete britische Invasionspanik (die auch der britische Generalstab leugnete) als lächer-

lich

sein zurückhaltendes Auftreten förderte die briti-

sche Kriegskursverschleierung

britischerseits war man sich nicht sicher, ob er dem Druck der "militaristsischen" Kräfte stand- halten würde

räumte ein, die Julikrise zum Präventivkrieg ge- nutzt zu haben

sieht bereits im Januar 1914 (Besuch Kokow- zows und Sasonows) den Krieg als unaus-

weichlich an

schreibt an Lichnowsky, dass auch gemäßigte deutsche Politiker über die anwachsende rus- sische Stärke besorgt seien

seine Einschätzung der kommenden russischen

Überlegenheit notiert auch Riezler

verschwor sich mit Moltke, Jagow und dessen Beamten zur Kriegsermöglichung

sah (Anfang Juni 1914) eine "momentane" mili- tärische russische Kriegsbereitschaft als nicht gegeben

war sich bereits 1913 der Folge seines Han- delns, des Weltkriegs und dessen Konsequen- zen, bewusst

hätte Wilhelm II. (der den Kriegskurs hätte durchkreuzen können) beinahe in Norwegen

"vergessen"

verzögerte die Weitergabe von Wilhelms II. "jeder Kriegsgrund entfallen / Halt in Belgrad"-Forde- rung nach Wien bis nach Erhalt der Meldung über die österreichisch-ungarische Kriegs-erklärung an Serbien

kümmert sich nur so lange um britische Ge- sprächsvorschläge an Wien, bis er von der rus- sische Generalmobilmachung erfährt

macht nach Copeland die Formel "Mobilisierung bedeutet Krieg" zur Grundlage seiner Entschei- dung wie zum Manipulationsinstrument

Benutzung bzw. Weglassen der Formel am 29.07. zur Drohung gegen Russland und Beruhigung Frankreichs, am 31.07. kreuzweise anders zur Beruhigung Russlands und Bedrohung Frank- reichs (Sinn und Einfluss der Maßnahme auf den Fortgang der Ereignisse sind nicht ganz klar, die deutsche Kriegserklärung gründete so oder so auf der russischen Generalmobilmachung)

veranlasst Wilhelm II. zu einem Telegramm an den Zaren, worin dieser jenem bei Fortsetzung der Mobilmachung die Verantwortung für den Krieg zuschiebt

sein Erfolg reicht so weit, dass [bis auf Copeland] niemand seine Manipulationen durchschaut

sah Österreich-Ungarn in der Lage, Russland zum Krieg zu zwingen, und teilte Lichnowsky die

(angebliche) russische Friedensbereitschaft mit

(hatte von den Manipulationen der Gegenseite keine Ahnung)

durch eine Reihe seiner Telegramme soll Groß- britannien Russland in Sicherheit wiegen, Italien zum Krieg motiviert und Österreich-Ungarn zum Krieg sozusagen kommandiert werden

gestand gegenüber Österreich-Ungarn ein, dass

eine Mobilmachung nach osteuropäischer Les- art nicht unbedingt Krieg bedeute

hat infolge der nach westeuropäischer Lesart entstandenen Empörung über die russische Mo-

bilmachung "erfolgreich" Russland die Kriegs- schuld zugeschoben

nahm die französische Mobilisierung erst spät- abends am 01.08. zur Kenntnis

hoffte vergeblich auf einen französischen Angriff

brachte persönlich die Sozialdemokraten auf seine Seite

teilte nach Copeland in der Furcht vor Russland

mit Hitler denselben Kriegsgrund

bespöttelte des Kaisers einschlägigen Monolog

Ende 1912 als "Kriegsrat"

"Kanzler ohne Eigenschaften", bildete mit dem irrlichternden Kaiser und dem "Feldherren wider Willen" Moltke d.J. ein seltsames Dreigespann zum "Griff nach der Weltmacht"

Verweis auf seine in den Ersten Weltkrieg führen- de Eskalationsstrategie

 

vermittelte mit Bullitt den Eindruck, die USA wür- den in einem kommenden Konflikt wenn nicht so- gleich, dann doch später gegen Hitlerdeutschland eingreifen

 

mobilisierte als preußischer Delegierter den

Deutschen Bund gegen beide Lager des Krim-

kriegs (Vorwegnahme der Situation 1914/18)

übervorteilte Napoleon III. 1866 und löste fran-

zösische Rachsucht ("Sadova") aus

sah den Erwerb Elsass-Lothringens als Fehler

und den französischen Revanchekrieg kommen

sprengte durch den deutsch-französischen Krieg mittelbar auch die Krimkriegskoalition

tat unvorsichtigerweise nichts gegen Präventiv-

überlegungen in der "Krieg-in-Sicht"-Krise

ärgerte sich über Gortschakow und Stanley

war von Salisbury zunächst angetan

stachelt Russland zum Krieg gegen die Türkei an und bringt es dann auf dem Berliner Kongress um die Früchte seines Sieges, halst damit Deutsch- land sinnloserweise die Verteidigung der türkisch- en Meerengen auf

schanzt ohne Gegenleistung Frankreich Tunis und Großbritannien Zypern zu

verschafft Disraeli und dessen Außenminister

Salisbury einen völlig unverdienten diplomati-

schen Sieg

warnte angeblich vor einem russischen Angriff

auf die britische Asienposition, hielt Russland

(fadenscheinigerweise) den Panslawismus ent-

gegen

nimmt die Drohung Alexanders II. zum Anlass,

ein Bündnis mit Österreich-Ungarn zu schließen

und schafft damit den (alles andere als blocka-

defesten) "mitteleuropäischen Block"

stellte hierzu eine Koalition gegen Kaiser Wil- helm I. auf

missverstand die geostrategische Lage Deutschlands

bindet nach dem Abgang Gortschakows Russ-

land über das Dreikaiserabkommen 1881 vorü-

bergehend wieder ein

zunächst Gegner kolonialen Engagements Deutschlands, versucht dann aber (erfolglos), darüber Frankreich näher zu kommen, bringt

dadurch vorübergehend Großbritannien in die

Isolation, was den britischen Argwohn nur ver-

stärkt

war an Randolph Churchills Bündnisangebot

nicht interessiert

verhinderte die Heirat Alexanders von Bulgarien

mit Viktoria von Preußen

versäumt, in der Bulgarischen Krise zu handeln

versucht (sehr verspätet), Österreich-Ungarn von einem russischen Durchmarsch nach Konstatino- pel zu überzeugen

muss die "Dreikaiserpolitik" in Folge der Bulgari-

schen Krise aufgeben

holt über die "Mittelmeerentente" Großbritannien

vorübergehend wieder mit ins Boot

zeigt sich über österreichisch-ungarische Kriegs- absichten empört

fährt gegen Ende seiner Amtszeit einen strikt

antirussischen Kurs

schließt ein Orientabkommen mit Salisbury

hatte 1878 ein Bündnisangebot an Großbritan-

nien verschleppt und 1885/86 Gegenangebote

abgelehnt, läuft dann mit einer neuen Offerte

bei Salisbury auf

will nicht dulden, dass Wilhelm II. sich in die

Kabinettspolitik einmischt, verliert darüber sein

Amt

persönliche Rolle wird allgemein zu positiv ein-

geschätzt

war 1890 am Ende seiner Möglichkeiten

hätte den Rückversicherungsvertrag möglich-

erweise auch nicht verlängert

Kontinuität zwischen ihm und seinen Nachfol-

gern in Sachen Abwendung von Russland und

Hinwendung zu Großbritannien

Rückverweis auf die von ihm initiierte britische

Niederlage in Kolonialfragen

Rückgriffe auf die vorzitierten Kapitel

unklare Ursache seiner Russophobie

Rückverweis auf seinen "Tunis"-Fehler 1878/81

Rückverweis auf seinen Grundfehler, Russland

davonziehen zu lassen, machte damit im politi- schen Bereich denselben Fehler wie Moltke d.Ä. im militärischen

war vielleicht noch bis in die 1880er Jahre vom "deutschen Genius" inspiriert

hier nicht zu beurteilen, ob Hitler sich in den Fuß- stapfen seiner Englandpolitik wähnte, Hitler schei- terte an Chamberlain genauso wie er an Salisbu- ry

Dönitz versuchte sich an einem Kunststück, wor- an bereits er, Wilhelm II. und Hitler gescheitert wa- ren, und das erst den bundesrepublikanischen Kanzlern, Adenauer allen voran, gelingen sollte

Verweise auf 1. Teil 2., 3. Kapitel, 4. Kapitel "1890 - 1897"

 

Adressat eines Bündnisangebots Randolph Churchills

 

 

Keitel zitierte Hitler ihm gegenüber, man könne Russland nicht erobern

blieb Anfang Oktober 1941 mit dem Oberkom- mando des Heeres bei der Annahme, die verblei- benden 350 km bis Moskau doch noch in kurzer Zeit zurücklegen zu können

schätzte die russischen Verstärkungen vom No- vember als "schwach" ein

meinte, wegen des "günstigen Operationsver- laufs" (der Kesselkämpfe) weiter gesteckte Ziele setzen zu können, aber Hitler nahm ihm die Pan- zergruppe 3 weg

will Anfang November 1941 wegen der völlig un- zureichenden, auch nicht behebbaren Versor- gungslage bei "Mitte" eigentlich den Befehl zum Eingraben geben

wehrt sich gegen die völlig überzogenen Angriffs- vorstellungen der deutschen Führung, will aber unverständlicherweise dennoch in kleinem Rah- men weiter vorgehen, obwohl jeder weitere "Er- folg" "Mitte" mit noch weiter überdehnten Flanken hätte dastehen lassen

versteht Ende November 1941 endlich die Aus- sichtslosigkeit der Lage: "Angriff ohne Sinn und Zweck"

gesteht am 07.12. seine Fehleinschätzung der Roten Armee ein

mittlerweile ideenlos und gesundheitlich ange- schlagen wie Brauchitsch, werden beide etwa zum selben Zeitpunkt abgelöst

sein Nachfolger wird Kluge

 

machte Andeutungen, "das östliche Europa als deutsches Einflussgebiet anzuerkennen"

wollte davon bald nichts mehr wissen, lieferte sich darüber mit Ribbentrop einen Wortkrieg

Daladier wusste, dass seine Armee nicht kriegs- bereit war, verheimlichte das aber ihm, damit er es nicht an Deutschland ausplauderte

lieferte sich darüber mit Gamelin eine "Memoiren-polemik"

machte für das Scheitern der Bündnisverhand- lungen mit der Sowjetunion Beck und damit Polen verantwortlich

 

formulierte romantische Vorstellungen des Wie- dererstehens in Form einer Übertragung der "Edda"

 

Hitler vertraute ihm seine Vorstellung eines "Blitz- kriegs um Prag" an, der nach dessen Meinung ei- nen größeren Krieg zumindest verschoben hätte

 

nicht sein Onkel Robert, sondern er entwickelte mit Fritz Haber das Stickstoffsubstitutionsver- fahren

 

besonders profilierter deutschfeindlicher Rev-

anchist

muss mit seinem Ministerpräsidenten Goblet

zurückteten

Objekt eines übertriebenen Vergleichs mit Hitler

durch den Historiker Oncken (im Jahr 1933)

wird vom Autor Meier-Bergfeld unter die Deut- schlandzersplitterer einsortiert

war wohl mit Clemenceau befreundet

 

vertritt moderierend sein Gastgeberland in der

Auseinandersetzung mit Deutschland und Groß-

britannien

 

Halder war es klar, dass er ihn mit von Wider- ständlern manipulierten Dokumenten nicht zum Putschen bewegen konnte

sprach sich 1940/41 Hitler gegenüber für die "Mit- telmeer-Strategie" aus

ging von einer Feldzugsdauer von "bis zu vier Wochen" aus

mittlerweile ideenlos und gesundheitlich ange- schlagen wie Bock, werden beide etwa zum sel- ben Zeitpunkt abgelöst

 

im Krieg Besiegte haben entgegen Hintzes An- sicht keinen Revisionsanspruch, sondern seinen Ausruf Vae victis! zu beachten, sonst laden sie neue Kriegsschuld auf sich

 

letzter "demokratischer" Reichskanzler, wurde von Hindenburg aufgrund Schleichers Machenschaf- ten entlassen

 

die zweite Phase seiner Offensive 1916 führte zum Abbruch der (aussichtsreichen) österreich- isch-ungarischen Trentino-Offensive

erzielte damit letztmalig für die Russen im Ersten

Weltkrieg großen Geländegewinn

nach Hoffmann hätte eine deutsche Offensive bei Riga seinen Vorstoß verhindert

scheiterte mit einer neuen, nach Kerenski be- nannten Offensive 1917

 

an sich kein Imperialist, konnte aber wegen des

amerikanischen Vorgehens auf den Philippinen

sich nicht zugunsten der Buren einsetzen

seine Idee eines "Abkühlungsvertrags" hätte die deutsche schnelle Mobilisierungsfähigkeit beein- trächtigt und setzte sich entsprechend nicht durch

sah (amerikanische) Passagiere von die Kriegs- zone befahrenden Schiffen als menschliche Schutzschilde, wurde kaltgestellt und trat nach Versenkung der "Lusitania" zurück

pazifistisch eingestellt, wurde von Wilson durch

den Scharfmacher Lansing ersetzt

 

meinte (m.e. unzutreffend), in einer deutlichen

britischen Kriegswarnung an Deutschland hätte

eine geringe Chance der Friedenssicherung ge-

legen

kann die deutsche Furcht vor der wachsenden

Macht Russlands nachvollziehen

legt Sasonow die britische Strategie nahe, nach der Deutschland als Aggressor dastehen muss-

te

Adressat von Greys Glücksbekundung bezüglich

der russischen Sicherheitsgarantie

versucht, mit dem Öffentlichkeitsargument die Russen zu vorsichtigem Taktieren zu bewegen

liefert ein aufschlussreiches Chimärenfurcht-Zi- tat

drückte in einem Brief an Nicolson die britische Isolationsfurcht aus

 

persönliche Einschätzung

 

wird für seinen "Erfolg" im Samoa-Konflikt vom

Kaiser übertrieben gelobt

lässt sich von Lansdownes durchsichtigen Chi-

na-Vorschlägen nicht ködern

reizt Japans Kriegsdrang über die Behauptung

russischer Zurückhaltung

täuscht sich über Deutschlands Attraktivität als

Bündnispartner

wollte aber über das Björkö-Abkommen seinen

Abschied nehmen, was ihm Wilhelm II. nur mit

einer Selbstmorddrohung ausreden konnte

brachte Wilhem II. nach dessen Ansicht über die

Auswahl eines ungeeigneten Pferdes in Tanger

körperlich in Gefahr

kritisiert die mangelnde Kriegsbereitschaft Wil-

helms II. in Algeciras

äußert die nachvollziehbare Ansicht, ein Schwenk Großbritanniens zu den Mittelmächten

könnte den französisch-russischen Zweierver-

band zu einem sofortigen Angriffskrieg reizen

hielt Deutschland für "bündnisfähigstes Land der Welt"

meinte, der Gegensatz zu Russland würde die britische Vorrangstellung unterminieren und das Land zu Deutschland bündnisbereit machen

teilte die Flottenvorstellungen Tirpitzens und des Kaisers

gab Alvenslebens Telegramm nicht an Wilhelm II. weiter, damit kein deutsch-russiches Bündnis

zustande kam

frustrierte Lamsdorf und Alvensleben mit schrof-

fer Ablehnung der Kooperationsvorschläge

meinte, den Preis für Deutschlands Bündnisge-

neigtheit hochtreiben zu können

verstand nicht, dass die deutsche Ablehnung eines Bündnisses zum Krieg mit Russland führen würde

stabilisierte den Kaiser zur Daily-Telegraph-Affä-

re, der ihn dafür entließ

hatte den Anspruch auf einen "Platz an der Son-

ne" für Deutschland erhoben, ohne ihn zu konk-

retisieren

hatte Österreich-Ungarn [ausgerechnet] über die

"serbische Frage" "abkühlen" wollen

hatte, nach dem Historiker Grenville, außer Wor-

ten nichts zu bieten

"prätentiös und substanzarm"

in Form eines (frühen) Briefs an Eulenburg zur

Einstellung Wilhelms II. deutscher Zeuge für den

Untergangswillen der Mittelmächte und ihrer Verbündeten

ein seiner Zeit zuzuschreibendes deutsches He- gemoniekonzept konnte nicht aufgefunden werden

 

Oberbefehlshaber der 2. Armee, sollte nach Ab- sprache mit Hentsch seine Stellung halten, wenn nicht die Briten die Marne überschritten, zog sich zurück, als das eintrat

war sich mit seinem Stab und Hentsch in der La- geanalyse einig

 

diagnostizierte bei Roosevelt "geradezu einen Messiaskomplex"

betrachtete mit Stalin sein Land und die UdSSR als Verbündete und phantasierte mit ihm über die Aufteilung Deutschlands

hielt von Stalins System nichts

Potocki referierte seine Kriegsvorstellungen ge- gen Deutschland

Potocki zeichnete seine Äußerung auf, ein Krieg zwischen Deutschland und der Sowjetunion wäre im Sinne der westlichen Demokratien

vermittelte mit Biddle den Eindruck, die USA wür- den in einem kommenden Konflikt wenn nicht so- gleich, dann doch später gegen Hitlerdeutschland eingreifen

 

mit Clayton Namensgeber des britisch-amerika- nischen Vertrags über Mittelamerika 1850

 

 

Adressat einer schrägen Kriegszielvorstellung Hit- lers

nannte die deutsche Armee Halifax gegenüber nicht regierungsfähig

Fortsetzung der Kriegszielvorstellung Hitlers, nach der er die Ukraine brauchte

 

Radikalliberaler, drohte dennoch einem deutsch-

en Diplomaten mit Seekrieg und Demütigung des Kaisers, was Hardinge freute

trat aufgrund der [bevorstehenden] britischen Kriegserklärung an Deutschland zurück

 

sein Verteidigungsminister war Rumsfeld

 

 

tauschte sich mit schwedischen Diplomaten über Friedensaktivitäten aus, was zu nichts führte und noch seiner Nachkriegskarriere schadete

 

 

pflegte antisowjetische Ressentiments

sah Dahlerus wie eine nicht zu verscheuchende

Wespe beim Picknick

wünschte am 31.05.1941, dass Deutschland sich in Russland verausgabt

zitiert am 11.06.1941 Duff Cooper, nachdem "ein befürchtetes Nachgeben Stalins dem britischen Spiel mit den Russen komplett in die Quere kom- men würde"

plante bereits im Mai 1938 mit Halifax zur "Auflö- sung des Prager Bündnissystems" und "Überfüh- rung der Tschechoslowakei in die außenpolitische Neutralität" ("München" stand also schon vor "München" fest)

hatte Halifax und Chamberlain am "Mai-Wochen- ende" nach London zurückgeholt

 

Deutschland gegenüber nachgiebig, muss infol-

ge der Zweiten Marokkokrise zurücktreten

 

nicht mit seinem Bruder Paul zu verwechseln

 

 

versteht die vorübergehende britische Zurück-

haltung nicht und beschwert sich bitter bei Nic-

olson, der sich daraufhin Grey vornimmt

konnte sich sehr bald wieder beruhigen, da die Schutzzusage für die französische Küste den

britischen Kriegseintritt bedeutete

besprach mit Grey 1906 eine britische Invasion in Deutschland, was jener verfassungswidrig seinen Kabinettskollegen verheimlichte

 

desinteressiert an Außenpolitik, überließ weitest-

gehend Grey dieses Feld

machte, gesundheitlich angeschlagen, Asquith Platz

Befürworter einer "anglo-amerikanischen Wied- ergeburt"

konstatiert Ähnlichkeit der [geostrategischen] In-

teressen Großbritanniens, Japans und der USA

 

zu seinen Mitarbeitern gehörte Josef Müller

 

 

persönliche Einschätzung

sah sich (nach Schweinitz) zu Bismarcks "Spiel

mit 5 Bällern" nicht in der Lage

ließ sich, wie der Kaiser, vom Auswärtigen Amt

gegen den Rückversicherungsvertrag beeinflus-

sen

 

schloss sich mit Attolico dem Friedensappell Leo- polds und Wilhelminas an

 

bevorzugte auf dem Wiener Kongess eine star-

ke Stellung Mitteleuropas

 

 

Hitler wirkt, als hätte er als Karthager von Kartha- go aus die Römer zur Vernichtung seiner Stadt angestachelt

 

meldete Anfang Dezember 1941: "Mit den Leuten ist nichts mehr anzufangen" (Anzeichen offenen Ungehorsams der Frontführer)

 

liefert ein Zitat zur Richtung des britisch-russi- schen Persienabkommens gegen Deutschland

und riet Lansdowne zur britisch-russischen Fokussierung auf den "Nahen Osten" (~Balkan)

sieht 1926 Russland wieder als "Erbfeind in Asi- en"

 

sah die amerikanisch-britische Allianz als ent-

scheidenden Faktor der Weltpolitik

versuchte, die USA in die antitürkischen Aktio-

nen Salisburys einzubinden

sieht Deutschland als britisches Mittel gegen

Russland

Rückverweis darauf, Inzusammenhangsetzung

mit der damit verbundenen Kriegsabsicht

ein dahingehendes Bündnis ist nach Bertie über-

flüssig

äußerte (mit Bezug auf Salisbury), die Tripel-Al-

lianz würde dereinst die Geschicke der Welt be-

stimmen

nutze einen Krankheitsurlaub Salisburys, um

Hatzfeld mit einem Bündnisangebot zu über-

raschen

will ein britisch-deutsches Bündnis nicht auf den

Balkan ausgedehnt wissen

Salisbury sieht seine Analyse einer Bündnisnot- wendigkeit mit Deutschland als Bankrotterklär- ung der britischen Außenpolitik

sprach den Kaiser erneut auf ein Bündnis an

will mit anderen Ministern Deutschland in China

gegen Russland instrumentalisieren

hat angeblich Eckardstein zur Abgabe eines Bündnisangebots erpresst

nach dem Historiker Hildebrand sah Holstein sein Bündnisangebot voraus

Wilhelm II. nutzte das o.a. Angebot, um Nikolaus

II. zu provozieren

Ehemann Mary Endicotts

Befürworter einer "anglo-amerikanischen Wied- ergeburt"

Rückverweis auf Zitat 1.Teil 4. Kapitel 1898 - 1907, wonach Deutschland als britisches Mittel

gegen Russland den Spielraum der britischen

Politik ermöglicht

 

Gegensätze zwischen Hardlinern wie Vansittart und Churchill zu Appeasern wie ihm sind nur scheinbar

sein Getöne, durch schmerzliche Großzügigkeit den Frieden in Europa gewahrt zu haben, war nichts als Propaganda

hätte in "München" nur hart bleiben müssen, brauchte Hitler aber offensichtlich noch für seine weiteren Pläne

erwog, Deutschland eine Vormachtstellung ge- gen über den "zwischeneuropäischen" Ländern einzuräumen

konnte im Juli 1939 keine Verständigung mit der Sowjetunion herbeiführen (konnte er nur dann nicht, wenn er in Wirklichkeit Krieg wollte)

war nach Kennedy deprimiert über die amerika- nische Ablehnung, auf Polen Druck auszuüben

sah die Folge in einem Europa zerstörenden Ver- geltungskrieg

seine Kriegsentscheidung war nicht moralisch, sondern politisch zu verstehen

wies Hitlers Friedensrede vom Herbst 1939 zu- rück

das Manuskript dieser "Zurückweisungsrede" wurde Kordt als "Zugeständnis" weitergegeben

wies im Januar 1938 einen ersten Einmischungs- versuch Roosevelts zurück, worauf Eden zurück- trat

Adressat der ultimativen Note Roosevelts vom April 1939, die Okkupation der Rest-Tschechei und weitere diplomatische Erfolge durch Nazi- deutschland nicht zu akzeptieren (Allen-Pearson- Zitat)

Roosevelt sichert kurz nach Kriegsausbruch ihm und Churchill die jederzeitige persönliche Kon- taktaufnahme zu

meinte, ein amerikanisches Eingreifen käme Großbritannien teuer zu stehen

sah angeblich in der Beseitigung Hitlers eine Frie- densvoraussetzung, während sich Halifax ihm gegenüber angeblich nach einer deutschen Re- volution sehnte

konnte sich angeblich Göring als Übergangsprä- sidenten vorstellen (weder jener noch der deut- sche Widerstand bekamen ausreichende Zeichen britischer Unterstützung)

forderte nur Freiheit für Polen und Tschechen, nicht aber expressis verbis die Wiederherstellung ihrer Staaten (was wenig bedeutet)

machte gegenüber Sumner Welles territoriale Zugeständnisse an Deutschland, die den Krieg

überflüssig gemacht hätten

hatte [i. Ggs. zur Meinung des Historikers Rauh] keinen "Plan"

gab sich [trotz aller Fake-News] überzeugt, nur die Festigkeit seiner selbst und seines Landes hätte eine kriegerische Katastrophe verhindert,

bzw. "nach der Maikrise auf dem Höhepunkt sei- ner politischen Laufbahn", gab er sich erschüttert über die angeblich knapp verhinderte Katastro- phe und angewidert über die vermeintliche deut- sche Unglaubwürdigkeit [also kein Dementi und keine Entschuldigung bei Deutschland]

die "Wochenend-Krise" hatte ihm das Wochenen- de versaut

Cadogan hatte ihn und Chamberlain am "Mai-Wo- chenende" nach London zurückgeholt

hielt von seinen zukünftig-vorübergehenden deut- schen Vertragspartnern ("München") nichts

drohte Deutschland unter Anwenung der vom Anti-Appeaser Eden geprägten "Leamington- Formel"

unternahm die [m.e. bewusste] Fehlanalyse, der Tschechoslowakei nicht helfen zu können

seine Politik beruhte m.e. entgegen der Ansicht des Historikers Krämer nicht auf falschen Prämis- sen

hat, entgegen der Meinung des Historikers Hofer,

"grausam" nur die Welt, nicht sich selbst ge- täuscht...

hier nicht zu beurteilen, ob Hitler sich in den Fuß- stapfen von Bismarcks Englandpolitik wähnte, Hit- ler scheiterte an ihm genauso wie Bismarck an Salisbury

die prekäre Situation der deutschen Minderheit in Polen war ihm geläufig, er verglich das polnische Vorgehen mit dem tschechoslowakischen im Herbst 1938

unklare zeitliche Zuordnung seiner Neigung zu einer Friedenskonferenz, der britischen Öffent- lichkeit erschien er nicht martialisch genug

über seine Psyche hat man sich weniger Ge- danken gemacht als über die Hitlers

ob seine vom Historiker Hofer zugeschriebene Katastrophenempfindung ob des Kriegsaus- bruchs (oder seiner Verantwortung dafür) authen- tisch ist, mag gefragt werden

Roosevelt zwang ihn, die Verantwortung für den Kriegsausbruch zu übernehmen, indem er eine britische Anregung, auf Polen Druck auszuüben,

verwarf

kannte die wahren Zusammenhänge des Kriegs- ausbruchs

 

sah die Asienkonvention mit Russland als Mög-

lichkeit zur Verstärkung des britischen Engage-

ments in Europa

begrüßte Haldanes Schwenk zu einer offensiven

Politik

stand mit seiner "halboffiziösen" Zeitung stets dem Foreign Office zur Seite, dem er selbst an-

gehört hatte

bekam von dort Informationen zugesteckt

stimmte mit der russischen Botschaft die For- mulierung von Leitartikeln ab

gibt gegenüber Hardinge die britische Schuld an

der etwaigen Feindseligkeit zu Deutschland zu, das noch während der Regierungszeit Balfours

 

sah das britisch-japanische Bündnis als "groß- artige Festigung" der US-Politik der Offenen Tür

 

Adressat eines "Putschangebots" Görings über Hohenlohe

übergab Wirth ein von Vansittart verfasstes Doku- ment mit Halifaxens "Zusage"

andere Quelle für die Beziehungen zwischen ihm und Vansittart

Hohenlohe hatte bereits Ende 1934 den Kontakt zwischen ihm und Henlein vermittelt

 

bot Bismarck über dessen Sohn Wilhelm ein

Bündnis an

Ehemann von Jenny Jerome

 

 

Sohn Randolph Churchills

bisher zurückhaltend (damals Mitglied der Libe- ralen Partei), ging zur Zweiten Marokkokrise ins imperialistische Lager über

Teilnehmer einer nächtlichen Besuchsparty beim König, um diesen auf Geheiß des Kaisers zu veranlassen, den Zaren von der Generalmo- bilmachung abzubringen (erfolglos)

darf am 01.08.1914 um 21:30 Uhr die britische

Flotte mobilisieren

erfährt von Grey, dass Großbritannien die fran- zösische Küste schützen und damit (auch ohne belgische Verwicklung) in den Krieg eintreten wird

Sohn von Jenny Jerome, damit halb Amerikaner

 

betrieb 1912 die Sicherung der südpersischen Ölvorkommen für Großbritannien und die Um- stellung der britischen Flotte auf Ölfeuerung

hätte sich bei einem Scheitern Asquiths und Greys den Konservativen zu deren um so ent-

schiedeneren Kriegskurs angeschlossen (Spe- kulation Wormer)

redete 1912 in Zusammenhang mit der Haldane-

Mission von der deutschen "Luxusflotte"

sah den Anteil des britischen Empires an der Welt als unverhältnismäßig hoch an

wurde im Krieg, wie Stalin, von seinem General- stab nach und nach beiseite gedrängt

Gegensätze zwischen Hardlinern wie Vansittart und ihm zu Appeasern wie Neville Chamberlain sind nur scheinbar

verfolgte Halifaxens Friedenssondierungsversuch

über Italien nicht weiter, Friedensbedingungen wären "tödlich"

unternahm mit Roosevelt den engen Schulter- schluss der Atlantik-Charta

Roosevelt sichert kurz nach Kriegsausbruch ihm und Chamberlain die jederzeitige persönliche Kontaktaufnahme zu

missverstand Roosevelts Unterstützungsangebo- te an Reynaud als Ankündigung des amerikani- schen Kriegseintritts

bezeichnete das amerikanische Vorgehen im Zu- sammenhang mit der Atlantik-Charta als "Inter- vention", einen Passus der Charta als eine „He- rausforderung, die unter normalen Umständen kriegerische Verwicklungen nach sich gezogen hätte“

ließ sich von Roosevelt Ende Oktober 1941 einen Schiffskonvoi zur Verfügung stellen

hatte fast einen Monat vor der endgültigen Ent- scheidung im Westen seine Jagdflugzeuge auf der Insel behalten und wollte im Fall einer erfolg- reichen deutschen Invasion den Kampf auch von Nordamerika aus fortführen

ihm war klar, dass er mit Deutschland Frieden ha- ben konnte, wann immer er wollte

Marshall schockte Mason-MacFarlane (in seinem Beisein) mit der Schilderung der japanischen Er- oberung Corregidors

nach Halifax hätte ein deutsches Friedensange- bot (nach der Eroberung Moskaus) ihm Geleg- enheit zu schärfster Ablehnung gegeben

eine Zusammenarbeit mit den geschlagenen Deutschen zur Verhinderung eines weiteren sowjetischen Vormarschs kam ihm nun auf einmal gelegen, wenn nicht sogar recht

hatte bereits im März 1945 Roosevelt aufgefor- dert, gemeinsam, vor den Sowjets, Berlin zu be- setzen, jener hatte abgelehnt

Dönitz sollte nach seiner Vorstellung noch eine Weile amtieren, um bei Bedarf mit deutschen Truppen für die Westalliierten unterstützend tätig werden zu können

lange nach der deutschen Kapitulation, aber zur Zeit der noch amtierenden Regierung Dönitz be- auftragte er einen Plan, gemeinsam mit deutsch- en Kriegsgefangenen in Mitteleuropa gegen die Sowjets vorzugehen

die Amerikaner sorgten mit ihrer Unnachgiebigkeit ihm und Dönitz gegenüber für ein Ende aller Spe- kulationen über eine Fortsetzung des Krieges in Europa

Roosevelts Begründung der Ablehnung gemein- samen Vorgehens gegen die Sowjets gegenüber ihm mit notwendigen Truppenverschiebungen auf den fernöstlichen Kriegsschauplatz ist nicht mehr als eine unglaubwürdige Ausrede

Deutschland wurde tatsächlich das, was er sich vorgestellt hatte, "fett, aber impotent"

Rückverweis auf vorstehendes Zitat

hatte sich einem gemeinsamen Vorgehen mit Tschiangs Nationalchinesen auf chinesischem Bo- den gegen die Japaner widersetzt

 

sah militärische Anfangserfolge der Achse, aber einen Zermürbungskrieg der Westmächte voraus

Adressat einer pessimistischen, aber globalstra- tegischen Analyse Magistratis

notierte, die Deutschen wären vom Dämon der Zerstörung besessen, und fiel dann selbst der Opposition gegen seinen Schwiegervater zum Opfer

die "Abtretung" der nicht abtretbaren Freien Stadt Danzig erschien Halifax noch am 31.08. "nicht gangbar" (so zu ihm)

Rückverweis auf seine "Dämon"-Notiz

 

beendete mit Gortschakow die Krimkriegssituati-

on auch politisch und gab für die deutsche Eini- gung grünes Licht

 

 

der vermutlich auf ihn zurückgehende Begriff der "Inneren Linie" ist Mahan bekannt

wurde (in der Frage des Russlandkriegs) (da er die Zerstörung des feindlichen Zentrums als es- sentiell betrachtete) von Moltke d.Ä. ignoriert

hatte bereits 1830/31 einen Vorstoß über Belgi- en vorgeschlagen

Hitler entnimmt ihm die Interpretation der Kapitu-

lation als "Schandfleck der feigen Unterwerfung"

Hitler bezog sich häufig auf seine Untergangs- phantasien, woraus sich aber keine Legitimation für Volksvernichtung ablesen lässt

 

lehnte als amerikanischer Militärgouverneur er- neute französische Zersplitterungsforderungen gegen Deutschland ab

 

mit Bulwer Namensgeber des britisch-amerika- nischen Vertrags über Mittelamerika 1850

 

bespricht 1905 mit Esher Kriegsplanungen

strebte nach der Rheingrenze für Frankreich

wird vom Autor Meier-Bergfeld unter die Deutschlandzersplitterer einsortiert

war wohl mit Boulanger befreundet

verlangt in Versailles "nur" die Aufteilung Deut- schlands im Westen

Zitat mit seinem Willen zur Kriegführung "bis zur letzten Viertelstunde" (= à outrance)

Hitler verglich sich mit ihm

nicht er oder sonst ein Franzose, sondern John Foster Dulles hat den berüchtigten "Artikel 231" zur deutschen Kriegsschuld in den Versailler Ver- trag geschrieben

 

provozierte Großbritannien mit Verweis auf die

Monroe-Doktrin, löste dadurch die Venezuela-

Affäre aus, verschärfte nach Salisburys anfäng-

lichem Widerstand die Entwicklung durch die "Cleveland-Note" und zwang die Briten damit auf mit den USA kongruenten Kurs

sein Verteidigungsminister ist William Endicott, Schwiegervater Joseph Chamberlains

sein Außenminister ist Richard Olney

 

Befürworter einer "anglo-amerikanischen Wied- ergeburt"

 

gehörte zu Vansittarts Netzwerk, taucht sowohl bei Krämer als auch bei Schlie auf

 

wird 1900 auf Geheiß seines Vaters parlamen- tarischer Staatssekretär im Außenminsiterium

sieht (nach dem Historiker Monger), dass Deut-

schland auch ohne Bündnis Großbritannien ge-

gen Russland helfen muss

wendet sich zwischenzeitlich gegen die Entente

cordiale

 

Adressat von Stalins Bekundung tiefen Misstrau- ens gegen Deutschland

Adressat von Stalins Meerengenforderung, die er an seinen türkischen Amtskollegen weitergab

 

stellt die französische Begrüßung der Tripel-En-

tente als solche dar

 

nahm die dänische Niederlage 1864 persönlich

und engagierte sich im Ersten Weltkrieg beson-

ders gegen Deutschland

 

 

Vertrauter Görings, sein Name wird im Buch des Historikers Schultze-Rhonhof falsch geschrieben

von Göring nach Großbritannien entsandt, agier- te dort so hartnäckig wie erfolglos

Cadogan verglich ihn mit einer Wespe beim Pick- nick

Adressat folgenloser Andeutungen Halifaxens zu einem Deutschland nach Hitler

Zuträger einer Erläuterung Görings an die Briten, dass das deutsche Bündnisangebot sich durch- aus auch gegen Italien richtete, geriete es mit Großbritannien in Konflikt

wird vom Autor Schultze-Rhonhof mit dem Mit- schnitt zur polnischen Nicht-Gesprächsbereit- schaft zitiert

 

wird vom Autor Meier-Bergfeld unter die Deut- schlandzersplitterer einsortiert

wollte für die Tschechoslowakei keinen Krieg führen

Hitler meinte in einem Brief an ihn, der deutsche, von jenem bekräftigte Verzicht auf Elsass-Loth- ringen hätte Frankreich eigentlich zufriedenstel- len müssen

wusste, dass seine Armee nicht kriegsbereit war, verheimlichte das aber Bonnet, damit jener es nicht an Deutschland ausplauderte

wollte am 02.09.1939 nicht zusehen, wie einer von Frankreichs Verbündeten vernichtet wurde, Frankreich sah aber zu

 

machte 1940/41 Annäherungsversuche an Deut- schland, die Petain torpedierte

 

motivierte (m.e. nachrangig) den Spanisch-Am- erikanischen Krieg mit Wirtschaftsinteressen auf dem asiatischen Kontinent

 

motivierte (m.e. zutreffend) den Spanisch-Ame- rikanischen Krieg mit "Ausdehnung und Ver- stärkung" der [allgemeinen] amerikanischen In- teressen auf dem asiatischen Kontinent, also der US-Position dort

 

mobilisierte die britische Staatsführung in der

"Krieg-in-Sicht"-Krise gegen Deutschland

 

 

in Gladstones Kabinett

 

 

 

Revanchist, ließ sich in Russland feiern, agitier- te dort auf (mindestens) einer weiteren Reise

 

die Faschoda-Krise als Frage der Ehre aufzu-

fassen hätte nach seiner Ansicht Frankreich in

einen selbstmörderischen Krieg stürzen können

wendet sich nachfolgend in Richtung Großbrit- annien

schlug eine französisch-britisch-russisch-italie- nische Verbindung gegen Deutschland vor

tritt zurück, als sein Ministerpräsident Rouvier

einen (angeblichen) britischen Landungsplan

in Schleswig-Holstein nicht gutheißt

äußerte sich im März 1913 verächtlich über die

Vorstellung der Fortexistenz eines militärischen

Gleichgewichts

rechnete mit einem deutschen Präventivschlag

 

 

fädelte hinter den Kulissen das britisch-japani-

sche Bündnis mit ein

 

 

traf in der Bucht von Manila auf den Verband des

deutschen Admirals Diederichs

 

 

 

"hellsichtig", referierte ein amerikanisches Be- drohungsszenario durch die Achsenmächte

 

traf in der Bucht von Manila auf den Verband des

amerikanischen Admirals Dewey

 

 

 

Halifax kündigte ihm gegenüber den Krieg an

sprach im Zusammenhang mit der Mai-Krise von

"bestellter jüdischer Pressehetze"

seine Aktivitäten zu einem britischen Vertragsab- schluss mit Hitler blieben so privat wie erfolglos

 

gegenüber Deutschland ausgleichsbereit

lässt sich für seinen "Berliner Erfolg" feiern

muss nach einer Wahlniederlage 1880 zurück- treten

hatte möglicherweise ein (von Botschafter Mün- ster unkorrekt vorgetragenes) deutsches Bünd- nisangebot missverstanden

 

warf seinem Präsidenten Roosevelt Schizophre- nie vor

 

 

Hitler nannte ihm gegenüber einen Krieg gegen Großbritannien die "finis Germaniae"

die Marine unter ihm meinte, die "Scharte" von 1918" auswetzen zu müssen

die Marine sollte schon laut seinem Vorgänger Raeder nichts als "ehrenvoll" untergehen

Hitler bedingungslos treu, wurde nach dessen Selbstmord "folgerichtig" dessen Nachfolger

Vorgriff auf den von ihm erneut versuchten Schul- terschluss mit Großbritannien, was Deutschland seit Salisburys Zeiten verweigert worden war

versuchte sich an einem Kunststück, woran be- reits Bismarck, Wilhelm II. und Hitler gescheitert waren, und das erst den bundesrepublikanischen Kanzlern, Adenauer allen voran, gelingen sollte

er sollte nach Churchills Vorstellung noch eine Weile amtieren, um bei Bedarf mit deutschen Truppen für die Westalliierten unterstützend tätig werden zu können

lange nach der deutschen Kapitulation, aber zur Zeit seiner noch amtierenden Regierung beauf- tragte Churchill einen Plan, gemeinsam mit deut- schen Kriegsgefangenen in Mitteleuropa gegen die Sowjets vorzugehen

dazu passte seine Politik, in Form von "asymmet- rischen Kapitulationen", scheibchenweise im Westen bei Fortsetzung des Kampfes im Osten, Zeit zu gewinnen und zwischen die Alliierten einen Keil zu treiben

mit der "Rettung" brachte man deutsche Truppen und Zivilisten nicht nur in Sicherheit, sondern auch in die Verfügung der Westalliierten, was de- ren Neigung zu einem Arrangement mit seiner Regierung verstärken konnte

die Amerikaner sorgten mit ihrer Unnachgiebigkeit Churchill und ihm gegenüber für ein Ende aller Spekulationen über eine Fortsetzung des Krieges in Europa

in den Unterlagen seiner Regierung fand sich ein von Stellrecht verfasstes Memorandum

wollte sich nach dem Krieg, wie Schwerin, nicht an Stellrecht erinnern, es spricht aber viel dafür, dass er den Inhalt des Memorandums seinen westalliierten Aufpassern auseinandergesetzt hat

Verweis auf 8. Teil 2. Kapitel

 

erhielt Müllers "britische Zusage" - und hübschte sie für die Militärs auf

 

Sonderbeauftragter Roosevelts, setzte Jugosla- wien gegen einen möglichen deutschen Durch- marsch unter Druck

besprach mit Simovic in groben Zügen dessen Putsch

 

vermittelt die britisch-russiche Marinekonvention

 

 

Opfer und Namensgeber der "Dreyfus-Affäre"

 

 

türkischer Zeuge für den Untergangswillen der

Mittelmächte und ihrer Verbündeten

 

tätig in der Administration Eisenhowers, hatte als junger Diplomat, nicht Clemenceau oder sonst ein Franzose, den berüchtigten "Artikel 231" zur deutschen Kriegsschuld in den Versailler Vertrag geschrieben

 

enthüllte am 11.06.1941 Cadogan, dass "ein be fürchtetes Nachgeben Stalins dem britischen Spiel mit den Russen komplett in die Quere kom- men würde"

 

verbreitete die Dolchstoßlegende

verbündete sich mit Groener politisch

die Reichswehr mischte sich mit seiner Kenntnis in die Politik ein

bekam die von Schleicher verfassten "Politischen Richtlinien der Obersten Heeresleitung" von Groener zugestellt

 

von unzuverlässigem Ruf, stützt die Darstellung

des britischen Ursprungs der Venezuela-Aktion

(Urheber Villiers)

 

versucht, Wilhelm II. ein Bündnis mit Großbri-

tannien schmackhaft zu machen

behauptete, von Joseph Chamberlain zur Abga-

be eines Bündnisangebots unter Druck gesetzt

worden zu sein, was er dann auch kompetenz- widrig tut und Lansdowne einen Bündnistext be- auftragt

die Substanzlosigkeit seines Vorschlags wird aufgedeckt

 

Appeasement-Kritiker, hatte offensichtlich Halifax zu dessen Besuch bei Hitler 1937 gegenteilig in- struiert

trat aufgrund der Zurückweisung Chamberlains gegen die erste Einmischung Roosevelts zurück

prägte die "Leamington-Formel", die dann Halifax und Chamberlain verwendeten

 

Ehemann der (deutschfeindlichen) Alexandra von Dänemark

Adressat burenfeindlicher Ergüsse Wilhelms II.,

den er sehr geringschätzte

förderte die deutschfeindliche Fraktion im For-

eign Office

trug durch einen Besuch mit entscheidend zum

probritischen Stimmungsumschwung in Frank-

reich bei

sah Teile der Liberalen als unsichere Kantonis-

ten

unstete Persönlichkeit ähnlich seinem Neffen Wilhelm II., sagt 1909 einen "baldigen" deutsch-britischen Konflikt voraus

besucht, mit Fisher im Gefolge, 1908 Nikolaus II.

Hitler sieht ihn als Kopf der Verschwörung gegen

Deutschland

 

verfasste seine bahnbrechende Arbeit noch wäh- rend der Nazizeit

 

 

verweigerte sich einer Vergrößerung der Armee

 

 

 

 

zeigte sich zu keinerlei antisowjetischem Konfron- tationskurs bereit und lehnte jede deutsche Se- paratkapitulation oder eine Zeitdifferenz zwischen "Waffenstillstand" und "Kapitulation" ab

sein Außenminister war John Foster Dulles

 

3. Ehefrau Joseph Chamberlains

 

 

Vater Mary Endicotts

 

 

 

finanzierte den Ankauf des "Völkischen Beobach- ters" für die NSDAP, wobei er das Geld wohl aus Schwarzfonds der Reichswehr hatte

 

überbringt Fisher Expeditionspläne gegen Deut-

schland

bespricht 1905 mit Clemenceau Kriegsplanung-

en

bedauerte, wie Esher, den britischen Rückzug aus der Türkei

sieht, dass Greys Politik in den großen Krieg führt, und beklagt lediglich dessen mangelnde

Vorbereitung

Adressat eines (frühen) Briefs Bülows zur unter-

gangsgeneigten Einstellung Wilhelms II.

 

 

vom nach ihm benannten höchsten Berg der Erde kommt man oft nicht wieder lebend herunter

 

als deutschfeindlich bekannter Adept Salisburys,

dabei z.T. deutscher Abstammung

berichtet, dass Salisbury die USA im Samoa-

Konflikt gegen Deutschland aufstachelte

verfasste das nach ihm benannte Memorandum,

nachdem Wilhelm II. wie Friedrich II. danach strebte, seine Macht mit Gewalt zu steigern

attestierte der deutschen Flotte [nicht nachvoll- ziehbar] die Bedrohung des britischen Empires

Lehrer Vansittarts

 

wusste in den frühen Morgenstunden des 02.08.

1914 noch nichts von einer deutschen Kriegs- erklärung an Russland, stellte Jagow zur Rede und wollte sie als "idiotisch und vorzeitig" ver- hinden, jener erklärte ihm, es wäre zu spät

Zitat vom "schönen Untergang"

folgte Moltke d.J. als Oberbefehlshaber

bevorzugte gegenüber Russland eine politische

Lösung und verhinderte deshalb eine schwer- wiegende russische Niederlage

hat nach Hoffmann durch Fehlentscheidungen serbische Truppen entkommen lassen

verantwortlich für die "Blutmühle von Verdun", wurde danach von Hindenburg und Ludendorff

abgelöst

 

hätte (bei genügender Annäherung von Truppen der Achsenmächte) womöglich in Ägypten einen antibritischen Aufstand ausgelöst

 

liefert das "Laut summende Fliege"-Zitat

 

 

 

deutschfreundlich, muss sein Amt infolge einer

Kolonialniederlage in Vietnam aufgeben

Rückverweis auf seine Deutschland gegenüber

kooperative Haltung

 

war trotz scheinbar besonderer Kampfmoral und Einsatzbereitschaft der Kriegsmarine nicht be- schäftigungslos

 

griff den Plan einer Landung in Schleswig-Hol-

stein wieder auf

hatte Kontakte zur US-Navy

fürchtet geplante russische Flottenverstärkung- en und befürwortet einen Präventivschlag ge- gen die deutsche Flotte

ist über die Vorstellung genervt, Frankreich we- gen Hafengewährung an Russland in Indochina bestrafen zu müssen

freute sich mit Mallet auf einen "Gang" mit

Deutschland, die Erste Marokkokrise ist dabei

nur ein Vorwand

denkt 1904/08 daran, der deutschen Flotte ein "Kopenhagen" zu bereiten

arbeitet an von Esher überbrachten britischen

Expeditionsplänen gegen Deutschland

gibt auf einer Reise mit dem König nach Russ-

land den Russen militärische Ratschläge

 

wird vom Autor Meier-Bergfeld unter die Deutschlandzersplitterer einsortiert (bestätigt

in seinem Wikipedia-Eintrag)

 

bekam Versprechungen für den Erfolgsfall des

Simovic-Putsches, leitete diese nach Belgrad wei- ter

 

die Beteiligung Deutschlands und Italiens an sei- nem Aufstand als Putschgeneral bewirkte, dass Italien sich einem Anschluss Österreichs an Deut-

schland nicht länger in den Weg stellen würde

der Westen nahm die Errichtung seiner Herr- schaft ohne große Gegenwehr hin

wartete Anfang September 1939 mit einer frühen Friedensinitiative auf

 

Hitler begründete Goebbels gegenüber den "Röhm-Putsch" infolge verräterrischer Konspi- ration zwischen Röhm, Schleicher, Strasser und ihm

 

nur beispielhafte Erwähnung für die [m.e.] allge-

menschliche Ersetzlichkeit

galt Nicolson und seinen russischen Ansprech- partnern als "gefährlich"

betrieb nach Hitler maßgeblich "Tschechisie- rungspolitik"

seine Ermordung durch Slawen gefiel Hitler

Verweis auf 1. Teil 8. Kapitel

 

fürchtete mit seinem Ministerpräsidenten Stürgkh, von Deutschland im Stich gelassen zu werden

sagte zu, seine Truppen gegen Russland zu konzentrieren

 

schlechter Namensgeber für das militärische Un- ternehmen von 1941, da er auf einem "Ostfeld- zug" ums Leben kam

 

wurde von Großbritannien im Siebenjährgen Krieg im Stich gelassen

musste nach Eyre Crowe als (schlechtes) Bei- spiel für deutsche Gewalt-Expansionspolitik her-

halten

 

ließ sich als Kronprinz von Bismarck gegen sei-

nen Vater Wilhelm I. instrumentalisieren

hätte auch bei längerer Lebenszeit die deutsche

strategische Lage kaum verbessern können

 

von zurückhaltender Persönlichkeit, konnte so

(nach Bülow, als Gegensatz zu Wilhelm II.) "Je- na" überstehen

 

löste durch den Versuch, in Jerusalem ein pro-

testantisches Bistum zu gründen, mittelbar den

Krimkrieg aus, zeigte aber kein Interesse am

Kriegseintritt seines Landes

verfasste eine "Kabinettsordre" zur Kontrolle des

Informationsflusses zwischen Ministern und König durch den Ministerpräsidenten, über die sich Bis- marck später praktisch selbst entlässt

 

in den 20. Juli 1944 verwickelt

formulierte das Zeitdruckmotiv infolge der wirt- schaftlichen Rückwirkungen des Aufrüstungs- kurses

 

dementierte Furcht vor einem deutschen Angriff seines Diplomaten Tilea

 

sein antibritischer Aufstand verlief mit den Achs- enmächten völlig unkoordiniert, basierte auf ein- er unrealistischen Hilfszusage Weizsäckers und Rommels schnellem, aber kurzem Vormarsch und kam [für eine erfolgversprechnde Gesamtaktion der Achsenmächte] um Monate zu spät

 

hatte vorhergesehen, dass früher oder später mit einem westalliierten Langstreckenjäger zu rech- nen war

er und Göring waren die "besten" Beispiele an Disziplinlosigkeit

 

Revanchist, sagte Ausbruchsgrund (Serbien)

und Folge (Auflösung Österreich-Ungarns, deutscher Machtverlust) des Ersten Weltkriegs

voraus

 

lieferte sich mit Bonnet eine "Memoirenpolemik" über den Kriegsbereitschaftsgrad der französi- schen Armee 1939

 

rang den Briten die indische Unabhängigkeit friedlich ab, worin Hitler sich irrte

 

 

Sohn der (deutschfeindlichen) Alexandra von

Dänemark

Asquith erklärt ihm gegenüber, dass die briti- sche Haltung über Krieg oder Nicht-Krieg ent- scheidet

von Asquith, Churchill und Grey aus dem Bett

geholt, sollte Nikolaus II. von der Generalmobil-

machung abbringen (erfolglos)

stellt klar, dass der Krieg im Osten unausweich-

lich den im Westen nach sich ziehen wird

konnte sich auf Wilhelms II. Akzeptanztelegramm keinen Reim machen und zitierte Grey zu sich, der mit "Missverständnis" seine Manipulation ka- schierte

eins seiner Telegramme musste als falsche Be- gründung herhalten, österreichisch-ungarische Verhandlungsbereitschaft gegenüber Serbien zu stoppen

Rückverweis auf die auf seine Initiative erfolgte

Klarstellung der britischen Falschmeldung (1. Teil 8. Kapitel)

 

von Wirth nur mündlich über Halifaxens "Zusage" informiert, suchte er Halder nicht auf, sondern machte nur Hassell gegenüber dunkle Andeut- ungen

hatte nach Orsenigo in Wirklichkeit mit Ribben- trop zusammengearbeitet

 

bemüht "positives Denken" und eine "letzte kleine Anstrengung" bis zum Äußersten (Herbst 1941, die Fehlinterpretation der Marneschlacht mag hier eine Rolle gespielt haben)

 

Deutschland zugänglich, beteiligt am Dreikaiser- abkommen 1881

 

 

macht Frankreich und Deutschland Schwierig-

keiten beim Kolonialerwerb, muss dann aber den deutschen Kolonialbesitz anerkennen

kann wegen deutschen diplomatischen Drucks

auf die Türkei nicht gegen Russland einschrei- ten und muss zurücktreten

 

kann sich zu einem klaren Kriegskurs gegen

Deutschland nicht durchringen und stürzt da-

rüber

 

lehnte Magliones Initiative ab

 

 

 

Hitlers tiefe Verbeugung vor Hindenburg am "Tag von Potsdam" war nichts als von ihm inszenierte Nazipropaganda

Hitler begründete ihm gegenüber den "Röhm- Putsch" infolge verräterrischer Konspiration zwi- schen Röhm, Schleicher, Strasser und François-Poncet

bezeichnete seine Fans als Idioten

lobte Henleins Gesprächsführung gegenüber den Anti-Appeasern in London

sah (zutreffend) "Fertigsein" in der Rüstung rela- tiv zu dem des Gegners

konstatierte erst angesicht der drohenden Nie- derlage einen "elementaren Daseinskampf der Achsenmächte"

wäre im Fall einer "Letzten Chance" als Parteichef in einer Nach-Hitler-Regierungskonstellation vor- stellbar gewesen

wollte mit Himmler im Sommer 1944 Hitler loswer- den

Zitat "Abbruch der Brücken", das sich auch auf jene zur Zukunft bezog

 

Adressatin von Hitlers "verfluchen"-Ausspruch

 

 

hegte deutsche Hegemoniepläne

wurde von Heineman, der in seinem Auftrag den Briten ein Friedensmemorandum überbrachte, als Nationalist charakterisiert

teilte mit Hassell Revisionsvorstellungen bezüglich

der deutschen Westgrenze

der Historiker Schlie konstatiert bei den Briten in Zusammenhang mit seinem Memorandum "gren- zenlosen Zynismus"

 

übervorteilte als Reichstagspräsident den amtie- renden Kanzler Papen und führte so Neuwahlen herbei

hatte in die Sudetenkrise moderierend eingegriff- en

konnte aber nicht gleichzeitig vermitteln und die Luftwaffe in den Kampf führen, was wohl für Hitler den Ausschlag zur Zustimmung zu "München" gab

zu seinen Vertrauten gehörte Dahlerus

Jozef Beck zeigte sich ihm gegenüber anfangs konzessionsbereit

versuchte vergeblich, Hitler vom va banque-Spie- len abzuhalten

genauso britannien-affin wie Hitler

hätte für eine Übereinkunft mit Großbritannien "am liebsten Japsen und Russen über Bord ge- worfen", so zu Mooney

Hohenlohe war sein inoffizieller Emissär, dieser präsentierte ihn Christie als putschbereit

das angebliche Angebot Halifaxens an Wirth schloss ihn als Übergangskanzler aus

wollte von Plesmans mit ihm abgestimmten Plan nichts wissen, obwohl jener Halifax dafür interes- siert hatte [hatte möglicherweise auf dem Höhe- punkt der Luftschlacht um England keinen Sinn für Friedensinitiativen]

Chamberlain konnte ihn sich angeblich als Über-

gangspräsidenten vorstellen

war außer Keitel Hitlers oberster militärischer Hel- fer

erläuterte über Dahlerus den Briten, dass das deutsche Bündnisangebot sich durchaus auch gegen Italien richtete, geriete es mit Großbritan- nien in Konflikt

Adressat einer Erklärung Keßlers zur Sinnlosig- keit einer deutschen Kriegführung gegen die ang- loamerikanische Koalition

sprach sich 1940/41 Hitler gegenüber für die "Mit- telmeer-Strategie" aus (eingeschränkte Aussage bei Hillgruber)

wäre für eine "Letzte Chance" infolge von Rang und Restpopularität als Putschführer und Nach- folger Hitlers als Reichspräsident in Frage ge- kommen, hätte das passende Aushängeschild abgegeben

seine viel kritisierte Teilnahmslosigkeit beruhte hauptsächlich auf Hitlers dillettantischer, aus- sichtsloser Kriegführung

Rückverweis darauf, dass er versucht hatte, den Krieg zu verhindern

ließ Hitler über die zunehmend prekäre Situation der Luftwaffe im Unklaren

brachte der Thematik der Flugzeugentwicklung und insbesondere dem damit verbundenen Zeit- aufwand wenig Verständnis entgegen

seine Kritik am mangelnden Kampfgeist seiner Jagdflieger war berechtigt, aber auch er und Gal- land waren die "besten" Beispiele an Disziplinlo- sigkeit

seine Luftwaffenfelddivisionen wären besser für einen systematischeren Luftkrieg verwendet wor- den

wurde kurz vor Ende noch von Hitler seiner Ämter enthoben

Rückverweis auf seinen "va banque"-Einwand

erteilte bereits am 31.07.1941 Heydrich den Auf- trag, einen „Gesamtentwurf“ für eine „Gesamtlö- sung der Judenfrage“ zu erstellen

Rückverweis auf sein "über Bord werfen"-Zitat (5. Teil 5. Kapitel)

spekulativ: im Rahmen der Nürnberger Kriegsver- brecher-Prozesse beseitigte man mit ihm (der an- gesichts seiner bevorstehenden Hinrichtung Selbstmord beging) und Ribbentrop lästige Mit- wisser bezüglich der Entwicklung zum Zweiten Weltkrieg

 

forderte entgegen der Aussage des Historikers

Grenville keine Ausweitung der Mittelmeerent-

ente

 

bis zu seinem Amtsantritt war eine vertrauensvolle Zusammenarbeit des Westens mit der Sowjetuni- on nicht möglich

 

behauptete wahrheitswidrig, durch russischen

Druck auf Deutschland die "Krieg-in-Sicht"-Krise

gelöst zu haben

Bismarck war über ihn und Stanley verärgert

Abgang 1881

beendete mit Clarendon die Krimkriegssituation

auch politisch und gab für die deutsche Einigung

grünes Licht

 

meinte, die französische Flotte stünde der briti-

schen auf der Route nach Konstantinopel im Weg

Adressat einer "Fußstapfentheorie" Nicolsons

 

 

Adressat von Bethmann Hollwegs Kriegs"erklä-

rung" gegen Frankreich über Belgien

gab die Nachricht vom deutschen Aufmarsch

gegen Belgien nach London weiter

beschrieb die britische Gleichgewichtspolitik als Phänomen der Vergangenheit

meinte, eine Verzögerung des Flottenbaus hätte

Deutschland technologisch aufholen lassen

findet die Fortsetzung der russischen Mobilma- chung trotz (warnenden) deutschen Telegramms an Österreich-Ungarn befremdlich

 

in Gladstones Kabinett

 

 

 

beschwerte sich über polnische Provokationen und leistete polnischer Einmischung Widerstand

Hitler riet ihm zur Besonnenheit, gab daraufhin nach

 

stellt infolge des britisch-russischen Persienab-

kommens 1907 "völlige Sicherheit" für Großbri-

tannien und keine bedeutendene deutsche Ge- fahr fest [steuert trotzdem i.F. Kriegskurs gegen Deutschland]

"würdiger Nachfolger" Salisburys

wird vom Historiker Oncken ausführlich und

passend charakterisiert, Freund Haldanes, Mit- glied des imperialistischen Flügels der Liberalen

wurde von seinen Untergebenen (z.B. Mallet) gelobt

besetzte Schlüsselposition im Kabinett

passte auf Asquith und Haldane auf

ist Hardinge "ausgeliefert"

Mitglied der "Liberalen Liga"

opponiert vorsorglich gegen einen von Rosebery

zu erwartenden prodeutschen Kurswechsel

konstatiert mit "starker britischer Stellung" die Zerstörung des europäischen Gleichgewichts,

sieht sich aber an das "irrationale" Frankreich gebunden

hat Salisburys Ziel der Vorherrschaft der Tripel-

Entente verwirklicht

prophezeit 1909 Bertie gegenüber den Ausbruch

des Krieges über einen Balkanstreit und greift damit auf Salisburys "Balkanbrandprojekt" zu- rück

sieht sich aufgrund des schlechten Verhältnis- ses zu Deutschland 1911/12 Rücktrittsforderun-

gen ausgesetzt, die nach dem Scheitern der

Haldane-Mission verstummten

bestätigt den deutschen Außenministern Kider-

len-Wächter und Jagow, sie hätten für den Frie-

den gearbeitet

erklärt in der Bosnischen Annexionskrise "theo-

retische" Kriegsbereitschaft zugunsten Russ- lands

wollte (hinter den Kulissen) in der Bosnischen Annexionskrise die Meerengen für Russland öff-

nen

hielt sich zur Zweiten Marokkokrise auffällig zu-

rück, riet Frankreich zur Kompromissbereit-

schaft

sieht in der Liman-von-Sanders-Krise keine Möglichkeit, die Mittelmächte als Aggressoren

hinzustellen und bleibt (vorerst) vorsichtig

wird von Benckendorff zutreffend charakterisiert

betreibt 1908, z.T. zusammen mit Lloyd George,

Flottenpanik

hatte die von Poincaré vorgeschlagene britisch-

russische Marinekonvention 1912 noch abge- lehnt, leugnete dann 1914 wahrheitswidrig ihre

Existenz

verband die Haldane-Mission mit einer ungenü-

genden Neutralitätsformel

ließ das Eyre-Crowe-Memorandum als "nützliche Richtschnur" kursieren

Wiederholung seines Leugnens der Marinekon-

vention

antwortete ausweichend auf Lichnowskys Vor-

stellungen von der Begrenzung des Krieges

will zunächst Russland beruhigen

kommt Russland dann (über ein inszeniertes

Arrangement zu Persien) entgegen

schlägt, der Lüge zur Marinekonvention über- führt, erfolglos eine Botschafterkonferenz vor

warnt vor dem Kriegsausbruch, für den er die

Mittelmächte verantwortlich macht

signalisiert britische Kriegsbereitschaft nach bei-

den Seiten

hat intern Großbritannien bereits auf Krieg an der Seite Frankreichs und Russlands eingestellt

erklärt die Aufgabe der britischen Neutralität für

den Fall der Betroffenheit Frankreichs

fragt Frankreich (erfolgreich) und Deutschland (erfolglos) nach der Neutralität Belgiens

will Russland zum Krieg anstacheln, Deutsch-

land und Frankreich mit Rücksicht auf die unkla-

re Position Belgiens vorerst zurückhalten

forderte Belgien auf, sich zu verteidigen

Teilnehmer einer nächtlichen Besuchsparty beim König, um diesen auf Geheiß des Kaisers zu veranlassen, den Zaren von der Generalmo- bilmachung abzubringen (erfolglos)

für den unmittelbaren Kriegsausbruch waren seine Intrigen nicht entscheidend

hatte, in Täschungsabsicht, die britische und französische Neutralität in Aussicht gestellt

wird deshalb in Deutschland vorübergehend für verrückt gehalten

hatte bezüglich der französischen Neutralität gelogen und relativierte die dahingehende Aus- sage, als er vom deutschen Aufmarsch gegen

Belgien und der belgischen Verteidigungsbereit-

schaft erfuhr

musste beim König antanzen und seine Intrige als "Missverständnis" ausgeben

kann nach Kenntnis des Kriegsausbruchs auch

Frankreich grünes Licht geben, hatte zuvor

Frankreich die mögliche Verantwortung für den

Kriegsbeginn zuzuweisen gedroht

musste sich deshalb zwischenzeitlich von Nicol-

son Vorwürfe gefallen lassen

hat wohl beim König von der deutschen Kriegs-

erklärung an Russland erfahren

erklärt Churchill, dass Großbritannien die fran- zösische Küste schützen wird

hebelt über die Frage der belgischen Neutralität

die Stimmung im Kabinett in Richtung Krieg

als er zunächst dennoch keine Mehrheit im Ka- binett hat, kommen ihm die Konservativen zu Hilfe

stimmt in einer mitreißenden Rede die britische

Öffentlichkeit auf Krieg

benutzt wie Sasonow das Argument, eine Fort-

setzung des Friedens hätte die deutsche "Hege-

monie" bedeutet

Befürworter einer "anglo-amerikanischen Wied- ergeburt"

geißelt (vor Amtsantritt) die Konservativen für die Pflege guter Beziehungen zu Deutschland

auf Kosten derer zu den USA

sah Großbritannien im Fall der Neutralität "isol- iert, diskreditiert, verhasst und verachtet"

bestritt, überhaupt Gleichgewichtspolitik betrie-

ben zu haben

verteidigte den (in sich gleichgewichtsleugnen- den) Begriff der Tripel-Entente aus dem Motiv

der Isolationsfurcht

wäre bei Rüstungsbeschränkungen zurückge- treten, da diese zu Zugeständnissen an Deut- schland hätten führen können

hatte bereits sehr früh für Russland optiert, brauchte so gesehen nur Lansdownes Politik fortzusetzen

hatte die Folgewirkung der Asienkonvention, den

sich über einen Balkankrieg entwickelnden euro-

päischen Krieg, schon 1907 im Blick

wird vom Historiker Wormer m.e. noch kritischer

gesehen als vom Historiker Oncken

plädierte zur Zweiten Marokkokrise für eine un-

nachgiebige Haltung, wollte Deutschland "größt-

möglichen Schaden" zufügen

seine Absprachen bewirkten eine implizite briti- sche Verpflichtung zum Kriegseintritt

wollte 1912 in einen Kontinentalkrieg "um die Vorherrschaft" eingreifen

sah und verstand aber die deutsche Isolations- furcht (ohne passende Konsequenzen zu zie- hen)

musste den Kriegskurs verschleiern, da offene

Aggression seine Machtbasis gefährdet hätte

ein Scheitern seiner Kriegsbemühungen hätte

seinen Rücktritt, die Machtübernahme der Kon-

servativen plus Lloyd George und Churchill und

einen um so entschiedeneren Kriegskurs nach

sich gezogen (Spekulation Wormer)

schritt gegen alle die britisch-russische Verbin- dung störenden Aktivitäten ein

zeigte sich in Asien Russland gegenüber "gren-

zenlos elatisch"

sieht durch russischen Bahnbau in Persien kei- ne britischen Interessen verletzt

verzögerte die Marinegespräche, (angeblich) aufgrund deutschen Einspruchs

war über die russische Sicherheitsgarantie be-

glückt und teilte das Buchanan mit

lässt Poincaré Sasonow ungefragt Ölfelderkon- zessionen überbringen

die Kenntnis der o.a. Details macht Darstellun-

gen (wie die Wormers), er hätte den großen

Krieg verhindern wollen, unglaubwürdig

teilt am 27.07. Benckendorff den Verzicht auf di- plomatische Manöver mit

braucht am 01.08.1914 wegen des Öffentlich- keitsarguments noch etwas Zeit, bevor er Frank-

reich grünes Licht geben kann

hat unter Berücksichtigung der Fakten eher Sa- sonow geködert als umgekehrt

sah [grundlos] Großbritannien durch Deutsch- land in die Defensive gedrängt

attestierte der deutschen Flotte [nicht nachvoll- ziehbar] eine Überseebedrohung des britischen

Empires

Adressat der, nach Wormer, "plumpen" Drohung Lichnowskys vom 06.07.1914

erwartete den Krieg, wenn auch "frühestens 1913"

sieht Wilhelm II. nicht als Unruhestifter

wird noch kurz vor Kriegsausbruch von Bertie mit deutscher Friedensgestimmtheit zitiert

seine geschickt angelegte Politik wird bis heute schwer durchschaut

hatte seine antideutsche Einstellung bereits im 19. Jh. entwickelt

bemühte die Illusion der "Freien Hand" (keine offizielle Knüpfung der Tripel-Entente), um seine

(kriegsskeptischen) Kabinettskollegen zu mani-

pulieren

seine mehrdeutige, russlandfreundliche Politik zur Haager Konferenz ebnete den Weg zur Asi- enkonvention

konnte Sasonow kein direktes Kooperationsan- gebot machen

Kriegsrisiko war ihm bekannt - und egal

er und seine Mitstreiter hatten kein positives Russlandbild

nach Esher führt seine Politik in den großen Krieg, was jener aber nicht beklagt

weiß, dass ein eingekreistes bzw. isoliertes Deutschland mit Krieg reagieren muss

wiederholte im Dezember 1912 seine Kriegs- prohezeiung von 1909

die radikalliberale "Opposition" konnte seinen Kriegskurs nie ernsthaft in Frage stellen

für seine innerbritischen Kritiker waren die sozialen Probleme wichtiger als die imperialen erzeugte künstlich Invasionshysterie, um den Flottenbau voranzutreiben

befürchtete 1913/14 ein französisch-deutsches Abkommen und 1909 die Einführung der Wehr- pflicht durch die Hintertür, was die Gefahren seines Kurses verdeutlicht hätte

seine Politik bzw. die seiner Mitstreiter wider- sprüchlich zu nennen missversteht (mglw. be- wusst) die (langfristig angelegte) britische Stra- tegie

war demnach keineswegs schizophren, sondern (nach Mallet) völlig gesund

beging (mindestens einmal) Verfassungsbruch, indem er ein Gespräch mit Cambon zu einer Invasion in Deutschland seinen Kabinettskolle- gen vorenthielt

pazifistisch, so weit der Krieg "Wegbereiter des Sozialismus" sein könnte

sieht Belgien nicht als Handelsobjekt [was es nach der britischen Auffassung von Vertrags- treue hätte sein können]

seine Manipulationen mit Sasonow bleiben bei Copeland außer Betracht

Adressat von Theodore Roosevelts Lob für die Entente cordiale

hatte die USA veranlasst, die britische Blockade

gegen die Mittelmächte stillschweigend zu ak- zeptieren

trat im Dezember 1916 zurück, sein Nachfolger

war Balfour

ähnliche Schlüsselfigur für die Entwicklung zum Ersten wie Halifax für die zum Zweiten Weltkrieg

Rückverweis auf sein Kriegsgeständnis von 1909

und Entwicklung der Chimärenthese des Autors

Verweis auf 1. Teil 8. Kapitel, im Einzelnen seine Manipulationskünste zur Auslösung des Ersten Weltkriegs, aber auch deren Unwesentlichkeit für die deutsche Kriegserklärung an Russland

 

Nachfolger Ludendorffs als Erster Generalquar- tiermeister, Moltkes d.J. Chefeisenbahnplaner, warf nach dem Krieg diesem Führungsfehler vor

zu untersuchen, wie (etwa) er das Problem "Paris" einordnet

warf Rupprecht zu frühen Angriff aus Eitelkeit vor

titulierte Moltke d.J. als "Feldherr wider Willen"

verbündete sich mit Ebert politisch

gab die von Schleicher verfassten "Politischen Richtlinien der Obersten Heeresleitung" an Ebert

weiter

Schleicher war sein politischer Ziehsohn

hatte als Reichsinnenminister die SA verboten

 

hatte Hitler vor der Stärke der sowjetischen Pan- zertruppen gewarnt, Hitler hatte ihm nicht ge- glaubt

hatte mal 1000 Panzer, bekam 150 zugewiesen, hatte am 18.11. noch ebensoviele übrig

hätte dennoch den Durchbruch beinahe noch geschafft, aber seine Panzer blieben nun wegen Treibstoffmangel und Vereisung liegen

Ende November gelingen ihm mit ca. 37 Panzern noch Vorstöße

gab Hitlers "bedingungslosen Haltebefehl" vom 16.12. nicht weiter

wurde wegen erheblichen Differenzen in der Fra- ge der Rücknahme der Front von Kluge abgelöst

 

entwickelte mit Carl Bosch das Stickstoffsubsti- tutionsverfahren, ohne das den Mittelmächten bereits Ende 1914 die Munition ausgegangen wäre

 

befürchtete den Ausbruch von Unruhen und suchte in Berlin um Verhandlungen nach

musste der von ihm selbst angeregten Besetzung seines Landes zustimmen

wurde nach dem Krieg von Landsleuten grausam ermordet

die geforderte Entsendung eines polnischen Em- issärs als Spiel mit seinem Namen zu titulieren ist unsachlich

hat nach Weizsäcker den Startschuss zu seiner eigenen Erpressung gegeben

 

seine Truppen hatten denen Mussolinis wenig entgegenzusetzen

 

 

Freund Greys, Mitglied des imperialistischen Flügels der Liberalen

besetzte Schlüsselposition im Kabinett

gelegentlich deutschfreundlich, Grey verhinderte

"Schlimmeres"

Mitglied der "Liberalen Liga"

unternimmt die erfolglose, nach im benannte Mission nach Deutschland

Rückverweis darauf

Chirol begrüßte seinen Schwenk zu einer offen-

siven Politik

Churchill redete 1912 in Zusammenhang mit seiner Mission von der deutschen "Luxusflotte"

das Scheitern seiner Mission wurde in Groß- britannien begrüßt

seine Mission fiel mit dem Höhepunkt der Bud- getdiskussion zusammen, kann also auch als

innenpolitisch motiviert angesehen werden

 

versuchte häufig, Hitler seine Fehlentscheidung- en auszureden

Hitler machte ihm und Raeder am selben Tag un- terschiedliche strategische Vorgaben

musste sich aber im Klaren sein, dass die Ent- scheidung über die Fortsetzung des Krieges beim Gegner lag

Nachfolger Becks als Generalstabschef des Hee- res

charakterisierte Hitler als grausamen und gefähr-

lichen Irren

hatte einen Staatsstreich geplant und vorbereitet

durchschaute das Manöver der Widerständler mit angeblichen britischen Zusagen, vermutete Has- sell dahinter, konnte so Brauchitsch nicht zum Handeln bewegen

Geßler suchte ihn nach dessen Besuch bei Wirth nicht auf, sondern machte nur Hassell gegenüber dunkle Andeutungen

notierte "Rußland schlagen, um England zu tref- fen."

der Historiker Rauh lobt seine Urteilsfähigkeit

sah Andeutungen britischer Friedensabsichten nur noch als Bluff an

wandte sich sich Anfang 1940 von Putschgedan- ken ab und der Planung der kommenden Feldzü- ge zu

hielt die "16 Punkte" für vorgeschoben

sah richtig, dass Hitler keinen Abschluss mit Stalin gebraucht hätte, denn die Sowjetunion hätte nie von sich aus für die Westmächte gekämpft

konnte einer "Weltkriegsführung", die Kontinente in Mitleidenschaft gezogen hätte, nichts abgewin- nen

der Historiker Rauh meint, dass Hitler seinen "ge- nialen" Feldzugsplan, direkt auf Moskau zu mar- schieren, durch Verzettelung zerstört hat

meinte am 03.11.1941, der Feind könne Moskau halten

sein "Der deutsche Soldat geht nicht kaputt!" er- wies sich als richtig, war aber mehr Wunder als Leistung

legte sich Ende Dezember 1941 gegen die Rück- nahme der Front quer

hatte für 1942 die strategische Defensive vorge-

schlagen

das Werk von Rauh ist voll mit Streitgesprächen zwischen ihm und Hitler

 

ähnliche Schlüsselfigur für die Entwicklung zum Zweiten wie Grey für die zum Ersten Weltkrieg

besuchte Hitler in zeitlichem Zusammenhang mit dem Hoßbach-Protokoll und stellte ihm nicht we- niger als eine territoriale Generalrevision von "Versailles" in Aussicht (das bedeutete aber keine britische Genehmigung für ein großflächiges deutsches Ausgreifen nach Osten )

missachtete dabei die Direktive seines appease- ment-kritischen Außenministers Eden

Hitler konnte so gesehen darauf spekulieren, dass zur Verwirklichung seiner Revisionsforde- rungen kein Krieg notwendig zu sein brauchte

begann bereits ab April 1938, die Tschechoslowa-

kei unter Druck zu setzen

fühlte sich im März 1939 nicht mehr an seine Worte vom November 1937 gebunden, kündigte stattdessen gegenüber Dirksen den Krieg an

misstraute den Sowjets, hätte so aber mit ihnen nicht zu verhandeln brauchen

wusste, dass Hitlers Regime eine schwere diplo- matische Niederlage nicht überstehen würde

lehnte es ab, die deutsche Forderung nach Ent- sendung eines bevollmächtigten polnischen Em-

issärs zu unterstützen

nach seiner Meinung hätte eine britische Kriegs- erklärung an die Sowjetunion diese nur noch mehr an die Seite Nazideutschlands getrieben

Visser überbrachte Papen seinen "aufrichtigen Friedenswillen"

wies Hitlers Friedensrede vom Sommer 1940 zu- rück

Wirth wollte von ihm die Zusage erhalten haben, einen Staatsstreich in Deutschland nicht militä- risch auszunutzen und mit einer Regierung ohne Nazis (also auch ohne Göring) zusammenzuar- beiten

Burckhardt nannte ihm gegenüber die deutsche Armee nicht regierungsfähig

fertigte Mooney kurz ab

ließ sich von Burckhardt auf nichts festlegen

gab sich Plesman gegenüber zu dessen mit Gö- ring abgestimmten Plan interessiert

ließ Berggrav abblitzen

machte gegenüber Dahlerus folgenlose Andeu- tungen zu einem Deutschland nach Hitler

bestätigte seinen "aufrichtigen Friedenswillen" gegenüber Lonsdale Bryans

behauptete Lonsdale Bryans gegenüber, mit ei- ner deutschen Putschregierung Frieden schlie- ßen zu wollen

ging Bastianini mit zu vagen Andeutungen um Vermittlung an, Churchill verfolgte die Initiative nicht weiter

Schwankungen sind auch bei Schlüsselfiguren

wie ihm möglich

sehnte sich angeblich Chamberlain gegenüber nach einer deutschen Revolution

warnte (im Rahmen der vom eigenen Geheim- dienst inszenierten Mai-Krise) Deutschland "ein- dringlich vor Alleingängen"

war (vom Ex-Geheimdienstkoordinator) Vansittart

dazu veranlasst worden

plante bereits noch im Mai 1938 mit Cadogan zur "Auflösung des Prager Bündnissystems" und "Üb- erführung der Tschechoslowakei in die außenpo- litische Neutralität" ("München" stand also schon vor "München" fest)

Cadogan hatte ihn und Chamberlain am "Mai-Wo- chenende" nach London zurückgeholt

eigentlicher Gewinner der Krise, die ihm Gelegen- heit zu überlegener "Moderation" bot, wo es nichts zu moderieren gab

wurde zu allem Überfluss mit Metternich verglich- en, zumindest überblickte er das Spiel

drohte Deutschland unter Anwenung der vom Anti-Appeaser Eden geprägten "Leamington- Formel" (im Rahmen von Anweisungen an Hen- derson)

sein Angebot eines Gesamtrevirements an Deut- schland vom 19.11.1937 wird vom Historiker Hofer ignoriert

die britische Haltung war ungeachtet irgendwelch- er seiner Klimmzüge in der Kommunikation mit seiner Botschaft in Warschau nicht geeignet, die Polen zum Nachgeben zu bewegen

der Danziger Zollinspektorenstreit erscheint in ei- ner seiner Reden bei Hofer

will die "Atmosphäre" nicht wegen "der Ursachen von Klagen" verschlechtern, schwafelte von Frei- heit, Unabhängigkeit und polnischer Diskussions- bereitschaft

bedeutete Kennard, die Polen sollten hart bleiben

(keine stillschweigende Annahme von Hitlers For- derungen)

forderte über Kennard von den Polen, von Ge- waltmaßnahmen gegen die deutsche Minderheit abzusehen und "aufreizende Rundfunkpropagan- da" einzustellen

suggerierte durch die britische Garantie betonen- des weiteres Telegramm an Kennard, den Polen hartzubleiben

die "Abtretung" der nicht abtretbaren Freien Stadt Danzig erschien ihm noch am 31.08. "nicht gang-

bar" (so zu Ciano)

als alles zu spät war, sollte Lipski doch noch die "16 Punkte" entgegennehmen (so sein erneutes Telegramm an Kennard)

der Historiker Hoggan macht ihn für den Kriegs- ausbruch verantwortlich

seine Inaussichstellung eines Gesamtrevirements vom 19.11.1937 fehlt bei Hofer

die deutsche Seekriegsleitung vermerkte seine Äußerung, nach der ein deutsches Friedensan- gebot (nach der Eroberung Moskaus) Churchill Gelegenheit zu schärfster Ablehnung gegeben hätte

Verweis auf 5. Teil 3. Kapitel

 

wird von Salisbury für den Ausbruch des deutsch-dänischen Krieges verantwortlich ge-

macht

 

hielt die Deutschen für eine "verachtenswerte Rasse"

 

äußerte sich kritisch über den Umsturzversuch des 20. Juli 1944

 

Mitglied der deutschfeindlichen Fraktion im For-

eign Office

mit Bertie deren Anführer, Grey ist ihm "ausge- liefert"

wird als "Ständiger Unterstaatssekretär" Nach-

folger Sandersons

"engere Beziehungen" innerhalb der Tripel-Ent-

ente wirken nach seiner Ansicht kriegsauslös-

end, geriet mit Bertie in Streit

beschrieb die Einkreisungspolitik der Tripel-Ent- ente gegen die Mittelmächte

nach seiner Ansicht entlastet die russische Bal-

kanaggression die britische Indienfront

bedauerte, wie Esher, den britischen Rückzug aus der Türkei

deutsche Vernunft und "British interests" gingen nach ihm zusammen

Adressat von Chirols Großbritannien belasten- dem Schuldeingeständnis bezüglich der etwai- gen Feindseligkeit zu Deutschland, das noch während der Regierungszeit Balfours

freute sich über Burns' aggressive Wortwahl

produzierte 1909 ein "Chimärenfurcht"-Memo- randum

 

besuchte mit Beaverbrook im September 1941 die Sowjetunion

 

 

sah die deutsche Großmacht als Bollwerk gegen

den Osten

Halder vermutete ihn hinter Dokumentenmani- pulationen des Widerstands, jenem waren an- scheinend seine sonst nur mit Goerdelers über- einstimmende Vorstellungen über die deutsche Westgrenze bekannt

Geßler suchte Halder nach Besuch bei Wirth nicht auf, sondern machte nur ihm gegenüber dunkle Andeutungen

Lonsdale Bryans stand in Kontakt u.a. mit ihm

 

besprach mit Salisbury einen Sachverhalt, der

in Berlin als Aufteilungsplan der Türkei ankam

nahm von Salisbury ein in etwa zutreffendes

Szenario des Kriegsausbruchs entgegen

sah die strategische Lage [Festigung der anglo- amerikanischen Allianz infolge des Samoa-Kon- flikts] richtig, im Gegensatz zu Bülow und Wil-

helm II.

forderte Balfour mit der Andeutung eines Bünd-

nisses heraus, besprach aber nur Kolonialfra-

gen und wurde damit an Joseph Chamberlain

verwiesen

die Ablehnung seiner Oberen ließ ihn zurück- haltend werden, was Eckardstein zu einem weiteren Vorstoß über den Kaiser nutzte

sein Nachfolger wurde Metternich

 

vertraut mit Heß, hielt die Erneuerung des deut-

schen Großmachtstatus für wesentlich

hielt, wie Heß, den Krieg "selbstmörderisch für die weiße Rasse"

war mit Heß "rassentheoretischer" Gedanken- spieler"

 

machte Großbritannien Kooperationsangebote

notierte den britischen Wunsch, die USA mögen

sich die Philippinen einverleiben

befreundete sich engstens mit Pauncefote, was

ihm wohl sein Verbleiben im Ministeramt ermög- lichte

deutsch- und burenfeindlich eingestellt, zu ers- terem den Foreign-Office-Beamten vergleichbar

hatte, reich verheiratet, beste Verbindungen zur Geldaristokratie

war über das deutsch-britische Chinaabkommen genauso begeistert wie über den Ausschluss der (russisch dominierten) Mandschurei geschockt

hatte beim Samoa-Streit eher den britischen als den deutschen Vetreter als hochnäsig erlebt

hatte die Venezuela-Aktion zunächst gegenüber

Holleben genehmigt

schloss mit Pauncefote den nach beiden benann- ten Vertrag, der eine mittelbar gegen Russland gerichtete Aufgabenverteilung zwischen den bei- den Mächten zur Folge hatte

 

Berggrav galt ihm als britisch beeinflusst"

 

 

 

konstatierte die "traurige Rolle" der deutschen Schlachtflotte

 

verweigerte sich einer Vergrößerung der Armee

 

 

 

bevorzugte eine deutsche "Luftmacht" im Ge-

dankenreich (Zitat)

sah aufgrund der Ereignisse um Ascher die Bü- cherverbrennung als Vorboten der Menschenver- nichtung

 

überbrachte den Briten in Goerdelers Auftrag ein Friedensmemorandum, charakterisierte jenen als Nationalisten

 

sollte durch einen Besuch jenseits des Ozeans

die USA zur deutsch-britischen Venezuela-Akti-

on noch geneigter stimmen

 

Anführer eines Stoßtrupps, der bei einem Schei- tern von "München" in die Reichskanzlei eindring- en und Hitler töten sollte

 

sprach im engen Zeitrahmen der Mai-Krise fünf Mal [zwecks Panikmache] im Auswärtigen Amt vor

Halifax drohte Deutschland unter Anwenung der vom Anti-Appeaser Eden geprägten "Leamington- Formel" im Rahmen von Anweisungen an ihn

hatte seine Regierung vor der Alternative ge- warnt, Hitler zwischen Prestigeverlust und Krieg wählen zu lassen

widersprach sich, indem er einerseits meinte, Hit- ler wäre nur durch Krieg zu stoppen, andererseits unterstellte er ihm friedliche Absichten

hielt es für einen schlimmen Fehler, zu meinen, Deutschland wäre stets in allem und jedem im Unrecht

Adressat einer Äußerung Hitlers, von einem in- nereuropäischen Krieg würde einzig Japan profi- tieren

Rückverweis auf seine Warnung, Hitlers Prestige zu beeinträchtigen

war zwischenzeitlich optimistischer Stimmung

machte dennoch Hitler die Substanzlosigkeit der britischen Vermittlungsbereitschaft klar

Hitlers Forderung nach Rückkehr des "Korridors" an ihn erscheint im Vergleich mit den "16 Punk- ten" überzeichnet

erschien nach dem Historiker Schultze-Rhonhof auf telefonische Anweisung aus London bei Weiz- säcker und kündigte das Erscheinen Lipskis an, was polnische Gesprächsbereitschaft andeutete

 

hatte mit Hitler eine Verschärfung der Situation in der Tschechoslowakei vereinbart, aber es wurde zunächst nichts unternommen

besuchte im Rahmen der Mai-Krise Appease- ment-Kritiker in London, wo Vansittart versuchte, ihn einzuschüchtern

schob die Sache geschickt auf "tschechische Eif- erer"

Goebbels lobte seine Gesprächsführung

Hohenlohe hatte bereits Ende 1934 den Kontakt zwischen ihm und Christie vermittelt

gehörte zu Vansittarts Beziehungsnetzwerk

da britischer Spion lt. Wikipedia, könnte auch hin- ter dem "Septemberaufstand" sein spezieller Freund Vansittart gesteckt haben

beging Suizid, nachdem er sich bereits den Ame- rikanern ergeben hatte

 

Moltkes Beauftragter, soll seine Kompetenzen üb- erschritten haben

hörte auf dem Weg von Bülow zu Kluck, dass die Briten über die Marne waren, wusste nach Ab- sprache mit Bülow, dass dieser sich zurückziehen

würde, und veranlasste daraufhin auch Kluck zum

Rückzug

seine Schlussfolgerung war richtig, die Position der 1. Armee inzwischen unhaltbar

wurde und wird dafür häufig zum Sündenbock gemacht, was er selbst vorausahnte

war sich mit Bülow und dessen Stab in der Lage-

analyse einig

 

registrierte die britisch-amerikanische Presse-

hetze gegen Deutschland infolge der Venezue-

la-Aktion "mit boshafter Genugtuung"

heiratet die reiche Leila Wilson aus der Ver-

wandtschaft der Vanderbilts

 

war ein Protagonist der deutschen Gegenaufklä- rung

hatte in Riga gewirkt, war von Russland und der Ukraine angetan

ein antisemitisches Zitat existiert

 

flog spektakulär nach Schottland

meinte, der Krieg könnte ohne großes Blutver- gießen beendet werden

wurde nach seinem Fallschirmabsprung fest-, aber nicht ernstgenommen

die Substanz seiner Aktion bleibt unklar

wollte die Briten vielleicht nur aufrütteln

für einen Erpressungsversuch seinerseits gegen

Großbritannien mit der Drohung der Judenver- nichtung finden sich keine Belege

zu seinen Vertrauten zählte Haushofer

hielt, wie Haushofer, den Krieg "selbstmörderisch für die weiße Rasse"

war mit Haushofer "rassentheoretischer Gedan- kenspieler"

 

wurde bereits am 31.07.1941 von Göring mit ein- em „Gesamtentwurf“ für eine „Gesamtlösung der Judenfrage“ beauftragt

 

wollte mit Goebbels im Sommer 1944 Hitler los- werden

seine Waffen-SS scheint ihren Ruf als Elitetruppe nicht unbedingt zu Recht zu besitzen

wurde kurz vor Ende noch von Hitler seiner Ämter enthoben

 

aufgrund seines Vaters von einigem Einfluss, war mit Schleicher befreundet

 

 

wurde infolge des Sieges bei Tannenberg mit Ludendorff zur Berühmtheit

löste nach "Verdun" mit Ludendorff Falkenhayn

ab

bildete mit Ludendorff 1918 (weiter) die militäri- sche Führung Deutschlands

hatte keine strategische Perspektive

konnte "Atatürk" das Ziel der 1918er Offensive

nicht erklären

mit dem Kaiser und Kühlmann Adressat der Denkschrift Staëls

war an der Verbreitung der Dolchstoßlegende maßgeblich beteiligt

die militärische Gleichstellung Deutschlands war bereits vor Hitlers Machtergreifung bekundet wor- den, war also sein und Schleichers Erfolg

mit ihm und Hitler gewannen bei der Reichsprä- sidentenwahl 1932 zwei Exponenten der äußer- sten Rechten die große Mehrheit

war von der SPD unterstützt worden

wurde von Schleicher veranlasst, Brüning zu ent- lassen, Papen zu berufen, das von Groener aus- gesprochene SA-Verbot aufzuheben und den Reichstag aufzulösen

Papen sollte nach Schleichers Plan aufgrund von seinen Notverordnungen und mit Duldung der Na- zis regieren

wies Hitlers Anspruch auf die Reichskanzlerschaft zunächst zurück

strebte mit Papen nach einer monarchischen Re- stauration

Strasser ließ sich auch durch ein Treffen mit ihm und Schleicher nicht umstimmen

war das letzte Hindernis auf Hitlers Weg zur Macht, aber durch den "Osthilfe-Skandal" er- pressbar, auch andere betroffene Großagrarier machten entsprechend Druck

die neue Regierung Hitler-Papen versprach, da- hingehende Enthüllungen zu verhindern

Hitlers tiefe Verbeugung vor ihm am "Tag von Potsdam" war nichts als von Goebbels inszenier- te Nazipropaganda

gab (angeblich) als letzte bedeutende Amtshand-

lung dem "Röhm-Putsch" seinen Segen

verstarb kurz darauf, Hitler okkupierte nun auch sein Amt

man stelle sich ein Deutschland 1938 ohne Hitler als das seine und Papens, aber wohlbewaffnet vor

 

lehnte Magliones Initiative ab

 

 

leitete aus der Nichtbasierung von "Versailles" auf Wilsons 14 Punkten fälschlich deutsche Revisi- onsansprüche ab, anstatt sich an den Ausruf des Brennus zu halten

 

befahl 1939 den Angriff auf Polen

Erwähnung seines Pakts mit Stalin

Objekt eines untertriebenen Vergleichs mit Bou-

langer durch den Historiker Oncken (im Jahr 1933)

die Action française stellte sich in den 30er Jah-

ren auf seine Seite

Lloyd George erlag vorübergehend seinem sug-

gestiven Einfluss

Die angebliche Mitwirkung des angelsächsisch- en Finanzkapitals zu seiner Machtergreifung kann m.e. vom Wirtschaftswissenschaftler Preparata nicht nachgewiesen werden

teilte nach Copeland in der Furcht vor Russland

mit Bethmann Hollweg denselben Kriegsgrund

erfolgreiche Halteaktionen des Ersten Weltkriegs beeinflussten seinen "strategischen Irrtum" im Zweiten Weltkrieg

kooperierte im Zweiten Weltkrieg mit al-Husseini

seine Machtübernahme und sein Kriegskurs sind mit "Versailles" und der Weltwirtschaftskrise unzu- reichend begründet

die militärische Gleichstellung Deutschlands war bereits vor seiner Machtergreifung bekundet wor- den, war also ein Erfolg Hindenburgs und Schlei- chers

sein Aufrüstungskurs war damit völkerrechtlich abgesichert

war von bizarrer Persönlichkeit

auch er wurde "gemacht" - von der Reichswehr

erwies sich als besonders talentierter Motivations-

redner für Soldaten der geschlagenen Armee

hatte praktisch sein gesamtes "Programm" aus dem "Aufklärungskurs Nr. 1"

die Förderung seiner zunächst DAP genannten Partei oblag seinem Dienstvorgesetzten Mayr

wurde nicht als "Reichswehrspitzel" in die DAP eingeschleust, sondern zur Prüfung der Tauglich- keit seines Rednertalents für die Öffentlichkeit,

was er unter Beweis stellte

holte zwar als Redner Geld herein, lebte aber von einem umfangreichen Unterstützernetzwerk

Antisemitismus sollte, so eine von ihm verfasste Ausarbeitung für Mayr, auf Tatsachen, nicht auf Gefühlsmomenten basieren, das Gegenteil wurde

umgesetzt

[auf seine (selbstbezüglichen) Ansichten in "Mein Kampf" kann hier nicht eingegangen werden]

wird üblicherweise nicht als Todfeind Deutsch- lands verstanden, die Deutschen hätten es durch Lektüre von "Mein Kampf" aber wissen können

paranoider Wahnkranker

hielt, wie später Helmut Kohl, die Deutschen für "im Kern" (ur-)gesund

sah Josephs II. kurze, ohne entscheidenden Ein- fluss gebliebene Regierungszeit als ursächlich für den habsburgischen Reichszerfall (und damit bei- spielhaft)

irrte sich in Bezug auf die indische Unabhängig- keit, die Gandhi den Briten friedlich abrang, oder die Regierung Attlee war "der rassischen Zerset- zung anheimgefallen"

verglich sich mit Clemenceau

warf Franz Ferdinand "Tschechisierungspolitik" vor

dessen Ermordung durch Slawen gefiel ihm

entnimmt Clausewitz die Interpretation der Kapitu-

lation als "Schandfleck der feigen Unterwerfung"

sieht Eduard VII. als Kopf der Verschwörung ge- gen Deutschland

sah sich Gestalten wie Stalin gegenüber nicht an Regeln gebunden

sah in einem deutsch-russischen Bündnis den Auftakt zum Krieg und folgenden Ende Deutsch- lands, und würde ein solches mit Stalin selbst abschließen

wurde, ebenso wie zum Politker, auch zum Reichskanzler "gemacht"

mit ihm und Hindenburg gewannen bei der Reichspräsidentenwahl 1932 zwei Exponenten der äußersten Rechten die große Mehrheit

hatte Schleicher seine mündliche Zusage zu des- sen Plan gegeben, hielt sich aber nicht daran

forderte stattdessen die Reichskanzlerschaft für sich, was Hindenburg zunächst ablehnte

ließ sich in keiner Form zum Juniorpartner mach- en

traf sich bei Schröder mit Papen

wurde Reichskanzler mit Papen als Vize

die neue Regierung versprach, Hindenburg be- lastendende Enthüllungen aus dem "Osthilfe- Skandal" zu verhindern

Papen meinte, ihn "einrahmen" zu können, war aber nicht der Mann, ihm entgegenzutreten

seine tiefe Verbeugung vor Hindenburg am "Tag von Potsdam" war nichts als von Goebbels insze-

nierte Nazipropaganda

begründete Goebbels gegenüber den "Röhm- Putsch" infolge verräterrischer Konspiration zwi- schen Röhm, Schleicher, Strasser und François-Poncet

okkupierte das Amt des verstorbenen Hindenburg

und konnte so Deutschland in den Abgrund füh- ren

seine Anhänger hatten vermutlich keine Ahnung, worauf sie bei ihm eigentlich ihre Hoffnung setz- ten

Militärs wie Manstein und Halder versuchten häufig, ihm seine Fehlentscheidungen auszure-

den

hing einer Art Befreiungsillusion von den Sach- zwängen des modernen Lebens nach

schuf einen totalitären, aber keinen totalen Staat

beraubte sich mit seinem Dillettantismus am Ende

seiner eigenen Machtbasis

sein System war für einen Sieg in einem aus der Unterlegenheit geführten Krieg nicht tauglich

über seine Unzulänglichkeit als Feldherr wurden bereits Bände gefüllt

konnte (am Beispiel Kesselrings) sich auf jeden Gesprächspartner einstellen, Versprechungen machen und das Anliegen dann vergessen

machte am selben Tag Raeder und Halder unter- schiedliche strategische Vorgaben

sein widersprüchliches Verhalten kann man als notwendig ansehen, um den Untergang Deut- schlands herbeizuführen

musste seine Absichten als hochmotivatorisches Führertum tarnen

für normale Menschen ist sein Handeln nicht nachvollziehbar

wollte eine nie dagewesene Katastrophe als "Kunstwerk" inszenieren

die Überstülpung seines Schwachsinns machte den deutschen Staat nicht funtionsunfähig

die Kriegsniederlage ist am ehesten seiner Dummheit und Zerstörungssucht geschuldet

die Dummheit des Nazisystems senkte sich nicht erst seit seiner Agitation wie eine dunkle Decke über Deutschland

einer wie er wurde von Jünger theoretisch gefor- dert

Vordenker der "Konservativen Revolution" wie Jünger, Mann und Niemöller wandten sich noch vor seiner Machtergreifung vom Nationalsozialis-

mus ab

die Dummbeutelei der Deutschen im Allgemeinen und seine im Speziellen waren sowohl Vorausset- zung als auch Methode, um Deutschland in den Untergang zu treiben

dass sein Kurs Krieg bedeutete, wusste die KPD

sein unsympathisches Äußeres, seine menschen-

verachtende Lehre und seine gegen Deutschland

gerichteten Untertöne in "Mein Kampf" hätten Ab- stoßungsreaktionen erzeugen müssen

Paranoia und Schizophrenie wurden bei ihm be- reits diagnostiziert

seine Kriegszielvorstellungen waren mickrig, aber man verließ sich offensichtlich auf sein "Genie"

setzte, von Hoßbach aufgeschrieben, der Gene- ralität die Möglichkeit des Krieges auseinander

sein "Lebensraumkrieg" war nur "Agrarraumkrieg" und mit Genehmigung der Westmächte und Pol- ens gedacht

der Angriff auf die Sowjetunion folgte einem an- deren Motiv als dem üblicherweise angenommen- en, ungeachtet seiner späteren Verlautbarungen

richtete mit seinen Einmischungen in die Krieg- führung, anders als Roosevelt, ein unkreatives Chaos an

man muss einem wie ihm oder Stalin folgen, will man eine neue Ordnung rücksichtslos durchset- zen, oder beim Versuch spektakulär scheitern

ein deutscher Sieg war nicht in seinem Sinne, denn danach wäre seine Herrschaft in Frage ge- stellt worden

für ihn als "Künstler" war der Untergang in der Feuersbrunst vorteilhafter

dagegen steht die Vorstellung von ihm als gigan- tomanischer Nachkriegs-Baumeister

seine vernünftigen und konstruktiven Momente waren nur Tarnung und Vehikel für seine gegen sich selbst und Deutschland gerichtete Zerstör- ungswut

war möglicherweise nie wirklich Antisemit, benutz- te den Antisemitismus nur zur Vernichtung Deut- schlands

ließ sich von Rosenberg antisemitisch beeinflus- sen

antisemitische Äußerungen Wilhelms II. hätten von ihm nicht schlimmer ausfallen können

1934 war klar, dass sein Regime nicht von kur- zer Dauer sein musste

nur der der preußische Junker- und Militärstaat konnte ihm gefährlich werden - und wurde es zu zwei Gelegenheiten

würde in seinem Wahn seinen Teil zum Erfolg der angelsächsischen Sache beitragen

hat nach traditioneller Sichtweise den Zweiten Weltkrieg aus reiner Expansionsgier vom Zaun gebrochen

wird moralisch zu Recht verurteilt

die Alliierten waren bereits vor seiner Machter- greifung davon abgerückt, Deutschland gemein- schaftlich niederzuhalten

seine Utopie war ein deutsch beherrschter Agrar- raum im Osten

wurde von den Westmächten auf einen Weg ge- bracht, von dem er nicht herunterkonnte - oder er wäre nicht er selbst gewesen

sein Deutschland war für Italien und Japan von zweifelhafter Attraktivität

hatte anfangs ein gespanntes Verhältnis zu Mus- solini

war zunächst für Mussolini ein kleiner Empor- kömmling

Polen holte Deutschland unter seiner Regierung aus der diplomatischen Isolation

konnte seinen Expansionskurs aufnehmen, nach- dem Italien den Einkreisungsring gegen Deutsch- land verlassen hatte

ließ Ribbentrop vergeblich versuchen, die "Ach- se" in ein "richtiges" Militärbündnis umzuwandeln

die Erpressbarkeit Deutschlands aufgrund seiner problematischen Rohstofflage galt für ihn als Kriegsgrund

die traditionelle Sichtweise, er hätte den Zweiten Weltkrieg aus reiner Willkür entfesselt, ignoriert die Begleitumstände

der Weltkrieg war nicht in seinem Sinn, (dazu Vor- wärtsverweis auf 3. Kapitel), außer vielleicht zur Vernichtung Deutschlands

Rückverweis auf seine außenpolitischen Vorstel- lung und antideutschen Aggressionen in "Mein Kampf" (3. Teil 3. Kapitel)

seine Vorstellungen waren so limitiert wie absurd

für deutsche Weltherrschaftspläne tat er nichts,, vereitelte insbesondere als "Feldherr" einen er- folgreichen deutschen Expansionskrieg (Vor- wärtsverweis auf 6. Teil)

rechnete offensichtlich mit polnischen Ostexpan- sionswünschen

seine Antizipation eines begrenzten Eroberungs- zugs, begünstigt durch "Entarisierung" der rus- sischen Oberschicht, ist nicht nachvollziehbar

bemühte sich dennoch um britische Genehmi- gung

verstand nicht, dass Großbritannien eher auf sein Empire verzichten würde, als sich vom Kontinent

abhängig zu machen

wäre von den westlichen Staaten leicht im Zaum zu halten gewesen, hätten sie das denn gewollt

mochte man ihn westlicherseits nicht, hätte man

ihn loswerden können (Vorwärtsverweis auf 3. Ka- pitel)

für ein wirkliches Zusammengehen mit der Sowjet-

union fehlte es ihm an ideologischer Flexibilität

würde sich, nach Baldwin, wie Napoleon gegen die Russen selbst zerbrechen

die Appeaser versetzten ihn erst richtig in Schwung (Vorwärtsverweis auf 3. Kapitel)

Roosevelt machte sich daran, Stalin gegen ihn in

Stellung zu bringen

Roosevelt nannte ihn einen "puren, unverfälsch- ten Teufel" (der dann die angelsächsische Sache besorgen durfte)

Roosevelt warnte Stalin vor einem Angriff durch ihn

Roosevelt wollte offensichtlich seinen Pakt mit Stalin verhindern

man kann davon ausgehen, dass er 1937 mehr wollte, als er hatte, aber man hätte ihn in diesem

Stadium bremsen können

man gab ihm aber nicht begrenzt nach, um "den Frieden zu wahren"

stattdessen lud man ihn ein, tätig zu werden

Halifax hatte in engem zeitlichen Zusammenhang mit dem Hoßbach-Protokoll eine Unterredung mit ihm, worin er nicht weniger als eine territoriale Generalrevision von "Versailles" in Aussicht stell- te

konnte so gesehen darauf spekulieren, dass zur Verwirklichung seiner Revisionsforderungen kein Krieg notwendig zu sein brauchte

der Anschluss Österreichs machte die Tschecho- slowakei als Verbündeten gegen sein Deutsch- land noch nicht wertlos

passenderweise sorgten die Briten dafür, dass er die Aufteilung der Tschechoslowakei konkret in Angriff nahm

hatte mit Henlein eine Verschärfung der Situation in der Tschechoslowakei vereinbart, aber es wur- de zunächst nichts unternommen

durch die Maikrise wurde sichergestellt, dass er die Tschechoslowakei auf dem Schirm hatte und den Spannungszustand dort nicht länger ignorier- te

konnte hinter britische und französische Presse- artikel nicht zurück, die eine Lösung der Sudeten-

frage im deutschen Sinne forderten, und forderte seinerseits unter Gewaltandrohung den An- schluss der sudetendeutschen Gebiete

hätte sicher bereits zu diesem Zeitpunkt Krieg gewollt

Göring konnte aber nicht gleichzeitig vermitteln und die Luftwaffe in den Kampf führen, was wohl für ihn den Ausschlag zur Zustimmung zu "Mün- chen" gab

fühlte sich um den Eroberungskrieg gegen die Tschechoslowakei betrogen

die Chance, ihn über ein Scheitern von "Mün- chen" loszuwerden, wurde bewusst verpasst

wurde von Halder passend charakterisiert

ein von Heinz geführter Stoßtrupp sollte ihn töten

Chamberlain hätte nur hart bleiben müssen, brauchte ihn aber offensichtlich noch für seine weiteren Pläne

für einen größeren Krieg als den um Prag musste

man ihn britischerseits im Amt lassen

auch ein Deutschland ohne ihn hätte Großmacht-

und Irredenta-Ansprüche vertreten

man stelle sich ein Deutschland 1938 ohne ihn als das Hindenburgs und Papens, aber wohlbe- waffnet vor

auch mit seinem Bruch des Münchner Abkom- mens in Form der "Zerschlagung der Rest-Tsche- chei" verhält es sich etwas anders als die übliche Sichtweise suggeriert

hatte das Gefühl, dass ihm die Zeit davonlief

anstatt mit ging es für ihn nun gegen Polen

wollte nicht in jedem Fall Krieg gegen Polen, oder sogar den Krieg gegen Polen als Auftakt zum ganz großen Krieg

die Westmächte verhandelten vielleicht nur zum Schein mit Stalin, um jenen zu frustrieren, damit er ihm ein Angebot machte, und ihn unter Zeit- druck zu setzen, damit er mit Stalin ins Reine kam und seinen Krieg noch 1939 beginnen konnte

es gibt Hinweise, dass er vor einem Krieg zurück- gescheut hätte, wenn er sich einer Einheitsfront der anderen Großmächte gegenübergesehen hätte

meinte, die Welt durch seinen Pakt mit Stalin zu überraschen

hatte Greiser zunächst zur Besonnenheit geraten

nahm darauf folgende polnische Provokationen als Anlass zu offensivem Vorgehen

hätte er nicht mit Krieg reagiert, hätte er die un- terlegene Position Deutschlands eingeräumt, das konnte sein Regime nicht überstehen

letzteres war auch Halifax klar

ahnte nicht, dass er mit seinem Kriegskurs nur die ihm von den Westmächten zugedachte Rolle spielte

versuchte, mit dem Machtpotential Stalins im Rüc- ken zugleich eine friedliche, aber für Deutschland vorteilhafte Lösung zu erzielen

sah die Briten als die über Krieg oder Frieden in Europa entscheidende Macht an

Großbritannien hatte auf seinen Pakt mit Stalin in Form eines Bündnisses mit Polen reagiert

er war wohl dadurch zwischenzeitlich aus dem Konzept gebracht worden

hatte für den 26.08. geplanten Angriff verscho- ben, um mit den Briten voranzukommen

wurde von den Westmächten bewusst vorgeführt

hätte er im Fall einer friedlichen Lösung mehr ge- wollt, hätte man ihm immer noch auf die Finger klopfen können

man schob ihn westlicherseits mit den beiden Kri- sen von 1938 an, um ihn 1939 stolpern zu lassen

eine Rechtfertigung für einen Angriffskrieg oder solche im Allgemeinen ist aus der vorstehenden Aussage nicht abzuleiten

seine öffentliche Kriegsrechtfertigung war idio- tisch

warf gegenüber Burckhardt dem Westen vor, nicht zu begreifen, dabei war er es, der nicht be- griff

war genau der Richtige, um das Spiel des West- ens zu spielen, man brauchte ihm nur die pass- ende Falle zu stellen, und man tat es

spielte va banque, was er auch Göring erklärte, würde sein Volk rücksichtslos mit in den Unter- gang reißen, wenn sein Wille nicht mehr trium- phierte, bzw. würde er die passenden Fehlent- scheidungen treffen

seine Entscheidungen sind nicht nach seinen Sprüchen zu beurteilen, sondern nach den Um- ständen, unter denen sie fielen

hatte den Krieg, so gut es einem wie ihm möglich war, zu vermeiden gesucht

plante nicht für einen Krieg gegen die Sowjetuni- on

der Abscheu vor ihm und seinen Taten verhindert die passende Beurteilung

war in einen Aggressionskrieg getrieben worden, den er so nicht gewollt hatte

suchte daraus möglichst wieder herauszukommen

der deutsche Widerstand, der sein Regime pass- end beurteilte, suchte das über seinen Sturz zu erreichen

suchte in zwei Friedensreden, die Westmächte bzw. Großbritannien zum Einlenken zu bewegen

hätte statt Krieg lieber einen "Sozialstaat von höchster Kultur" geschaffen

reklamierte gegenüber Wiegand eine Art euro- päischer Monroe-Doktrin

hatte nicht damit gerechnet, dass Großbritannien es wegen Polens zum Krieg kommen lassen wür- de

sagte Mussolini, der Krieg würde keine Sieger, sondern "nur zwei oder mehr Besiegte" erzeugen

wollte eine "europäische Konföderation" mit Großbritannien

musste bereits im November 1939 die Gegen- standslosigkeit von Vermittlungsbemühungen ein- sehen, hatte damit Ribbentrop beauftragt

Göring war genauso britannien-affin wie er

Chamberlain wies seine Friedensrede vom Herbst 1939 zurück

Halifax wies seine Friedensrede vom Sommer 1940 zurück

der Widerstand wollte für seine Beseitigung die

britische Rückendeckung bekommen

ihn zu stürzen hätte mindestens eine neue Dolch- stoßlegende ausgelöst

ein gemeinsames Vorgehen seinerseits mit dem Papst hätte die Briten erschüttert

es ging (den Angelsachen) nicht gegen ihn und den Nationalsozialismus, sondern gegen Deut- schland als Ganzes

die britische Oberschicht wurde wegen des infol- ge seines Angriffs auf die Sowjetunion notwendig werdenden Schulterschlusses mit den Kommun- isten sehr nervös

die Briten ignorierten seine Kriegsziele

Kirkpatrick fürchtete eine weitere Verständigung zwischen ihm und Stalin auf britische Kosten (also in etwa die Chimäre)

Roosevelt verbot Sumner Welles, Mussolini zu autorisieren, seine Eindrücke über Kompromiss- möglichkeiten an ihn weiterzukommunizieren

was ihn dazu veranlasste, die Sowjetunion anzu- greifen, war kein Osteroberungsplan, sondern die schiere Unmöglichkeit, im Westen Frieden zu schließen

erwies sich einmal mehr als zuverlässiger Gehilfe

der Westmächte zum deutsch-russischen Krieg

bewies in zeitlichem Zusammenhang mit dem Wie- gand-Interview seine Bereitschaft zu einem Frie- den auf Augenhöhe mit Großbritannien [und da- mit sein komplettes geostrategisches Unverständ- nis]

die Verschwörung vom 20.07.1944 verfehlte ihren Sinn: über seinen Sturz die bedingungslose Kapi- tulation zu vermeiden und eine im Grunde anti- sowjetische Vereinbarung mit den Westmächten zu erreichen, letzteres war sein eigentliches Ziel gewesen

versuchte den Krieg mit den USA zu vermeiden,, so gut es ging

wurde mit Mussolini von Roosevelt aufgefordert, eine Garantie dafür abzugeben, 10 oder 25 Jahre keine weiteren Angriffe zu unternehmen

hatte die "Pan-Amerikanische Sicherheitszone" anerkannt

der amerikanische Dampfer "Robin Moor" wurde entgegen seinem ausdrücklichen Befehl von U 69 versenkt

hatte in Kenntnis von "Pearl Harbor" am 08.12. 1941 den deutschen Seestreitkräften Feuerer- laubnis gegen amerikanische Schiffe erteilt, die amerikanische Funkaufklärung bekam die Mel- dung frühzeitig mit

der Autor sieht den Hauptschuldanteil für den Zweiten Weltkrieg bei Stalin aufgrund seines Ver- trages mit ihm

die traditionellen Appeasement-Auffassungen passen zur These seiner Alleinschuld am Zweiten Weltkrieg und werden deshalb nicht weiter hinter- fragt

die Annahme, Großbritannien hätte 1939/40 sein Regime beseitigen wollen, kann nicht richtig sein

man hätte sonst mit seiner mit "preußisch-milita- ristischen" Nachfolgeregierung kooperieren müs- sen

sein Pakt mit Stalin bedeutet nicht, der ihn stür- zende Widerstand hätte davon Abstand genom- men

ein Vorgehen gegen die Tschechoslowakei lag für ihn noch Ende April 1938 erst "in ferner Zukunft"

beschloss, sich die Tschechoslowakei vorzuneh- men, als Reaktion auf die Mai-Krise

Beneš und Vansittart meinten, mit der absurden Aktion der Mai-Krise dem Frieden gedient zu ha- ben, hatten aber nur ihn provoziert

die Krise hatte die gleiche anstachelnde Wirkung auf sein Deutschland wie auf Roosevelt

zu "München" bedurfte es seines Drucks nicht

die als schwere propagandistische Niederlage empfundene Mai-Krise führte zur Konkretisierung seines Kriegskurses

bereits vor seiner Reichstagsrede vom 12.09. 1938 gab es eine konkrete britische Strategie zur Aufteilung der Tschechoslowakei

appeaste selbst, indem er seine Machtverstär- kung mit "Friedensbeteuerungen zur Be- schwichtigung der Nachbarstaaten" absicherte

verfolgte, bis zur Maikrise, einen Kurs der "Revis- ion ohne Krieg"

die Appeaser wiesen ein sowjetisches Bündnis- angebot vom 17.03.1938 zu seiner Eindämmung zurück

Beneš hatte für den Fall der Zerstörung der Tschechoslowakei seinen Pakt mit Stalin, plus den sich daraus ergebenden Auswirkungen, prophe- zeit

Stalin wurde demnach (entgegen der Meinung des Historikers Krämer) kaum "ungewollt" in seine Arme getrieben

vertraute Bormann seine Vorstellung eines "Blitz- kriegs um Prag" an, der nach seiner Meinung ei- nen größeren Krieg zumindest verschoben hätte

wollte Polen für eine "Weststrategie" gewinnen!

Henderson hatte seine Regierung vor der Alter- native gewarnt, ihn zwischen Prestigeverlust und Krieg wählen zu lassen

Henderson widersprach sich, indem er einerseits meinte, er wäre nur durch Krieg zu stoppen, an- dererseits unterstellte er ihm friedliche Absichten

hielt britische Kriegswarnungen für Bluff mit Kon- sequenzen latenter Kriegsgefahr und vorüberge- hender günstiger Gelegenheit (die maßgeblich von den Briten erst geschaffen worden war)

es gab keinen moralischen Grund für die West- mächte, die Tschechoslowakei im vorauseilenden Gehorsam vor ihm zu opfern, und vor der Mai- Krise keinen passenden Druck seinerseits

war der eigentliche Verlierer von "1938", und auch 1939 den Schachzügen der britischen Ap- peaser nicht gewachsen

es geht nicht darum, ihn, die Naziführung oder Deutschland als Ganzes freizusprechen

der Historiker Hofer arbeitet von seinen Megaver- brechen aus rückwärts und entwickelt so seine Argumentation

seine "unbedingte Kriegsabsicht", so zunächst nur abstrakt vorhanden, genügt Hofer und ande- ren, um eine Mitschuld der (westlichen) Gegen- seite zu verneinen

Rückverweis auf "Krämer" zur Konkretisierung seiner Kriegsabsicht

von "wahren Absichten" anstatt von konkreten Forderungen als Kriegsanlass auszugehen halte ich für verfehlt

sein "unbedingter Kriegswille" war in Wirklichkeit sehr bedingt ("Schwanken"-Zitat)

war williger ("wichtiger") Helfer für Roosevelts In- terventionsabsichten

ein sowjetisches Papier von 1948 weist die Schuld am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs auß- er ihm auch den Westmächten zu

die Macht, einen Weltkrieg zu entfesseln, gaben

ihm nicht nur die (nazistischen) Deutschen, son- dern auch die untätigen Nachbarn

brauchte seinen Willen den Deutschen nicht ge- nerell aufzuzwingen, sondern versprach ihnen, sie mit einer derjenigen Stalins ähnlichen Rigoro- sität an die Weltspitze zu führen

Keitel war außer Göring sein oberster militärisch- er Helfer

war sich mit Stresemann wohl in der Frage der polnisch-deutschen Grenze einig

ein "kleiner" Krieg (um Prag) hätte ihn befriedigt

hat nach Hofer die Sudetendeutschen "moderiert"

theoretische Überlegungen und etwaige Welt- herrschaftsgedanken spielten für seinen Kriegs- entschluss keine Rolle

aus der nazistischen Nekrophilie heraus konnte er einen "Lebensraumkrieg" nicht gewinnen

hätte sich für "nackte Eroberungspolitik" alle Ver- handlungen sparen können

der Historiker Hofer will mit dem "Schmundt-Proto- koll" seinen "absoluten Kriegswillen" beweisen

typisch für ihn sollte alles möglichst geheim ge- halten werden

hatte die Lage im Mai 1939 (mit England als Kriegstreiber) ganz gut begriffen

nannte aber Dönitz gegenüber einen Krieg gegen Großbritannien die "finis Germaniae"

sah einen Angriff auf Großbritannien als "rass- isch" unangebracht und nutzlos

wollte britische Kriegsdrohungen nicht glauben

setzte [nazistisch] Intuititionen über Fakten

widersprüchliches Bild zu ihm als "kaltem Kriegs- planer"

Psychopath, der die gegnerische Politik nicht be- griff

meinte laut "Schmundt-Protokoll", man hätte sich auf einen Krieg von 10 - 15jähriger Dauer einzu-stellen

sah zu Kriegsbeginn zutreffend, dass Italiens Teil- nahme den Achsenmächten vorerst keinen Nut- zen bringen würde

sein Verhältnis zu Japan zeigt die ganze fatale Konsequenz einer rassistischen Grundhaltung

sein Bündnisangebot an Großbritannien nahm

Rücksicht auf Italien, aber nicht auf Japan

äußerte gegenüber Henderson, von einem inner- europäischen Krieg würde einzig Japan profitie- ren

die Japaner waren über seinen Pakt mit Stalin äußerst brüskiert

sein Pakt mit Stalin verschaffte den Japanern erst einmal Ruhe an der Grenze zur Sowjetunion

fixiert auf kontinentale Eroberungen, scheute vor marinen Aktionen zurück

erledigte seine Gegner nur bis Frankreich 1940 nacheinander

manövrierte sich dann mit seiner Britenduseligkeit und seiner geostrategischen Unfähigkeit in eine militärische Sackgasse, aus der er nicht mehr he- raus kam und ihm außer Selbstzerstörung nichts übrig blieb

sein Pakt mit Stalin resultierte auch aus der japa- nischen Verweigerung eines echten Militärbünd- nisses mit Deutschland

Molotow behauptete, sein Pakt mit Stalin diene zur Überwindung deutsch-sowjetischer Gegensät- ze und damit dem Frieden

die Westmächte führten die Verhandlungen 1939 mit der Sowjetunion so lange dilatorisch, bis Stalin zum Abschluss mit ihm bereit war

Dirksens Aktivitäten zu einem britischen Absch- luss mit ihm waren privat und blieben erfolglos

entscheidend für Stalins Motivation zum Absch- luss mit ihm war nicht das großzügige deutsche Angebot, sondern die Aussicht auf innerkapitalis- tischen Krieg

zahlte m.e. keinen "ungeheuren Preis" [an Stalin]

Diplomaten aus Weizsäckers Umfeld warnten Großbritannien vor der Möglichkeit seines Pakts mit Stalin

Halder sah richtig, dass er keinen Abschluss mit Stalin gebraucht hätte, denn die Sowjetunion hätte nie von sich aus für die Westmächte ge- kämpft

Stalin hatte nicht bedacht, dass die Sowjetunion in der Konsequenz seines Vertrags mit ihm die Hauptlast des Kampfes für die Angelsachsen würde tragen müssen

Gegenstand der Diskussion haben nicht die "maßlosen inneren", sondern seine "maßvollen äußeren" Forderungen an Polen zu sein, egal, welche Ausdehnung des Deutschen Reiches er und andere sonst noch herbeiphantasiert haben mögen

die Probe aufs Exempel seiner "wahren Absich- ten" hätte zur Friedenswahrung Polen und den Westmächten zugemutet werden können

das britisch-polnische Bündnis einen Tag nach Verkündigung seines Pakts mit Stalin nutzte zu seiner Abschreckung nichts, sondern nahm nur seine "friedlich-drohende" Diplomatie nicht ernst

machte für Ausschreitungen gegen die deutsche Minderheit in Polen anscheinend nicht die pol- nische Regierung, sondern "Privatinitiativen" ver- antwortlich

hier nicht zu beurteilen, ob er sich in den Fuß- stapfen der Bismarckschen Englandpolitik wähn- te, scheiterte an Chamberlain genauso wie Bis- marck an Salisbury

sollten die Appeaser ihn falsch eingeschätzt haben, trifft es entweder nicht zu, oder es han- delte sich eben um hochunprofessionelle Diplo- matie

ob er durch das britisch-polnische Bündnis die Nerven verlor oder aus dem Konzept gebracht wurde, mag dahingestellt bleiben, jedenfalls ver- schob der den für den 26.08. geplanten Angriff auf den 01.09.

gewaltsames Handeln und friedliche Verlautbar- ungen kamen bei ihm häufig in Kombination vor

das britisch-polnische Bündnis schien sein Pres- tige entscheidend zu beeinträchtigen, Rückver- weis auf Hendersons Warnung davor

wollte Krieg, aber keinen unabsehbaren, die Deutschen unterstützen ihn nicht zur Risikover- meidung

Rückverweis auf die Fragwürdigkeit des Vorwurfs von "Vertragsbrüchen" an ihn (siehe Hauptteil)

das britische "Vermittlungsangebot" an ihn war nichts als Bluff

Halifax drahtete an Kennard, die Polen sollten hart bleiben (keine stillschweigende Annahme seiner Forderungen)

seine und Ribbentrops Forderung an Polen hatte aufgrund ihrer Befristung ultimativen Charakter, worüber die Briten die Polen täuschten

Rückverweis auf die Verhinderung bzw. Vereite- lung eines (ihm genehmen) Kriegs um Prag ein Jahr zuvor

die Gegenseite konnte seine "wahren Absichten" entweder nicht kennen oder zum Gegenstand entsprechender Verlautbarungen machen, was sie nicht tat

hätten ihm die Westmächte nichts geglaubt, hät- ten sie mit ihm nicht verhandeln müssen, aber ei- ne auch äußerlich harte Haltung hätte ihn vom Krieg abschrecken können

der Historiker Hofer schildert sein subjektives Ver- arschtheitsgefühl eindringlich

war zu Nazi, um gegenüber einem souveränen polnischen Staat einen nachvollziehbaren Kriegs- grund zu konstruieren ("Verhandlungsunver- schämtheit")

die Konstatierung der Merkwürdigkeit der "nicht rechtzeitigen Bekanntgabe" seiner Forderungen durch den Historiker Hofer ist merkwürdig

"München" war eine Manipulation der europäi- schen Verhältnisse, die es einem wie ihm unmög- lich machte, nicht zuzugreifen, als sich die Gele- genheit bot

meinte in einem Brief an Daladier, der deutsche, von ihm bekräftigte Verzicht auf Elsass-Lothring- en hätte Frankreich eigentlich zufriedenstellen müssen

Wiederholung: für die Beurteilung des Kriegs- ausbruchs spielt es keine Rolle, was er eigent- lich wollte, bzw, darf man gegenrechnen, was die Gegner eigentlich wollten

es spielt keine Rolle für die Beurteilung des Kriegsbeginns, wie er nach Ausbruch der Kampf- handlungen mit Polen umgesprungen ist

die Situation erlaubte ihm keinen Rückzug, so zu Mussolini

verfolgte in Polen sicher keine "begrenzten" Ziele

nach dem Historiker Hoggan hat Polen seine "äu- ßerst vernünftigen und loyalen Vorschläge" "auf englisches Betreiben hin nicht akzeptiert"

Mussolini hatte noch am 26.08. bei ihm eine poli- tische Lösung angemahnt

war über die westalliierten Kriegserklärungen zu- nächst bestürzt, "Was nun?" an Ribbentrop

antwortete Mussolini dann wieder optimistisch

entgegen Weizsäckers Einschätzung war es m.e. nicht nur sein und Ribbentrops Krieg, sondern doch der des deutschen Volkes

war vom deutschen Volk beauftragt worden, die deutsche Weltmachtstellung zu erkämpfen, koste es was es wolle (was es dann auch tat)

wäre bei einem Sieg in der Rückschau zum größ- ten Deutschen aller Zeiten geworden

nicht nur er, auch die Westmächte hatten keine Bedenken, mit der totalitären Sowjetunion zusam- menzuarbeiten, wenn sie meinten, das diene ih- ren Interessen

nicht er mit Pakt mit bzw. Niederlage gegen Stalin

war der Türöffnerfür den Einfall des Bolschewis- mus nach Europa, sondern die Politik der angel- sächsichen Mächte

es ist unstrittig, dass er den Zweiten Weltkrieg bewusst und vorsätzlich auslöste

über seine angebliche Planung eines "unabseh- baren" Kriegs liegen vom Historiker Hofer wider- sprüchliche Zitate vor

würde sich mit großer Bereitwilligkeit an der ang- elsächsischen Vorgehensweise beteiligen

wurde genaugenommen zu jedem seiner vier Kriege gezwungen (was der Historiker Hillgruber ähnlich formuliert)

hatte mindestens bis März 1941 keine Kriegsziele, die die Bezeichnung verdienten

Rückverweis auf Roosevelts Kriegs"erklärung" zwei Tage vor seiner und Mussolinis an die USA

hatte in Wirklichkeit nie eine Strategie

der Historiker Hillgruber widerspricht sich selbst, wenn er sein "Lebensraum"-Konzept gleichwertig mit dem strategischen Multilemma einsortiert, in dem er sich seit Sommer 1940 befand

Ludwig Beck war nach Differenzen mit ihm gegan- gen

meinte, "der Krieg [werde] sehr schwer, vielleicht aussichtslos"

meinte, Deutschland liefe die Zeit davon

hatte auf die Totalmobilisierung der Wirtschaft verzichtet

wollte ab Mitte Juni 1940 schon wieder zu einer "Friedensgliederung" des Heeres übergehen

beurteilte die Situation zur Kriegseröffnung den- noch im Nachhinein als günstig

hegte bereits 1934 Blitzkriegs-Vorstellungen

sein Land befand sich im Sommer 1940 nur äuß- erlich in einer glänzenden Lage, die Zeit war be- reits davongelaufen

Rückverweis auf seine Forderung der Inbesitz- nahme der Küsten ganz Frankreichs inklusive Nordafrikas in "Mein Kampf", was 1940 unterblieb

Zusammenfassung seiner Fehlschlüsse in der Einschätzung der Westmächte

dachte zunächst, mit Frankreich wäre auch Groß- britannien geschlagen

hätte einem Ausgleich mit Großbritannien alles untergeordnet, die Zerschlagung des britischen Empire würde Deutschland nichts, nur anderen nutzen

sieht erst ab Ende Juli 1940 Großbritannien und die USA als unversöhnliche Feinde

die vorderasiatischen Ölvorkommen schienen für ihn praktisch keine Rolle zu spielen

hatte eine ununterschriebene Anweisung zum Ausgreifen in den Vorderen Orient und nach Nordwestafrika für die Zeit nach "Barbarossa" erlassen

Brauchitsch, Göring und Raeder sprachen sich 1940/41 ihm gegenüber für die "Mittelmeer-Stra- tegie" aus (Aussage i.F. Görings eingeschränkt)

bei der Aussage des Historikers Hillgruber, er hät- te hätte durch seinen Waffenstillstand mit Frank- reich "das gerade noch Durchsetzbare" erfasst und erreicht, es handelte sich um einen "letzten Triumph" seines Instinkts, handelt es sich um gro- ßen Unsinn

wollte das Mittelmeer eigentlich den Italienern zu deren unabhängiger Kriegführung überlassen, bis die sich ganz schnell verhoben

versuchte so sinnlos wie vergeblich, Spanien zum

Kriegseintritt an der Seite der Achsenmächte zu bewegen

wollte sich Gibraltar ohne italienische Hilfe neh- men, weil er sich auf die italienische Flotte nicht verlassen wollte (was er aber dann mit der Ent- sendung des Afrikakorps musste), kam so um einen spanischen Kriegsbeitrag nicht herum

eine zutreffende Analyse von Ursachen und Ver- lauf des Ersten Weltkriegs war ihm sicher nicht bekannt

hatte die Totalmobilisierung Deutschlands zu- nächst abgelehnt, weil er einen kurzen Krieg er- wartete

sein Vertrauen in den Durchhaltewillen des deut- schen Volkes war nicht sehr groß

der Autor Klüver, bekennender Nazi, sieht sich gezwungen zu betonen, kein negatives Bild von ihm zu besitzen

Rückverweis darauf, dass er schon im Sommer 1940 lieber die Sowjetunion als Großbritannien angegriffen hätte

wäre bei einer Besetzung der Insel einiger Millio- nen "rassisch hochstehender" Briten habhaft ge- worden

hatte nach üblicher Darstellung zumindest die Vorbereitung der Landung angeordnet

verschob das Unternehmen am 17.09.1940 auf unbestimmte Zeit

koordinierte, komplizierte Landungsmaßnahmen widersprachen seinem "Führerprinzip"

teilte Burckhardt mit, dass er die Ukraine brauch- te

weder er noch seine Generäle noch die Verbün- deten besaßen genügend Überblick und Vertrau- en, um (durch eine passende Koalitionskriegfüh- rung) aus der strategischen Sackgasse heraus- zukommen

versuchte mit dem Angriff auf die Sowjetunion die "Quadratur des Teufelskreises"

sein machtpolitisches Kalkül des Angriffs richtete sich gegen die USA

Rückverweis auf die bereits mehrfach anges- prochene Bedingtheit von Kriegsentschluss und rasseideologischen Konsequenzen gegen Stalins Reich

konnte Stalin auch locker als "nationalrussischen Führer" (unter Hintanstellung rasseideologischer Vorbehalte) sehen, so zur Begründung seines Pakts mit jenem an Mussolini

bei einem britischen Friedensschluss hätte die Zeit weiter gegen ihn gearbeitet

hätte aus einer Friedenssituation heraus keinen Angriff auf die Sowjetunion motivieren können, mangels weiterer Erfolge hätte sein Sturz bevor- gestanden

statt seiner Kriegsentscheidung stand auch alter- nativ die Einbeziehung der Sowjetunion in einen neuen Kontinentalblock zur Debatte

sein Pakt mit Stalin war aber nicht die Chimäre, für die die Angelsachsen ihn vielleicht hielten

sah den Pakt als nicht ehrlich und die Abgründe der Weltanschauungen tief

er und sein Generalstab sahen keine akute Be- drohung durch die Rote Armee (also kein deut- scher Präventivkrieg)

wurde von Keitel gegenüber Bock zitiert, man könne Russland nicht erobern

meinte, die Einnahme Moskaus würde Großbri- tannien friedensbereit machen, konnte vom Motiv des Ausgleichs mit den Briten nicht lassen

dachte nur an die Eroberung des europäischen Russlands (sinnlose strategische Begrenztheit seiner Vorstellungen)

sein Aufbau eines verteidigungsfähigen, "blocka- defesten", autarken "Großwirtschaftsraumes" ließ sich mit seiner Methodik der Verfolgung nicht ver- wirklichen

hielt die Russen [zunächst] für minderwertig

der Historiker Rauh meint, dass er Halders "ge- nialen" Feldzugsplan, direkt auf Moskau zu mar- schieren, durch Verzettelung zerstört hat

hatte Fernaufklärungsflüge über der Sowjetunion aus Geheimhaltungsgründen verboten

hatte befohlen, Panzernachschub bei Totalaus- fällen müsste von ihm ausdrücklich genehmigt werden

hatte Guderian nicht geglaubt, der ihn vor der Stärke der sowjetischen Panzertruppen gewarnt hatte (andernfalls hätte er "den Krieg nicht ange- fangen"...)

machte für die Probleme dann das Klima verant- wortlich

seiner abschätzigen Bewertung der Sowjetarmee (Dezember 1940) entsprechen deren Anfangsnie- derlagen

unterschätzte hartnäckig die Russland verbliebe- nen Möglichkeiten, auch gegen den Rat von Fachleuten

war mit seinem Apparat der Meinung, es müsse der Roten Armee wesentlich schlechter gehen als den eigenen Truppen

hatte Mitte Juli 1941 die Munitionsfertigung ein- stellen lassen

ein spätestens im November fälliger Übergang zur Abwehr hätte nach dem Historiker Reinhardt sowohl das Eingeständnis des Scheiterns des Feldzugs als auch das Scheitern seiner "strate- gischen Pläne" bedeutet

ging auch zum Vorstoß in Richtung Kaukasus 1942 weiter von der schweren Angeschlagenheit der Roten Armee aus

meinte im Sommer 1942 nun auf einmal, die russ- ischen soldatischen, rüstungstechnischen und rüstungswirtschaftlichen Leistungen anerkennen zu müssen

nachdem er dazu "keine Überraschung" konsta- tierte und die Beobachtung auf den Ersten Welt- krieg bezog, muss es sich bei seiner ursprüng- lichen rassistischen Fehleinschätzung in Wirk- lichkeit eine Lügenkonstruktion handeln

bei "ehrlicher" Unterschätzung des sowjetischen Potenzials hätte es seinen Pakt mit Stalin zur Ein- hegung desselben nicht gebraucht

auf dem östlichen Kriegsschauplatz waren für ihn Kriegsziel und -mittel eins, weshalb er sachlogi- sche Überlegungen, denen er sonst immer wieder mal zugänglich war, hier weitgehend ausschloss

die antibolschewistische Welle, die ihm freiwillige Soldaten aus westlichen Ländern zutrug, war ihm ganz und gar nicht recht, denn um einen antibol- schewistischen Befreiungskrieg sollte es sich bei seinem Vorgehen ja gerade nicht handeln

der deutsche Soldat sollte sich bei Gefangennah- me ein ähnliches Schicksal vergegenwärtigen wie die gefangenen Rotarmisten, und entsprechend fanatisch kämpfen, meinte er

überbetonte die Rohstofffrage als Zielsetzung

hatte Panzer für Operationen nach "Barbarossa" gehortet und gab für die Fortsetzung dieser Ope- ration nur eine geringe Menge frei

nimmt Bock die Panzergruppe 3 weg

befahl im November die Verlegung eines Groß- teils der Luftflotte 2 in den Mittelmeerraum

hatte den Einsatz einer besonderen panzerbre- chenden Granate aus Geheimhaltungsgründen verboten, muss Ende Dezember den Einsatz frei- geben

gab Divisionen aus dem Westen nur zögerlich zur Verstärkung frei, da er weiter reichenden Plänen nachhing

lastete die Schwierigkeiten ausschließlich der deutschen Heeresführung an

wollte noch nicht einmal die Kapitulation Moskaus akzeptieren, sondern die Stadt aus der Luft und per Artillerie "zermürben"

war Ende November 1941 von seinen über Mos- kau hinaus reichenden Vorstellungen noch nicht einmal abgewichen [was möglicherweise von der Motivation zeugt, die eigenen Truppen in haltlo- sen Angriffsbefehlen zu vernichten]

befiehlt ab 08.12. die Abwehr

erlässt am 16.12. den wohl ersten seiner berüch- tigten "bedingungslosen Haltebefehle"

hätte mögliche Zerstückelung der Armee durch immer neue Feindeinbrüche (billigend) in Kauf genommen

erlaubt Kluge ab 23.12.1941 zurückzuweichen, "wenn es keine andere Möglichkeit gibt"

verbot die Rücknahme der Front dann wieder

Stalin übernahm seinen Fehler, die eigenen Trup- pen zu über- und die fremden zu unterschätzen

hatte am 15.01. seinen Haltebefehl endlich fallen- gelassen

Stalin hielt sich außer aufgrund seiner eigenen grausamen Rigorosität nur wegen seiner Grau- samkeit und strategischen Unvernunft

konnte sich (entgegen seinen heißesten Hoff- nungen) darauf verlassen, dass Großbritannien auch bei einer Einnahme Moskaus garantiert nicht friedensbereit sein würde

richtete am 27.11.1941 an Scavenius eine Ver- nichtungsphantasie gegen das deutsche Volk

Todt gab den Krieg am 29.11.1941 ihm gegen- über "militärisch und rüstungswirtschaftlich" ver- loren

man kann seine weitere "Politik" so deuten, dass die oben und bereits in "Mein Kampf" angedeute- te Vernichtung Deutschlands nun auch vollzogen werden sollte

äußerte zu Kluge, wenn die körperlich und seel- isch ausgezehrte Truppe bei minus 20 - 30 Grad Celsius nicht so einfach Stellungen halten könne, wäre das eben das Ende des deutschen Heeres

wollte nur noch bis zum Ende Zeit gewinnen, so zu Kluge

wiederholte seine Vernichtungsphantasie am 27. 01.1942

war bereits Ende Oktober 1941 gedanklich zur Raumverteidigung übergegangen

begriff nie, dass für den Sieg die Gewinnung wichtiger strategischer Punkte, wie Moskau, ent- scheidend gewesen wäre

nach dem Historiker Martin ist es schwer zu sa- gen, wann er den Krieg verloren geglaubt hat [wahrscheinlich von Anfang an]

die Sowjetunion hätte die von ihm so sehr er- sehnte Ukraine sicher nicht freiwillig preisgege- ben

im Rahmen seines Pakts mit Stalin war Deutsch- land "Basis Nord" zur Verfügung gestellt worden

zitierte finnische Pläne nach dem Ersten Welt- krieg, ans Weiße Meer zu gelangen

hatte die Teilnahme Japans am Krieg gegen die Sowjetunion aktiv verhindert, da er ja glaubte, mit der Sowjetunion allein fertig zu werden, und das japanische Kriegspotenzial sei besser voll auf die Angelsachsen konzentriert

nach ihm könnten Deutschland und Japan autar- ke, gegen die Angelsachsen verteidigungsfähige "Großräume" bilden

wollte aber Stalin, dem er einige Bewunderung entgegenbrachte, nach Sibirien abschieben

die Ölfelder des Kaukasus übten aufgrund des Mineralölmangels der Wehrmacht auf ihn einen unwiderstehlichen Reiz aus

sah die Bedeutung Moskaus nicht, dessen Fall ihm den Kaukasus sehr sicher über kurz oder lang automatisch eingebracht hätte

dem häufig vorgetragenen Argument, Hitler hätte den Kaukasusfeldzug durch Aufspaltung in zwei Schwerpunkte gegen Stalingrad und gegen Baku zersplittert und damit den Erfolg verunmöglicht, wird hier nicht gefolgt

wollte noch vor Ende des Kaukasusfeldzugs (08. 09.1942) zur starren Verteidigung des Ersten Weltkriegs zurückkehren

ignoriert dabei völlig, dass der Erste Weltkrieg verloren ging und die Erfolge der Wehrmacht mit dem Mittel des modernen, motorisierten und of- fensiven Bewegungskriegs erzielt wurden

zur "Letzten Chance" wäre es notwendig gewe- sen, ihn spätestens im Herbst 1942 zu stürzen, dem Volk hätte man ja eine "plötzliche schwere Erkrankung des Führers" vorgaukeln können, als Putschführer und sein Nachfolger als Reichsprä- sident wäre Göring in Frage gekommen

Görings viel kritisierte Teilnahmslosigkeit beruhte hauptsächlich auf seiner dillettantischen, aus- sichtslosen Kriegführung

fraglich, inwieweit die aufgeführten Personen ge- gen ihn hätten konspirieren können

Speer, Manstein und Goebbels hätten die we- sentlichen Elemente einer Regierungskonstellati- on nach seinem Sturz bilden können

Goebbels und Himmler wollten ihn im Sommer 1944 loswerden

es wird sich kaum beweisen lassen, ob seine o.a. Haltung vom September 1942 auf die Luftwaffen- planung und die Kriegführung in Nordafrika abge- färbt hat

der Zweite Weltkrieg war nicht, wie häufig darge- stellt, sein kaltblütig geplanter Eroberungskrieg

selbst positiv gesehen war seine Kriegführung nichts als irrwitzig

Rückverweis darauf, dass er nicht unter dem Druck der Ereignisse, sondern freiwillig in die De- fensive ging

bereits vor Ende des Kaukasusfeldzugs konnte von Eroberungsdrang bei ihm keine Rede mehr sein

hatte bereits mit dem Scheitern vor Moskau den Krieg intern verloren gegeben, so Jodl

die Absurdität seiner Argumentation musste dabei jedem auffallen, nur ihm selbst nicht

hätte die oberste militärische Leitung besser ein- em erfahrenen Truppenführer übergeben

tat es nicht, was eine andere Interpretation als schlichte Unfähigkeit zulässt

seinen in Befehle gegossenen Vorstellungen nach hatte die Verteidigung nichts als starr zu halten

die noch absurdere Variante, gleichzeitig halten und zurückweichen zu wollen, gab es bei ihm zu- sätzlich

man fragt sich, ob er wirklich so blind sein konnte, dass er das Desaströse seiner Kriegführung nicht begriffen hat

die Ablösung Mansteins erfolgte, weil die "Zeit der Operationen größeren Stils" im Osten "abge- schlossen" sei, was nicht bedeutete, dass er nicht mehr operieren konnte, sondern nicht mehr ope- rieren wollte

hatte nie eine Strategie, keine offensive, keine defensive, also auch keine aggressive

soweit er überhaupt noch auf einen positiven od- er wenigstens glimpflichen Ausgang des Krieges setzte, dann in Form eines hypothetischen Bruchs der Gegnerkoalition

Rückverweis darauf, dass er 1941 die Wehrmacht vor Moskau ins Verderben zu schicken versuchte, 1942 den Angriff in die völlig falsche Richtung lenkte und der 6. Armee den Ausbruch aus Stal- ingrad verbot sowie ab Herbst 1942 die absurde starre Verteidigung befahl

hat dadurch den Waffenerfolg seiner Frontkom- mandeurte entscheidend vereitelt

man wird den Gedanken nicht los, dass sich sei- ne "Strategie" in Wirklichkeit gegen die Wehr- macht und das deutsche Volk richtete

"Volksvernichter", wollte die Niederlage des Erst- en Weltkriegs noch einmal herbeiführen, nur die- ses Mal ohne Kapitulation, also total

schwächte 1943 die Ostfront durch Schwerpunkt-verlagerung auf den Westen bewusst

hat für die Ardennenoffensive Ende 1944 die Ost- front "bis auf das Skelett entblößt"

seine militärische Idiotie war seinen Generälen geläufig, aber nur die Wenigsten unternahmen etwas dagegen

von widerspruchslosem Hinnehmen seiner un- sinnigen Befehle kann überhaupt keine Rede sein, was er sogar selbst anerkannte

die Generäle machten seinen Ostkrieg am An- fang kritiklos mit und opponierten erst, als sie sich gegenüber seinen "Feldherrenkünsten" profilie- ren konnten

die Werke von Rauh (überwiegend bez. Halders) und Manstein sind voll mit Beispielen von Streit- gesprächen der Stabs- und Truppenführer mit ihm

Manstein unterbrach einmal einen seiner Vorträ- ge mit einem Zwischnruf

soweit, ihn zu stürzen, gingen die Generäle des- halb nicht, weil sie dann die Verantwortung für die katastrophale Weiterführung des Krieges hätten übernehmen müssen

die Generalität konnte seine Kriegführung auch nicht wirklich sabotieren, denn infolge ihrer Sabo- tage wäre die Niederlage nicht total, sondern "vermeidbar" gewesen

es gab die großflächige Billigung von seinen Zie- len und Methoden, aber mehr im Volk als bei den Militärs

in die katastrophale Niederlage Deutschlands konvergierte sein Versuch von dessen physi- scher und moralischer Vernichtung zusammen mit den Bestrebungen der Angelsachsen und der deutschen Generalität

die deutsche Luftkriegführung war Teil der chao- tischen Nazikriegführung, insbesondere seiner

hatte, im Gegensatz zu Stalin, nicht begriffen, dass der Zweite Weltkrieg auch ein Technologie- krieg war

war kein Technologiefeind oder Komplettignorant auf diesem Gebiet, aber der Technologiekrieg passte nicht zu seinem Selbstverständnis

konnte entsprechend Ohnesorges Vorlagen nichts abgewinnen

die deutsche technologische Überlegenheit war ihm unangenehm, da sie die deutsche soldati- sche Überlegenheit hätte in den Schatten stellen können

es mangelte ihm an technischem Verständnis, er war sachlich überfordert

Göring ließ ihn über die zunehmend prekäre Situ- ation der Luftwaffe im Unklaren

hat nach dem Historiker Stilla vor dem Krieg die Luftwaffe "meisterhaft" als politisches Druckmittel benutzt bzw. Elemente der Heeresrüstung positiv beeinflusst

die Verteidigungsschlachten am Himmel über dem Deutschen Reich passten zu seiner Abwehr-kampfideologie, waren somit nichts weiter als eine besondere Komponente von Hitlers angeordnet- em Marsch Deutschlands in den Untergang

seine Formel "Terror bricht man nur mit Terror!"

bedeutete nur militärisch sinnlose Angriffe auf zi- vile Ziele

die Fehlverwendung der Messerschmitt Me 262 als Jagdbomber geht nicht auf ihn, sondern auf

den Firmeninhaber Willy Messerschmitt selbst zurück

die schwere Flak trug entgegen seinen Annah- men wenig zur Verteidigung des deutschen Luft- raums bei

Stalins Rundfunkadresse vom 06.11.1942 wird als direkter Appell an die ""russophile" deutsche Mili- tärführung zu seinem Sturz aufgefasst

der ihm bedingungslos ergebene Dönitz wurde "folgerichtig" sein Nachfolger

hatte vor dem Ende noch Göring und Himmler ih- rer Ämter enthoben

war nicht schlicht als Feldherr unfähig, sondern hatte überhaupt nie vor, den Krieg zu gewinnen

folgend Auflistung der wesentlichen Belegfunde für diese These

hat den Krieg nicht erst seit "1941/42" verloren gegeben, sondern tat, was er konnte, um die in- fernalische Niederlage herbeizuführen

seine wahren Absichten musste er hinter fortge- setzten Duchhalteparolen und Siegespropaganda verstecken

die Destruktivität zieht sich durch sein gesamtes "Schaffen"

ihn zu wählen, und seinen Krieg mit zu führen, waren Akte der Unvernunft

Jodl unternahm Ende 1944 einen Vorstoß zu einer "politischen Lösung" bei ihm, erfolglos

hatte schon im April 1943 gegenüber Horthy ein- en Verhandlungsfrieden abgelehnt

es gab deutsch-sowjetische Verhandlungskontak- te, er machte diese Möglichkeit zunichte

den Sichtweisen des Historikers Wegner zu ihm wird hier in wesentlichen Teilen widersprochen

gab zu, dass ein Zerfall der Gegnerkoalition illu- sorisch war

strategische Überlegungen seinerseits blieben Stückwerk, waren also kein Konzept

ist mit Sicherheit nicht an seinem eigenen System gescheitert, als Machthaber hätte er die notwen- digen Änderungen anordnen können

seine Endsiegpropaganda war nichts als reine Täuschungsmaßnahme

hatte nicht alle, noch nicht einmal alle europäi- schen, Juden im Zugriff, konnte also ein reales Ausrottungsziel nicht erreichen

konnte den kompletten Selbstmord der Deutsch- en weder anordnen noch durchführen, stattdes- sen sollten die alliierten Sieger sein "Werk" der Volksvernichtung vollenden

die moralische Vernichtung Deutschlands infolge der in seinem Namen durchgeführten inferna- lisch-partiellen Judenvernichtung sollte also die Basis für die physische Vernichtung der Deutsch- en bilden

Einflüsse der deutschen Romantik mit ihrer Ver- klärung des Heldentods auf ihn werden nicht be- stritten, aber die totale Steigerung des Antisemi- tismus bis zur Judenvernichtung und die die totale Selbstvernichtung lassen sich daraus nicht able- sen

eher noch hätte das jüdische "Masada" ihn be- einflusst

bezog sich häufig auf Clausewitzens Untergangs- phantasien

wirkt eher, als wenn Marcus Porcius Cato als Kar- thager von Karthago aus die Römer zur Vernich- tung seiner Stadt angestachelt hätte

Absichtserklärungen seinerseits zur physischen Vernichtung Deutschlands datieren nicht erst in Form der "Nero-Befehle" vom März 1945, son- dern bereits vom September 1944

dem schwach gewordenen, untergehenden deut- schen Volk sei keine Träne nachzuweinen, so zu Speer

war, allen vorgespielten positiven Anwandlungen zum Trotz, bei seiner in "Mein Kampf" formulierten Verfluchung Deutschlands geblieben

anstatt ihn zu bewundern würden ihn "morgen schon Millionen verfluchen", so unmittelbar

vor seinem Selbstmord zu Magda Goebbels

hatte keine andere "Strategie" als die der Selbst- vernichtung

das gescheiterte Attentat vom 20.07.1944 schweißte ihn und Volk eher enger zusammen

dazu zählt auch besonders hartes Durchgreifen zu ihm fanatischer Militärführer wie Schörner

hatte es wo weit gebracht, dass das Ende Deut- schlands als Staat und das der Deutschen als Volk unmittelbar bevorzustehen schien

blieb seiner Doppelbödigkeit bis zum Ende treu, forderte in seinem Politischen Testament Kampf bis zum letzten Blutstropfen, hatte aber für den Fall seines Ablebens bereits den Weg zur Kapi- tulation freigemacht

ob die von ihm zur Vernichtung vorgesehenen Deutschen zuvor noch kapitulierten, war denn auch schon egal

seinem Nachfolger Dönitz war im Mai 1945 klar, dass eine Fortsetzung der Kriegführung nicht mehr in Frage kam

Dönitz versuchte sich an einem Kunststück, wor- an bereits Bismarck, Wilhelm II. und er gescheitert waren, und das erst den bundesrepublikanischen Kanzlern, Adenauer allen voran, gelingen sollte

die USA hätten es in der Hand gehabt, durch rechtzeitige Unterstützung des deutschen Wider- stands zu seinem Sturze und folgend gemeinsam- er deutsch-westlicher Kriegführung gegen die UdSSR beide Unrechtssysteme gleichzeitig loszu- werden

Rückverweis auf seine Kritik an der Vorstellung eines "wirtschaftsimperialistischen" Deutschlands

in "Mein Kampf"

man darf m.e. annehmen, dass Stellrecht und an- dere sich entsprechende Gedanken bereits vor seinem Ende machten

Rückverweis auf die Verletzung seiner Reputation als Kriegsauslösungsgrund

betrat infolge der Kriegsniederlage des Ersten Weltkriegs die politische Bühne

Verweise auf 3. Teil 2., 3. und 4. Kapitel, auf den Gegensatz zwischen traditioneller und hier vertre- tener Sichtweise, 5. Teil 1., 2., 3. Kapitel, Litera- turbesprechungen "Rauh", "Krämer" und "Hofer", 5.Teil 4. und 5. Kapitel, 6. Teil 3. und 5. Kapitel,

7. Teil 1. Kapitel, 8. Teil 1. und 2. Kapitel

 

die Amerikaner, die ihn im Zweiten Weltkrieg un- terstützt hatten, wiesen sein Hilfeersuchen an Truman aus der Zeit als gegen Frankreich käm- pfender Freischärlerführer zurück

 

kann gegenüber der Pariser Fraktion der Ver- schwörer vom 20.07.1944 auch nur die Forde- rung nach der bedingungslosen Kapitulation wie- derholen

 

wird wegen eigenmächtiger Rücknahme des be- sonders exponiert stehenden XX. Armeekorps ab- gelöst

 

war als Generalstabschef noch am 31.07.1914 über die deutschen Pläne im Unklaren, wurde erst am nächsten Tag über das deutsche Ultimatum an Russland informiert

 

eigentlicher Koordinator der Ostkriegführung der

Mittelmächte, beklagt mangelhaften Ausbau des österreichisch-ungarischen Eisenbahnwesens

hatte das zum Sieg bei Tannenberg führende Vorgehen konzipiert, das Ludendorff nur noch

übernehmen musste

nach seiner Ansicht hätte man besser Kräfte an den Osten abgegeben, nachdem ein Sieg im Westen nicht mehr möglich war

wirft Falkenhayn vor, er hätte durch Fehlent- scheidungen serbische Truppen entkommen lassen

ein deutscher Angriff bei Riga hätte nach seiner

Ansicht die Brussilow-Offensive unterbunden

sah es im Spätsommer 1917 als möglich an, nach

St. Petersburg durchzumarschieren

dachte (m.e. unbegründet) an einen Entschei- dungsschlag der U-Boot-Waffe

war über Ludendorffs "Abklopfstrategie" alles an- dere als erfreut

war einer der deutschen Verhandlungsführer in Brest-Litowsk

seine Idee eines Friedensangebots an die West-

mächte bei gleichzeitigem Vorrücken in Russland

war m.e. aussichtslos

erklärte Wilson für geisteskrank

 

persönliche Einschätzung

 

 

 

inoffizieller Emissär Görings, präsentierte diesen Christie (und damit der britischen Seite) als putschbereit

sprach dennoch mit Hitler, wenn auch ergebnislos

biss mit seinen Fühlungnahmen bei den Briten

mehrfach auf Granit

wie er unternahmen Kordt und Wirth in der Schweiz Friedenssondierungen

gehörte zu Vansittarts Beziehungsnetzwerk

hatte bereits Ende 1934 den Kontakt zwischen Christie und Henlein vermittelt

 

ließ die (im nachhinein verteufelte) Venezuela-

Aktion von US-Präsident und -Außenminister

(Roosevelt und Hay) genehmigen

 

erschreckte und beruhigte Großbritannien, ver- mutlich zum Zweck der Sicherung der britischen

Kooperationsbereitschaft in Ostasien und Mittel- amerika

 

qualifizierte Salisburys (angeblichen) Plan zur

Aufteilung der Türkei als "Balkanbrandprojekt"

schätzt die deutsche Position falsch ein und

veranlasst zur Ersten Marokkokrise überflüs- sigen Druck

Rückverweis auf das von ihm so titulierte "Bal-

kanbrandprojekt"

meinte, Großbritannien würde auf Deutschland zugehen müssen und sah (nach dem Historiker

Hildebrand) Joseph Chamberlains Bündnisange-

bot voraus

Rückverweis auf das von ihm so titulierte "Bal-

kanbrandprojekt"

 

ermöglichte mit seinem Außenminister Stimson durch ein Umsteuern der amerikanischen Außen- politik die legale Aufrüstung Deutschlands

entfremdete Japan von den Alliierten (weiter) durch laue, aber hörbare Proteste gegen des- sen Expansionspolitik in China

 

konferierte in Roosevelts Auftrag im Sommer 1941 in Großbritannien und der Sowjetunion

bezog sich (beim Anblick der Trümmer Berlins) auf Karthago

 

Aufklärer, für den "die vollends aufgeklärte Erde im Lichte triumphalen Unheils" strahlte

 

Hitler hatte im April 1943 ihm gegenüber einen Verhandlungsfrieden abgelehnt

 

 

 

Anfertiger der nach ihm benannten Niederschrift eines Treffens, in dem Hitler seiner Generalität

die Möglichkeit des Krieges auseinandersetzte

die Niederschrift stand im engen zeitlichen Zu- sammenhang mit dem Halifax-Besuch bei Hitler

 

glaubte Anfang November 1941, es wäre besser, zur Verteidigung überzugehen

 

seine Friedensbemühungen und die seines Prä- sidentenfreunds Wilson vor Kriegsbeginn führten zu nichts

reiste dabei nicht nach Russland

 

drückte in einem Brief an Stanley Chimären-

furcht aus

 

Roosevelt ließ durch ihn am 26.11.1941 dem japanischen Botschafter eine für Japan unan- nehmbare Note überreichen

 

machte 1940/41 Annäherungsversuche an Deut- schland, die Petain torpedierte

 

rief ab 1920 zum Jihad auf, verantwortlich für die Ermordung Hunderter Juden, kooperierte im Zweiten Weltkrieg mit Hitler, Verwandter von Yas- sir Arafat

 

wurde auf Geheiß St. Kyrills ermordet

 

 

wurde von seinem österreichisch-ungarischen

Kollegen Aerenthal in der Bosnischen Annexi-

onskrise über den Tisch gezogen, war sehr er-

bost und äußerte eine erste "Weltkriegsdrohung"

Adressat einer Kriegsbereitschaftserklärung Poincarés

Rückverweis auf 5. Kapitel (I. hatte in der Bosni-

schen Annexionskrise Kompensation für Serbi-

en und Montenegro gefordert)

hielt Rüstungskontrolle für eine Idee von "hyste- rischen Weibern, Juden und Sozialisten"

 

Grey bestätigt ihm, für den Frieden gearbeitet zu

haben

lehnt ein serbisches Vermittlungsersuchen ab

deutete eine deutsch-russische Zusammenar- beit in der Türkei an

wiederholt gegenüber Lichnowsky Bethmann Hollwegs Einschätzung der alsbaldigen Unüber-

windlichkeit Russlands

sah es als unzumutbar an, dem Gegner den Zeitpunkt des Angriffs zu überlassen

verschwor sich mit seinen Beamten, Bethmann Hollweg und Moltke zur Kriegsermöglichung

konnte am 17.07.1914 noch keine klaren Ziele

Österreich-Ungarns erkennen

Adressat von Wilhelms II. "jeder Kriegsgrund entfallen / Halt in Belgrad"-Forderung

äußerte wie Riezler die (schwer verständliche) Sorge, die Kriegsteilnahme Italiens könnte Russland abschrecken

erklärte Falkenhayn, für dessen Versuch der Verhinderung der Kriegserklärung an Russland sei es zu spät

 

Anführer der des antiburischen "Jameson-Raids"

 

 

optimistisches Schlusszitat

 

 

nur beispielhafte Erwähnung

 

 

Ehefrau Randophs und Mutter Winston Chur-

chills

 

den Mittelmächten gegenüber freundlich einge- stellt, hätte sie mit seinen Verbänden bei einer Afrikaoperation unterstützen können

 

als Chef des Wehrmachtführungsstabes Hitlers oberster militärischer Berater

befürchtete zunächst die Zersplitterung der deut- chen Kräfte infolge einer "Mittelmeer-Strategie", die er später befürwortete

sah wie Ribbentrop Großbritannien als Hauptgeg- ner

sein Stellvertreter war Warlimont

führte aus, dass Hitler bereits mit dem Scheitern vor Moskau den Krieg intern verloren gegeben hatte

unternahm Ende 1944 einen erfolglosen Vorstoß zu einer "politischen Lösung" bei Hitler

spekulativ: im Rahmen der Nürnberger Kriegsver- brecher-Prozesse beseitigte man mit ihm und Kei- tel lästige Zeugen gegen das Märchen vom allum- fassenden deutschen Angriffsplan

 

will mitten im Frieden (mit Poincarés Einver- ständnis) (angebliche) deutsche Truppenkon-

zentrationen bei Aachen angreifen

erklärt dem russischen Militärattaché in Paris

die französische Unterstütung

witterte die in Lothringen aufgestellte Falle

konnte durch das Aushalten seines rechten Flü- gels Kräfte für den linken Flügel freimachen

hatte den Russen vergeblich einen Vorstoß Rich- tung Odermündung vorgeschlagen

 

Hitler hielt seine kurze, ohne entscheidenden Ein- fluss gebliebene Regierungszeit als ursächlich für den habsburgischen Reichszerfall (und damit bei- pielhaft)

 

einige Zitate, in denen er Unvernunft, Unmensch- lichkeit, und etwas wie Hitler fordert

seine spätere Abwendung vom Nationalsozialis- mus (noch vor Hitlers Machtergreifung) ist nur die Rückseite des selben Blatts dieser Art Wider- sprüchlichkeit (ds. zu Mann und Niemöller)

"tiefstes Glück"-Zitat (geopfert zu werden)

 

verfügte die Schließung der athenischen Philo- sophenschulen

 

nach Mahan führte die Zentralisierung der Macht in seiner Hand nach seinem Tod zum Zerfall sei-

nes Reiches

 

außer Göring Hitlers oberster militärischer Helfer

konstatierte die Verwundbarkeit des Nazireichs in der frühen Aufbauphase der Wehrmacht

zitierte Hitler gegenüber Bock, man könne Russ- land nicht erobern

wollte sich bei Aufklärungsmeldungen über das Zusammenziehen neuer Feindtruppen "grob ver- rechnet" haben

spekulativ: im Rahmen der Nürnberger Kriegsver- brecher-Prozesse beseitigte man mit ihm und Jodl lästige Zeugen gegen das Märchen vom allumfas- senden deutschen Angriffsplan

 

war mit Becks Verschleppung der Frage der deut- schen Minderheit in Polen nicht zufrieden

Adressat eines Telegramms Halifaxens, die Polen sollten hart bleiben (keine stillschweigende An- nahme von Hitlers Forderungen)

Adressat einer Forderung Halifaxens, die Polen, sollten von Gewaltmaßnahmen gegen die deut- sche Minderheit absehen und "aufreizende Rund- funkpropaganda" einstellen

konstatierte, Polen hätte keinen Grund zum Ein- lenken, da sich seine Position seit März (1939) verbessert hat

übte selbst keinen Druck aus

Adressat eines die britische Garantie betonenden und damit die Polen zum Hartbleiben ermutigend- en weiteren Telegramms Halifaxens

als alles zu spät war, sollte Lipski doch noch die "16 Punkte" entgegennehmen (so Halifaxens er- neutes Telegramm an ihn)

 

an sich deutschfreundlich und isolationistisch, dachte an eine möglichen Eroberung der Sowjet- union durch Deutschland und Japan

Adressat einer Forderung Horace Wilsons, die Amerikaner sollten Druck auf Polen ausüben

blieb in Washington ohne Erfolg, referierte Cham- berlains Depression darüber

sah die Kriegsbegründung der deutsch-polni- schen Frage nicht bei Großbritannien und Frank- reich, sondern bei seiner eigenen Regierung

 

ordnete 1917 eine neue Offensive unter Brussi- low an

setzte sich mit der Ein- und Absetzung Kornilows selbst matt

rief den Petrograder Sowjet gegen Kornilow zu Hilfe

sein Regime fiel bald darauf der Oktoberrevolu- tion zum Opfer

 

forderte freie Hand für Deutschland im Osten

hielt, wie Kordt, unwesentliches britisches Material für ein substanzielles Zugeständnis, die Heeres- generalität war nicht überzeugt

 

registrierte als junger Offizier zur Zweiten Marok-

kokrise den antideutschen Stimmungsumschwung in Frankreich

betonte ein besonders enges Arbeitsverhältnis zu Hitler

sah sich aber nicht nur einmal als von Hitler im Stich gelassen

hätte in Nordafrika am besten den Oberbefehl innegehabt hätte, fungierte aber eher als Ver- bindungsmann zwischen den Hauptquartieren und den Frontbefehlshabern

sah, wenig schlüssig, das Problem des nicht zu- stande gekommenen Zangenangriffs hauptsäch- lich in Rommels gedrückter Stimmung

 

erklärte Göring, hinter Großbritannien stünden die USA, was jeden Krieg gegen diese Konstel- lation sinnlos machen würde

 

Grey bestätigt ihm, für den Frieden gearbeitet zu

haben

kühlte zur Adria-Krise Österreich-Ungarns Kriegs- willigkeit merklich ab

 

bekannter "Dschungelbuch"-Autor, verfasste zur Venezuela-Aktion ein antideutsches Schmähge- dicht

 

fürchtete eine "weitere Verständigung der beiden Diktatoren [Hitler und Stalin] auf Kosten Großbri-tanniens," (also in etwa die Chimäre) aber kein bolschewisiertes, weil dadurch gelähmtes Deut- schland

 

fähigster unter den Amtsinhabern, reüssierte nach dem Krieg zum Ministerpräsidenten

 

fand an Bord eines Kriegsschiffs ein Seemanns-

grab

 

 

 

Emissär der verhinderten Putschisten von 1938 nach Großbritannien, Mitglied der dort besonders verhassten preußischen Junkerkaste

 

Oberbefehlshaber der 1. Armee, weigerte sich zunächst, diese zurückzunehmen, musste den Befehl dann unter Druck der Ereignisse doch ausführen

seine Armee und die französische 6. lieferten sich die heftige Schlacht am Fluss Ourcq

ordnete einen verlustreichen Angriff an, der zu- sammen mit dem britischen Vorrücken die Posi- tion seiner Armee unhaltbar machte

die Briten waren ihm zuvor bei Le Cateau ent- kommen

der anfängliche Widerstand seiner Stabsoffiziere

beruhte auf zu optimistischen Lageeinschätzung- en

 

Nachfolger Bocks als Oberbefehlshaber der Hee- resgruppe Mitte

darf zwar laut Hitler ab 23.12.1941 zurückweich- en, "wenn es keine andere Möglichkeit gibt", lässt aber Guderian wegen erheblicher Differenzen zum selben Thema ablösen

sein Besuch im Führerhauptquartier am 11.01. 1942 beendet das unsägliche Hickhack zwischen den Frontoberbefehlshabern und der obersten Führung

Hitler äußerte zu ihm, wenn die körperlich und seelisch ausgezehrte Truppe bei minus 20 - 30 Grad Celsius nicht so einfach Stellungen halten könne, wäre das eben das Ende des deutschen Heeres

Hitler wollte nur noch bis zum Ende Zeit gewinnen, so zu ihm

 

hielt, wie Hitler, die Deutschen für "im Kern" (ur-) gesund

 

verhinderte in der Adriakrise die russiche Voll-

mobilisierung und leistete damit den russisch-

en Beitrag zur (vorläufigen) Kriegsverhinderung

muss infolge der Liman-von-Sanders-Krise als

"deutschfreundlich" zurücktreten

bereits zur Zeit seines und Sasonows Besuch in

Berlin im Januar 1914 sah Bethmann Hollweg den Krieg als unausweichlich an

 

wie er unternahmen Hohenlohe und Wirth in der Schweiz Friedenssondierungen

bekam britischerseits nichts als ein Manuskript der Rede Chamberlains vom 12.10.1939

hielt das, wie Kessel, für ein substanzielles Zuge-

ständnis, die Heeresgeneralität war nicht über- zeugt

war auch mit Vansittart gut bekannt

 

von Kerenski als Oberbefehlshaber eingesetzt, wollte gegen den Petrograder Sowjet vorgehen,

wurde diffamiert und von Kerenski wieder abge- setzt, der draraufhin praktisch keine eigenen Truppen mehr zur Verfügung hatte

 

forderte die Meerengen sowie die Zertrümme- rung Österreich-Ungarns und drohte mit Krieg

gegen Deutschland

 

 

wurde 1884 ehrenvoll in Deutschland empfan-

gen

Empfänger der "Krüger-Depesche" Wilhelms II.

 

 

musste sich persönlich extrem einsetzen, damit deutsche Soldaten die gut ausgebaute, aber rückwärtig gelegene "Schanja-Stellung" besetzen durften

 

sah mit der russischen Niederlage den Einkrei- sungsring als gesprengt und den größtmöglichen Erfolg errungen, widersprach insofern Ludendorff

glaubte nicht an einen militärischen Sieg

mit dem Kaiser und Hindenburg Adressat der Denkschrift Staëls, die ihn sehr beeinflusste

sprach Ludendorff die politischen Fähigkeiten ab

hatte m.e. Recht mit der Einschätzung, die West-

mächte würden den Krieg à outrance fortsetzen

 

Namensgeber einer sowjetischen Großaktion 1943

 

 

Anstifter der Ermordung Hypatias

 

 

 

für ihn und Langbehn waren Rationalität, Wissen- schaftlichkeit und andere Ausdrucksformen des modernen Lebens schlicht Degenerationserschei- nungen

war Anfang der 50er Jahre in Deutschland noch sehr präsent

gehörte zu Manns Einflüsterern

 

deutete Alvensleben gegenüber deutsch-russi-

sche Zusammenarbeit an

war über Bülows Ablehnung enttäuscht

Rückverweis auf seine gescheiterte Initiative

 

für ihn und Lagarde waren Rationalität, Wissen- schaftlichkeit und andere Ausdrucksformen des modernen Lebens schlicht Degenerationserschei- nungen

war Anfang der 50er Jahre in Deutschland noch sehr präsent

gehörte zu Manns Einflüsterern

 

1900 Nachfolger Salisburys im Außenamt, akti-

vierte die britische Bündnispolitik

schlug mit einem Bündnisvorschlag, der Deut-

schland in China für Großbritannien und Japan

gegen Russland vorgeschoben hätte, nicht durch und sorgte damit für schlechte Stimmung

brachte durch das britische Bündnis, über das

er zuvor die USA informiert hatte, Japan gegen

Russland in Stellung

erlaubte Italien die Kontrolle über Libyen

erlaubte Frankreich die Kontrolle über Marokko

freute sich 1903, die russische Kriegsstimmung

angeheizt zu haben

leugnet die Existenz eines britischen Landungs-

plans in Schleswig-Holstein

Adressat eines Ratschlags Austen Chamber- lains zur britisch-russischen Fokussierung auf den "Nahen Osten" (~Balkan)

forderte von seinem Premier Balfour vergeblich Vermittlung im Konflikt zwischen Russland und Japan

hatte Mallet den Posten des Privatsekretärs an-

geboten

weiß um die kriegsauslösende Bedeutung der

Aufgabe der britischen Neutralität

wollte die britischen Beziehungen zu Frankreich

und Russland verbessern, um Deutschland zu

isolieren

Rückverweis auf "seinen" "angeblichen" Land-

ungsplan in Schleswig-Holstein

versuchte, Deutschland einzuschüchtern und

informierte die USA darüber

weist Sanderson zur Ausarbeitung eines Textes

für ein Bündnis mit Deutschland an

in Deutschland meinte man, er wäre der Urheb- er des tatsächlich von Eckardstein kommenden

Bündnisvorschlags

ließ die Bündnisgespräche schleifen und brach-

te nur noch einen unbefriedigenden Vorschlag

sah die britisch-amerikanischen Beziehungen

als bedeutendes Hindernis gegen ein deutsch-

britisches Bündnis

Grey brauchte an sich nur seine pro-russiche Politik fortzusetzen

wollte mit Russland zum Wohle der Zivilisation [und nur dieser, zu der Russland selbst aber nicht gehört] zusammenarbeiten

bezeichnete die Entente cordiale als Teil eines "umfassenden Plans ..."

 

Wilson erklärte ihm, den amerikanischen Kriegs-

eintritt nicht glaubwürdig als im Sinne der Demo- kratie vermitteln zu können

Scharfmacher, ersetzte auf Wilsons Geheiß den Pazifisten Bryan

nach dem Rücktritt Greys sozusagen der Kopf der Kriegstreiberfraktion

einer seiner Spießgesellen war Franklin D. Roo- sevelt

 

kann und will für die Judenvernichtung kein "War- um" erkennen

 

später hochrangigster hingerichteter Kollabora- teur, ermutigte Italien zur Okkupation Abessiniens

wurde auf Murphys Einwirkung hin 1940 von Pe- tain entlassen (1942 wieder berufen)

Petain untergrub seine Position durch ein Ge- heimabkommen mit Großbritannien und konnte ihn nach einem weiteren solchen [zeitweise] von seinem Posten entfernen

strebte offen den Kriegseintritt Vichy-Frankreichs auf der Seite der Achsenmächte an

 

drohte mit einem blitzartigen Überfall der briti-

schen auf die deutsche Flotte

 

 

Rommel wird nach nach westalliierten Schreibern als deutsche Ausprägung seiner untadeligen, wenn auch für die böse Seite kämpfenden Person gesehen

 

seine Umtriebe wurden deutscherseits unterstützt

unterwanderte mit den von ihm inspirierten Bol- schewiki die "Sowjets" genannten Arbeiter- und

Sodatenräte

 

verfasste mit Wilhelmina einen Friedensappell, dem sich Carol und Attolico anschlossen

 

 

kapitulierte mit seinen Truppen in Afrika erst Ende

November 1918

 

wollte Grey von der Begrenzung der Feindselig-

keiten überzeugen

Urheber des nach ihm benannten, zumeist als

missverständlich titulierten Telegramms

empfängt Tyrrell, der Greys telefonische Bot- schaften bestätigt und ihn zu Grey einlädt, wo-

rauf dieser seine Aussagen relativiert

schloss sich, überhöflich, Greys Missverständ-

nis-Ausrede an

seine, nach Wormer, "plumpe" Drohung gegen-

über Grey vom 06.07.1914 war m.e. ein legiti- mer Versuch, den Krieg zu begrenzen

Adressat von Bethmann Hollwegs Besorgnisa- nalyse auch gemäßigter Politiker vor Russland

Adressat von Jagows Wiederholung von Beth-

mann Hollwegs Einschätzung der alsbaldigen

Unüberwindlichkeit Russlands

Adressat von Bethmann Hollwegs Erklärung der (temporären) Friedensgestimmtheit Russlands

"sein" Telegramm wurde der Militärführung au- ßer Moltke verheimlicht

Rückverweis auf die seinen Namen tragende britische Falschmeldung (1. Teil 8. Kapitel)

 

Namensgeber der "Liman-von-Sanders-Krise",

sollte die türkische Armee reorganisieren

 

 

in türkischen Marinefragen Gegenstück zum Heeresorganisator Liman von Sanders, stand so einem britischen militärischen Engagement zur Sanderskrise im Wege

 

suchte Ribbentrop auf, war aber forderungswidrig nicht zu Verhandlungen autorisiert

es handelte sich dabei um das finale, in den Zweiten Weltkrieg führende Täuschungsmanöver

als alles zu spät war, sollte er doch noch die "16 Punkte" entgegennehmen (so Halifaxens erneu- tes Telegramm an Kennard)

Beck teilte ihm seine "Verhandlungsbereitschaft" nicht mit

Henderson erschien nach Schultze-Rhonhof auf telefonische Anweisung aus London bei Weiz- säcker und kündigte sein Erscheinen an, was polnische Gesprächsbereitschaft andeutete

nach der deutschen Funkaufklärung war er aber zu nichts autorisiert, es bestand also gerade kei- ne polnische Gesprächsbereitschaft

 

sprach die sowjetische Furcht vor "Chimären-Ge- genmaßnahmen", nämlich die Herbeiführung ei- nes deutsch-sowjetischen Kriegs durch die West- mächte, vor dem Völkerbund in Genf offen aus

machte im April 1939 den Westmächten ein Bündnisangebot

erschien wegen seiner jüdischen Herkunft nicht als geeigneter Verhandlungspartner für Nazideut- schland und wurde durch Molotow ersetzt

 

im Ersten Weltkrieg Nachfolger Asquiths

wurde von Rosebery darüber aufgeklärt, dass die Entente cordiale, die ihm gefiel, in der Konse- quenz den Krieg mit Deutschland bedeutete

hält zur Zweiten Marokkokrise die aufreizende

"Mansion-House-Rede"

bisher zurückhaltend, ging ins imperialistische

Lager über

beteiligt sich 1908 an Greys Flottenpanik

erlag (in den 30er Jahren) vorübergehend Hitlers

suggestivem Einfluss

Urheber der (irreführenden) These des "Schlit- terns" der Mächte in den Ersten Weltkrieg

meint noch am 01.08.1914, 95% der Engländer

wären gegen den Kriegseintritt

hätte sich bei einem Scheitern Asquiths und Greys den Konservativen zu deren um so ent-

schiedeneren Kriegskurs angeschlossen (Spe- kulation Wormer)

Morley kritisierte seine Mansion-House-Rede scharf

bildete im Dezember 1916 eine neue Regierung

übervorteilte Wilson mit der Beschlagnahme der deutschen Kriegsflotte

wurde von Wilson gestoppt, als er (unverhofft) mildere Friedensbedingungen vorschlug, womit Wilson selbst Nicolson irritierte

 

machte Salisburys antitürkischen Kurs nicht mit

verdächtigt die Briten, armenische Aufstände angezettelt zu haben

 

machte Großbritannien Kooperationsangebote

einer der Hauptprotagonisten des imperialen Ausgreifens der USA und der Kooperation mit

Großbritannien, nervte die Briten aber mit der Torpedierung des Neufundlandabkommens und der überflüssigen Abtretung zweier sehr kleiner Inseln

 

Halifax bestätigte ihm seinen "aufrichtigen Frie- denswillen"

hatte Kontakte u.a. zu Hassell

Adressat von Halifaxens Behauptung, mit einer deutschen Putschregierung Frieden schließen zu wollen

 

eroberte die Zitadelle der Festung Lüttich aus Versehen im Alleingang, galt seither als Kriegs- held

sein Nachfolger als Erster Generalquartiermei- ster war Groener

musste für Tannenberg nur Hoffmanns Pläne übernehmen, wurde infolge des Sieges mit Hin- denburg zur Berühmtheit

löste nach "Verdun" mit Hindenburg Falkenhayn

ab

bildete mit Ludendorff 1918 (weiter) die militäri- sche Führung Deutschlands

hatte keine strategische Perspektive

war überfordert, ließ die Schwerpunktbildung außer Acht

Hoffmann war über seine "Abklopfstrategie"

alles andere als erfreut

konnte "Atatürk" das Ziel der 1918er Offensive

nicht erklären

strebte im Westen nicht mehr als einen taktischen

Sieg an

wäre im Osten lieber weiter vormarschiert, konnte

aber, sich widersprechend, dort nicht gleichzeitig

handeln und Kräfte freimachen

hatte keine militärische, aber eine Russland be- treffende politische Strategie, womit er die "Chi- märe" erzeugt hätte, aber dem Außenminister Kühlmann widersprach

fügte sich der Entscheidung gegen eine Interven-

tion in Russland

Kühlmann sprach ihm die politischen Fähigkeiten

ab

war an der Verbreitung der Dolchstoßlegende maßgeblich beteiligt

empfahl angesichts der sich abzeichnenden Nie- derlage Waffenstillstandsverhandlungen

überlegte es sich dann anders, tat sich gegen den Willen von Kaiser und Regierung mit der Ma- rineleitung zusammen, wollte ein Zeichen gegen den Frieden setzen, was praktisch einen Staats- streich bedeutete

wurde ab- und die Waffenstillstandsverhandlung- en fortgesetzt

 

Beck teilte seine "Verhandlungsbereitschaft" nur

Raczynski und ihm mit, nicht aber Lipski

quatschte von einer Offensive der Truppen seines Landes gegen Deutschland

 

schätzte die Vernunft gering, "weil alles Göttliche ihr absurd scheint"

 

sah in der Chriffre "Auschwitz" die "tragische Un- vollendetheit der Moderne" (für Auschwitz ist die Gegnerschaft zur Aufklärung verantwortlich, was er negiert)

 

Briefpartner Salisburys

 

 

Adressat von Becks brieflicher Verblüffung über den schnellen Fall Frankreichs

 

 

Begründer der "Herzland-Theorie"

 

Rückverweis darauf

wird vom Historiker Salewski mit Mahan in einem Atemzug genannt

 

Namensgeber und Initiator des so aufwändigen wie sinnlosen Festungswerks

 

bewies, obwohl Pessimist, gegenüber Ciano glo- balstrategisches Verständnis im Sinne der Achs- enmächte

 

Pius XII. ließ ihn erst nach dem Fall Frankreichs Möglichkeiten für einen päpstlichen Friedens- schritt ausloten

Godfrey und Hinsley waren davon nicht begeistert

 

motivierte (m.e. nachrangig) den Spanisch-Am- erikanischen Krieg mit Wirtschaftsinteressen auf dem asiatischen Kontinent

einer der Hauptprotagonisten des imperialen Ausgreifens der USA

wird vom Historiker Salewski mit Mackinder in einem Atemzug genannt

der wohl auf Clausewitz zurückgehende Begriff

der "Inneren Linie" ist ihm bekannt

Verweis auf seine "Karthago-Theorie"

ds., auch als Antriebsmoment der Nachkriegspo- litik der herrschenden angelsächsischen Kreise

seine Karthago-Theorie, gleichbedeutend mit dem uralten divide-et-impera-Prinzip, funktioniert bis heute tadellos

 

Mitglied der deutschfeindlichen Fraktion im For-

eign Office

lobte seinen Vorgesetzten Grey

wird dessen Privatsekretär, nachdem Lansdow-

ne abgegangen war

freute sich mit Fisher auf einen "Gang" mit

Deutschland

hielt Grey für völlig gesund

 

 

sah nichts als den britischen "unerbittlichen Wil- len zur Fortsetzung des Krieges"

 

 

zeitweise Gegenaufklärer als "Sonderwegs"-Den- ker, wonach sich die Überlegenheit der deutsch- en Volksgemeinschaft im Krieg zeigen würde

Langbehn und Lagarde gehörten zu seinen Ein- flüsterern

seine spätere Abwendung vom Nationalsozialis- mus (noch vor Hitlers Machtergreifung) ist nur die Rückseite des selben Blatts dieser Art Wider- sprüchlichkeit (ds. zu Jünger und Niemöller)

 

fähige Persönlichkeit, war als Anführer eines mit Deutschland verbündeten Russlands im Ges- präch

wollte als finnischer Militärbefehlshaber zwar über die alte finnisch-sowjetische Grenze, nicht aber nach Leningrad vorstoßen

 

hypothetische Erwähnung in Zusammenhang mit einem (nicht verwendeten) Werk des Historikers Watson

versuchte häufig, Hitler seine Fehlentscheidung- en auszureden

wäre im Fall einer "Letzten Chance" als Militär- chef in einer Nach-Hitler-Regierungskonstellation vorstellbar gewesen

sah seine Heeresgruppe als für den "passiven Abwehrkampf" "zu schwach"

formulierte Defensive ohne Strategie bzw. starres Halten der Front als "völlige operative Abhängig- keit vom Gegner"

wurde nicht wegen Unbotmäßigkeit abgelöst, son- dern weil die "Zeit der Operationen größeren Stils" im Osten "abgeschlossen" sei, was nicht bedeutete, dass Hitler nicht mehr operieren konn- te, sondern nicht mehr operieren wollte

sein Werk ist voll von Streitgesprächen zwischen ihm und Hitler

unterbrach einmal einen Vortrag Hitlers mit einem Zwischenruf

 

konnte durch Heirat mit der reichen Amerikane-

rin Consuelo Vanderbilt die Renovierung seines

Blenheimpalastes finanzieren

 

schockte Mason-MacFarlane (im Beisein Chur- chills) mit seiner Schilderung der japanischen Eroberung Corregidors

 

Marshall schockte ihn (im Beisein Churchills) mit der Schilderung der japanischen Eroberung Cor- regidors

 

hätte am liebsten mit Ribbentrop einen antisow- jetischen Koalitionskrieg im Alleingang auf die Beine gestellt

 

Action française-Anführer, als antideutscher Vor- denker den deutschen Gegenaufklärern verbun- den

 

Hitlers dienstlicher Vorgesetzter, förderte die DAP

zentrale Figur in den zugehörigen Beziehungs- netzwerken

tragische Figur, wandte sich bald vom Rechtsex- tremismus ab und starb später im KZ

Adressat einer Ausarbeitung Hitlers, nach der An- tisemitismus auf Tatsachen, nicht auf Gefühls- momenten basieren sollte, das Gegenteil wurde

umgesetzt

 

hatte ein "flexibles" Verhältnis zu britischer Ver- tragsloyalität

 

 

hatte den Spanisch-Amerikanischen Krieg zu

verantworten und sollte nicht zugunsten der

Buren vermitteln

seine Nachfolge machte den Buren vergebliche

Hoffnung auf einen amerikanischen Kurswech- sel

 

die Fehlverwendung der Messerschmitt Me 262 als Jagdbomber geht nicht auf Hitler, sondern auf

ihn selbst zurück

Verweis auf 7. Teil Exkurskapitel

 

Vertrauter Roosevelts, forderte in einer Denk- schrift die Beseitigung des Nazi-Regimes mit sowjetischer Hilfe

 

absurder Vergleich der "Vermittlungskünste" Hali- faxens mit den seinen

 

 

Nachfolger Hatzfelds, lehnte Lansdownes unzu- reichende Bündnisvorschläge (schroff) ab

 

 

Adressat eines antisemitischen Erklärungsver- suchs für den Ausgang des Russisch-Japani- schen Krieges

 

verzichtete nach dem Rücktritt seines Bruders ebenfalls auf den Thron

 

väterlicherseits deutscher Abstammung, drückte

im Zuge der Versailler Friedensverhandlungen Chimärenfurcht aus

 

ersetzte Litwinow, weil jener wegen dessen jüdi- scher Herkunft nicht als geeigneter Verhand- lungspartner für Nazideutschland erschien

interpretierte den Antikominternpakt als antiwest- liche Camouflage

behauptete, der Hitler-Stalin-Pakt diene zur Über- windung deutsch-sowjetischer Gegensätze und damit dem Frieden

anwesend bei Ribbentrops und Stalins gegensei- tigen Einschätzungen Großbritanniens

Ribbentrop lud ihn zur Besprechung des Konti- nentalblock-Projekts nach Berlin ein

meinte, man wolle sich (sowjetischerseits) mit dem Erreichten nicht zufrieden geben

meinte, die deutschen Siege wären ohne die sow- jetische Hilfestellung nicht möglich gewesen

stellte in Berlin maßlose Forderungen (in etwa dieselben wie Stalins Bedingungen zum Eintritt in den Dreimächtepakt)

sein Besuch hätte nach deutscher Konzeption früher erfolgen sollen, um den US-Wahlkampf zu beeinflussen, Stalin hatte das verhindert

 

stachelte durch unvorsichtige Äußerungen die

"Krieg-in-Sicht"-Krise an

ließ sich von Bismarck gegen Kaiser Wilhelm I. instrumentalisieren (Bündnisfrage mit Öster- reich-Ungarn)

schloss die Möglichkeit einer Niederwerfung Russlands kategorisch aus und machte damit denselben Fehler im Militärischen wie Bismarck im Politischen

entwickelte die operative Grundvorstellung, an der auch Schlieffen und Moltke d.J. nichts än- dern sollten

ignorierte Clausewitz (der die Zerstörung des feindlichen Zentrums für wesentlich ansah)

Schlieffen entwickelte seine Vorstellung zur Ab- folge des Kriegs erst gegen Frankreich, dann gegen Russland

die Kontinuität der Kriegsplanung zwischen ihm,

Schlieffen und Moltke d.J. ist zu betonen

warnte in seiner letzten Reichstagsrede so ein- dringlich wie vergeblich vor dem kommenden Krieg und der Übernahme der Aggressorenrolle

hatte Wilhelm II. die Möglichkeit des langen Krie-

ges auseinandergesetzt

erwies sich in der Kriegsschuldfrage als Prophet

 

war bestürzt über die Forderung Wilhelms II.

nach Umdirigierung des Truppenaufmarschs

Richtung Osten

macht sich Sorgen, dass es aufgrund russischer Zurückhaltung vielleicht doch nicht zum Krieg kommt

verschwor sich mit Bethmann Hollweg, Jagow und dessen Beamten zur Kriegsermöglichung

hat seine persönliche Kriegsschuld zugegeben

setzte mit Modifikationen Schlieffens "West- kriegs"-Plan um, dem sich Österreich-Ungarn nicht prinzipiell hätte anschließen müssen

wusste nach Copeland als Einziger in der Mili- tärführung von der Kriegserklärung an Russland

die österreichisch-ungarische Mobilisierung be- deutete für ihn den Bündnisfall, was Wien sehn- lich erhoffte

der nach ihm bzw. Schlieffen benannte Feld- zugsplan brauchte keine österreichisch-unga- rische Rückendeckung

teilte seinem vorab nicht informierten österrei- chisch-ungarischen Amtskollegen Hötzendorf erst am 01.08.1914 das deutsche Ultimatum an

Russland mit

eine Begründung der Kriegserklärungen aus dem nach ihm bzw. Schlieffen benannten Feldzugsplan geht m.e. wegen dessen Unzulänglichkeit fehl

folgte, wie auch Schlieffen u.a., der operativen

Grundvorstellung Moltkes d.Ä.

die jährlichen Aufmarschanweisungen kann man

als Vielzahl nach ihm und Schlieffen benannter Pläne interpretieren

setzte 1914 alles auf diese eine Karte

nach dem Militärhistoriker Groß umfasst "der" Schlieffenplan lediglich eine von diesem erhalte- ne Einfrontenkriegsplanung gegen Frankreich

die Kontinuität der Kriegsplanung zwischen Moltke d.Ä., Schlieffen und ihm ist zu betonen

brachte die erst verworfene Möglichkeit des "Volkskriegs" inkonsequent wieder ins Spiel

die Unterstellung eines aus seinen und Schlief- fens Planungen resultierenden Zeitdrucks als

deutscher Kriegsgrund geht fehl

der Abtransport deutscher Truppen von der West- an die Ostfront existierte in der nach ihm und Schlieffen benannten Planung mit einiger Sicherheit nicht

wollte die Niederlande nicht besetzen, um eine mögliche britische Handelsblockade zu unterlau-

fen

hatte Wilhelm II. die Möglichkeit des langen Krie-

ges auseinandergesetzt

übernahm vom Kaiser bei Beginn des Ersten Weltkrieges die Führung des Heeres auf Reichsebene

sein Chefeisenbahnplaner Groener warf ihm nach dem Krieg Führungsfehler vor

verwässerte mit dem Schlieffenplan aber kein sicheres Siegesrezept, sondern ein Vabanque- spiel

hatte persönliche Schwächen, verlor zeitweise den Überblick, aber nicht die Führungsfähigkeit

verstärkte auch den linken Flügel

sandte auf verfrühte Siegesmeldungen zwei Ar- meekorps nach dem Osten

befahl der 1. Armee den Rückzug Richtung Pa- ris, gab damit durch die Schwächung des An- griffsflügels den Feldzug praktisch verloren

sein Beauftragter Hentsch hat angeblich seine

Kompetenzen überschritten

er dagegen hatte das Problem "Paris" übersehen,

machte stattdessen zu geringe Truppenstärke

geltend

unklar, ob er (bei anderem Informationsstand) die nach Osten gesandten Armeekorps gegen Paris geschickt hätte

zu untersuchen, wie (etwa) Groener das Problem

"Paris" einordnet

wollte mit dem verstärkten linken Flügel (erfolg- los) französische Truppenverschiebungen verhin-

dern

traf damit, bzw. dem Versuch, vorstoßende Fran- zosen zu vernichten, (eigentlich) eine bestechend

logische Entscheidung

warf Rupprecht im Nachhinein zu pessimistische Einschätzung der Moral seiner Truppen vor

löste Prittwitz ab, dieser hatte die zwei Armee- korps aus dem Westen nicht angefordert

war entgegen der Einschätzung des Historikers Groß nicht zur Entsendung der zwei Armeekorps gezwungen

war Spiritist, aber (im Gegensatz zu seinem On- kel) kein Prophet

"Feldherr wider Willen" (so von Groener tituliert), bildete mit dem irrlichternden Kaiser und dem "Kanzler ohne Eigenschaften" Bethmann Hollweg ein seltsames Dreigespann zum "Griff nach der Weltmacht"

sein Nachfolger als Oberbefehlshaber war Fal- kenhayn

Verweis auf 2. Teil 1. Kapitel

 

nach ihm erforderte es m.e. zutreffend die totale deutsche Niederlage, um den Nazismus loszu- werden

Rückverweis darauf

 

Schöpfer der nach ihm benannten Monroe-Dok-

trin

deren Bedeutung ist durchaus wandelbar

 

Woodrow Wilson dehnte ihre Geltung auf die ganze Welt aus

Hitler beanspruchte gegenüber Wiegand eine Version davon für Europa

Roosevelt widersprach der Anwendbarkeit der Doktrin auf andere Weltgegenden

Rückverweis auf die "deutsche" Version der Dok- trin

 

friedensinteressiert, Adressat einer probritischen, antijapanischen und antirussischen Äußerung Görings

konferierte auch mit Halifax, der ihn kurz abfer- tigte

 

deutsch-britische Ressentiments beruhten nach

seiner Ansicht auf Gegenseitigkeit

kritisierte Lloyd Georges Mansion-House-Rede scharf

trat aufgrund der [bevorstehenden] britischen Kriegserklärung an Deutschland zurück

 

hatte sich um deutsche Finanzhilfe bemüht

 

 

freute sich über die von der Führung brilliant er- zeugte Kriegsbegeisterung

 

 

in der Abwehr Mitarbeiter von Canaris

versuchte, im Vatikan mit der britischen Seite in Kontakt zu kommen

wollte eine britische Zusage zur "Regelung der gesamten Ostfragen zu Gunsten Deutschlands"

erhalten haben, gab diese an Dohnanyi weiter

Pius XII. hatte seine Mission unterstützt

 

möglicherweise für ein Missverständnis Disrae-

lis bezüglich eines deutschen Bündnisangebots

verantwortlich

 

besuchte in der Faschoda-Krise Frankreich, was Salisbury kalt ließ

besuchte nach Ausbruch des Burenkriegs

Deutschland und skizzierte möglicherweise ei-

ne Intervention der Kontinentalmächte, was

Wilhelm II. kalt ließ

womit jener sich aber im Nachhinein durch Aus-

plaudern schwer schadete

wie zur Umsetzung seines "Plans" wären m.e.

die Deutschen in "Manila" nicht handlungsfähig

gewesen

Hinweis auf seine (antibritischen) Bestrebungen

Rückverweis auf seinen "Plan" als mögliche afri-

kanische Operation der Mittelmächte

 

Petain entließ 1940 Laval aufgrund seiner "Ein- wirkung"

 

das für Italien spärliche Ergebnis des Ersten Weltkriegs war ein Hauptgrund für seinen Auf- steig und den seiner Bewegung

die Truppen Haile Selassies hatten den seinen wenig entgegenzusetzen

hatte anfangs ein gespanntes Verhältnis zu Hitler

dieser war für ihn zunächst ein kleiner Empor- kömmling

prägte den Ausdruck "Achse"

hatte in die Sudetenkrise moderiernd eingegriffen

Adressat einer defätistischen Äußerung Hitlers

Halifaxens vage Andeutungen genügten Bastiani- ni nicht, um ihn zu Vermittlungsaktivitäten zu ver-

anlassen

Sumner Welles besuchte ihn im März 1940

Roosevelt verbot Sumner Welles, ihn zu autorisie- ren, seine Eindrücke über Kompromissmöglich- keiten an Hitler weiterzukommunizieren

wurde mit Hitler von Roosevelt aufgefordert, eine Garantie dafür abzugeben, 10 oder 25 Jahre kei- ne weiteren Angriffe zu unternehmen

appeaste 1938 Großbritannien mit einem neuen Abkommen

hatte Ende Juli 1939 den Gedanken einer inter- nationalen Friedenskonferenz entwickelt, der Anfang September wieder hochkam und von Großbritannien verschummelt wurde

hatte damit nur die französische Kriegsunlust bloßgestellt

hatte dennoch vielleicht als Einziger "alles" für den Frieden getan

im Zusammenhang mit seiner Friedenskonferenz- Idee gab es gewisse französische Opposition ge- gen den britischen Kriegskurs

Frankreich hatte seinen Konferenzvorschlag be- fürwortet

entgegen seiner Einschätzung erwies sich der Kriegsbeginn im September 1939 für die Achsen- mächte doch als günstig

hatte noch am 26.08. bei Hitler eine politische Lösung angemahnt

Hitler antwortete ihm (nach anfänglicher Bestür- zung über die westalliierten Kriegserklärungen) doch wieder optimistisch

Viktor Emanuel konnte Roosevelts langes Tele- gramm nur an ihn weiterreichen

Rückverweis auf Roosevelts Kriegs"erklärung" zwei Tage vor Hitlers und seiner an die USA

von ihm sind sehr negative Äußerungen zu Deut- schland überliefert

Ambrosio war an seinem Sturz beteiligt

hatte nicht das notwendige Selbstvertrauen zu entweder rücksichtslosem eigenem Einsatz oder Unterordnung unter deutsche Vorstellungen

hatte zwar z.T. die strategisch richtige Blickrich- tung (arabische Ölvorkommen, Verbindung zur eigenen Ostafrika-Position), wollte das aber eher per Friedensvertrag als militärisch gewinnen

Hitler konnte Stalin auch locker als "nationalrussi- schen Führer" (unter Hintanstellung rasseideolo- gischer Vorbehalte) sehen, so zur Begründung des Pakts zwischen jenen an ihn

wurde für das Kontinentalblock-Projekt gewonnen

 

nach Baldwin würde Hitler wie er in Russland scheitern

das Für und Wider eines Rückzugs von Moskau wurde am Beispiel seiner Armee diskutiert

 

wurde von Bismarck 1866 mit falschen Verspre-

chungen hingehalten

strebte nach der Rheingrenze für Frankreich

 

Namensgeber von Hitlers Selbstvernichtungsbe-

fehlen vom März 1945

 

 

persiflierte Vansittart mit den "Protokollen der Weisen von Bonn"

 

Mitglied der deutschfeindlichen Fraktion im For-

eign Office

sieht Goschen gegenüber Großbritannien in den

russischen Fußstapfen

gibt zu, dass die Briten in ihrer Politik immer nur

von sich auf andere schlossen

Adressat von Nikolaus II. Indiskretion der Indien-

phantasie Wilhelms II.

Adressat von Paul Cambons Gejammer, die Bri-

ten würden die Franzosen im Stich lassen, macht daraufhin Grey Vorwürfe, der schweigt

konnte 1913 für Deutschland keine Gleichge- wichtslage mehr erkennen

sieht ein allgemeines [friedenssicherndes] Ab- kommen nicht am französischen Revanchebe-

dürfnis, sondern an dessen Nutzung durch Großbritannien scheitern

freute sich über die Entfremdung zwischen Russland und Österreich-Ungarn, war sich über

die daraus entstehende deutsche Kriegsfurcht im Klaren

eine Entfremdung Großbritanniens von Russ- land darf nach seiner Ansicht nicht vorkommen

gab gegenüber Frankreich die deutsche Fried- fertigkeit zu

bekommt (ausgerechnet) von Bertie (zutreffend)

blinde Gefolgschaft gegenüber Russland attes- tiert

sieht eine russische Meerengenaggression als (im Mai 1914) zeitlich schlecht gewählt an

sah Franz Ferdinand als "gefährlich" an

sieht, wie Tyrrell, wechselseitige britisch-russi-

sche Abhängigkeit in Europa und Asien

bescheinigt seinen Landsleuten, andere immer nur nach englischen Maßstäben zu beurteilen

fürchtet ein Wiedererstehen der Dreikaiserpolitik

sah dabei in der Annäherung an Russland die einzige Überlebenschance für das Deutsche Reich

Adressat eines Schreibens Buchanans, worin jener die britische Isolationsfurcht ausdrückt

sogar er war über Wilsons Intervention gegen

Lloyd Georges mildere Friedensbedingungen ir- ritiert

 

gehörte zu den Vordenkern der "Konservativen Revolution", wie Jünger und Mann

seine spätere Abwendung vom Nationalsozialis- mus (noch vor Hitlers Machtergreifung) ist nur die Rückseite des selben Blatts dieser Art Wider- sprüchlichkeit

 

hatte an verantwortlicher Stelle eine Modernisie- rung der russischen Offiziersausbildung verhin- dert

 

Sohn der (deutschfeindlichen) Dagmar von Dä- nemark

machte Salisburys antitürkischen Kurs nicht mit

sah eine Herrschaft über die Türkei als für Russland unzumutbar an

war unter geschickt formuliertem amerikanisch-

en Druck zum Frieden mit Japan bereit

schließt mit Wilhelm II. das Björkö-Abkommen,

wird dann aber von seinem Staatsapparat aus-

gebremst

reagierte höflich und sehr zurückhaltend auf die

Andeutung eines deutsch-britischen Bündnisses

Wilhelms II.

gab, von Wilhelms II. Indiskretion der Murawiew-

Vorschläge bloßgestellt, dessen Indienphantasie

an Nicolson weiter

lässt zunächst (wirkungslos) die Mobilmachung

in eine Teilmobilmachung umwandeln

konnte sich gegen seinen Apparat nicht durch-

setzen und stellte die Mobilmachung unglaub- würdig als "defensiv" dar

ließ sich auch von Georg V. nicht von der Gene-

ralmobilmachung abbringen

besuchte 1910 zu Entspannungszwecken Deut- schland

muss, als "pazifistisch" gescholten, markige Rhe- torik pflegen

Bestätigung seiner o.a. Durchsetzungsunfähig- keit

hätte sich m.e. zusammen mit Wilhelm II. besser auf die fortschrittlichen als auf die reaktionären Kräfte gestützt

wurde von Riezler als nicht unbedingt kriegswillig eingeschätzt

Adressat eines Telegramms Wilhelms II., worin dieser ihm bei Fortsetzung der Mobilmachung die Verantwortung für den Krieg zuschiebt

lieferte sich im Zuge des deutschen Ultimatums an Russland ein Telegramm-Pingpong mit Wil- helm II., worin er auch die technische Unmög- lichkeit der Rücknahme der Mobilisierung gel- tend macht

hatte Wilhelm II. erfolglos beschworen, die rus- sische Lesart der Mobilmachung zu akzeptieren

stellte die russische Mobilmachung lächerlicher-

weise als defensiv hin, was Wilhelm II. passend kommentierte

trat infolge der Februarrevolution 1917 zurück

ds., genauer 15.03.1917 zugunsten seines Bruders Michael

fünf Tage später fragt Wilson beim Kongress nach der Kriegserklärung an die Mittelmächte an

 

verbreitete die "Protokolle der Weisen von Zion", fälschte wohl die "Weissagungen" des Serafim von Sarov

 

als Chef der Sowjetluftwaffe verdienter Militärfüh- rer

Stalin ließ ihn nach Kriegsende inhaftieren

 

da auch für Telekommunikation zuständig, behel- ligte er Hitler mit neuen Entwicklungen, denen je- ner nichts abgewinnen konnte

 

hatte zur Venezuela-Affäre die Briten gezwiebelt,

wandte sich dann von Washingtons Abschieds-

adresse ab und bezeichnete die Briten als beste

Freunde

 

beschuldigte Geßler, mit Ribbentrop zusammen- zuarbeiten

Friedensfreunde waren (zeitweise) für ihn Stali- nisten, so zu Weizsäcker

 

führte die britische Flottenrüstung auf konjunktu-

relle Gründe zurück

 

 

führte einen frühen Feldzug gegen Frankreich

 

 

Erster Formulierer von "Flottenfurcht" bezogen

auf eine deutsche Kriegsflotte und fuhr einen

gegen die deutsche Einigung gerichteten Kurs

stachelte Dänemark zum Krieg 1864 an und verletzte die britische Neutralität

 

kannte Schleicher aus gemeinsamen General- stabszeiten

Schleicher veranlasste Hindenburg, ihn zum Reichskanzler zu berufen

sollte nach Schleichers Plan aufgrund von Hin- denburgs Notverordnungen und mit Duldung der Nazis regieren

sollte nach Schleichers Alternativplan nach Reichstagsauflösung mit Berufung auf "Staats- notstand" quasi unbegrenzt weiterregieren

legte die Auflösungsorder auf Görings Pult, der seine Wortmeldung ignorierte

Schleicher hätte für sein "Kampfkabinett" die Reichswehr gegen die Nazis einsetzen müssen

war ein Vertreter der Eliten

es kam zum Bruch zwischen ihm und Schleicher

strebte mit Hindenburg nach einer monarchischen

Restauration

nahm seine erneute Nominierung zum Kanzler nicht an, als das Kabinett Schleicher folgte

konnte durch Schleichers "Querfront"-Konzept jenen bei Hindenburg anschwärzen und so seine Stellung unterhöhlen, ihn dadurch stürzen

Schleicher hatte durch seine Einbindung der Na- zis auch keinen Rückhalt bei der Reichswehr

mehr

traf sich bei Schröder mit Hitler

wurde Hitlers Vize

die neue Regierung versprach, Hindenburg be- lastendende Enthüllungen aus dem "Osthilfe- Skandal" zu verhindern

meinte, Hitler "einrahmen" zu können, war aber nicht der Mann, ihm entgegenzutreten

wurde im Zuge des "Röhm-Putsches" als Bot- schafter nach Österreich abgeschoben

man stelle sich ein Deutschland 1938 ohne Hitler als das Hindenburgs und seines, aber wohlbe- waffnet vor

bemühte sich intensiv um Friedensschluss

hätte sich Göring als Übergangskanzler vorstel- len können

biss mit seinen Fühlungnahmen bei den Briten

mehrfach auf Granit

besaß als Monarchist bei der Naziregierung kein

hohes Vertrauenspotenzial

Visser überbrachte ihm Halifaxens "aufrichtigen Friedenswillen"

Ribbentrop lehnte eine Friedensinitiative über ihn ab

deutete an, die Schweiz und die Türkei könnten offen ins Lager der Achsenmächte wechseln, um das zwischenzeitlich etwas einsame Großbritan- nien zum Frieden zu zwingen

Ribbentrop hielt nichts von seinen "Friedensan- zapfungen"

 

warnte Österreich-Ungarn vergeblich vor Atten-

tatsplänen aus seinen eigenen Reihen

 

Adressat der Erklärung Roosevelts vom Februar 1941, allen weiteren Erfolgen der Achsenmächte ein Ende zu bereiten

 

konnte nicht an eine spanische Schuld für die

Explosion des amerikanischen Schlachtschiffs

"Maine" im Hafen von Havanna glauben

sah sich verpflichtet, einen Friedensschritt der europäischen Mächte gegen den amerikanisch- en Kriegskurs versuchsweise zu orchestrieren

registriert probritischen Stimmungsumschwung in den USA

Balfour stoppte seine (höflichkeitsbedingte) Ko- operationsbereitschaft mit den Kontinentalmäch-

ten

berichtet Salisbury von probritischen Sentiments

der amerikanischen Regierung

befreundet sich engstens mit Hay, der wohl die-

sem Verhältnis sein Verbleiben im Regierungs- amt verdankte

schloss mit Hay den nach beiden benannten Vertrag, der eine mittelbar gegen Russland ge- richtete Aufgabenverteilung zwischen den bei- den Mächten zur Folge hatte

 

enthülllte mit Allen den entscheidenden Druck Roosevelts auf Großbritannien zum Widerstand gegen die Okkupation der Rest-Tschechei und weitere diplomatische Erfolge Nazideutschlands

Rückverweis darauf

 

hielt seine Truppen zunächst wohlweislich aus allen bedeutenden Kämpfen heraus

Verweis auf 2. Teil 6. Kapitel

 

entließ 1940 Laval aufgrund von Murphys "Ein- wirkung" (berief ihn 1942 wieder)

schloss Waffenstilstand, weil er das erneute völ- lige Ausbluten Frankreichs (was nur angelsäch- sischen Interessen gedient hätte) befürchtete

angeblicher Kollaborateur-Präsident, erscheint bei Hillgruber in einem deutschfeindlichen Licht

war politisch dafür verantwortlich, die französi- sche Flotte dem deutschen Zugriff zu entziehen und dem britischen auszusetzen

verweigerte Stützpunkte der Achsenmächte in Nordafrika mit dem Veweis auf die dort ansässige,

"leicht erregbare" Bevölkerung

untergrub die Position Lavals durch ein Geheim- abkommen mit Großbritannien und konnte ihn nach einem weiteren solchen [zeitweise] von seinem Posten entfernen

torpedierte Darlans und Huntzigers Annäherungs-

versuche an Deutschland

 

er und Ulbricht sahen im Exil den Westen den deutsch-sowjetischen Krieg betreiben (wenn auch mit argumentativen Fehlern)

 

galt den Briten als Anhänger der "einheitlichen (antibolschewistischen) Christenfront"

hatte die Müller-Mission unterstützt, verhielt sich aber sonst sehr zurückhaltend

vermied es, Sumner Welles zu einer Friedensges-

te aufzufordern

ließ Maglione erst nach dem Fall Frankreichs Möglichkeiten für eine päpstlichen Friedensschritt ausloten

sein gemeinsames Vorgehen mit Hitler hätte die Briten erschüttert

versuchte vergeblich, die Polen zu Verhandlung- en zu bewegen

 

Halifax gab sich ihm gegenüber zu seinem mit Gö- ring abgestimmten Plan interessiert, Göring ver- leugnete dann die Kenntnis

 

pries die "Krieg-in-Sicht"-Krise als "erste Skizze"

der Tripel-Entente

profilierter Revanchist, kommt infolge der Zwei-

ten Marokkokrise an die Macht, erkennt die pro-

blematische Lage Österreich-Ungarns, erklärt

gegenüber Iswolski in der Adriakrise französi- sche Kriegsbereitschaft

wiederholt das zur Liman-von-Sanders-Krise

er und französische Minister sind 1911 mit Joff- res Angriffsplänen einverstanden

plant angeblich zum Ersten Balkankrieg einen

Überraschungsangriff auf Deutschland

schlug die britisch-russische Marinekonvention

vor

schwört kurz vor Kriegsausbruch die Russen

auf strengste Disziplin ein

muss in "Versailles" die deutsche Forderung von

1914 nach Auslieferung der Reichsfestungen gekannt haben

überbringt Sasonow Greys ungefragte Ölfelder- konzessionen

 

berichtete von Kriegsvorstellungen Bullitts gegen Deutschland

zeichnete Bullitts Äußerung auf, ein Krieg zwisch- en Deutschland und der Sowjetunion wäre im Sin- ne der westlichen Demokratien

wusste, dass die Entwicklung auf dem Rücken Polens ausgetragen werden würde

 

wurde von Sasonow vor einem österreichisch-

ungarischen Kriegskurs gewarnt, die Warnung

traf verzögert in Berlin ein

attestiert Sasonow "Auswegssuche"

lehnt die russische Einmischung mit dem Argu-

ment der Lokalisierung des Krieges ab

nennt russische Mobilisierung schweren Fehler

Adressat von Sasonows Erklärung, die russi- sche Mobilmachung bedeute noch lange keinen

Krieg

üergab die bereits mittags an ihn abgesandte Kriegserklärung zur selben Zeit, als der Kaiser die Mobilmachungsorder unterzeichnete

hatte Sasonow zuvor erkärt, man wäre "nur noch um Fingerbreite vom Kriege entfernt", also kein Überraschungseffekt

 

forderte gegenüber Sims britische Vertragskon-

zessionen für amerikanische Kriegsschiffe

 

 

Oberbefehlshaber der 8. Armee

wollte seine Truppen hinter die Weichsel zurück- nehmen, Moltke löste ihn deshalb ab

hatte Moltkes zwei Armeekorps aus dem Westen

nicht angefordert

 

sein verlustreicher Sieg bei Asculum kann als Exempel für den Sieg des britischen Empires im Ersten Weltkrieg dienen, das damit seinen Be- stand nur um wenige Jahrzehnte verlängerte

 

machte Vansittart für die Mai-Krise verantwortlich

 

Beck teilte seine "Verhandlungsbereitschaft" nur

Lukasiewicz und ihm mit, nicht aber Lipski

 

stachelte durch unvorsichtige Äußerungen die

"Krieg-in-Sicht"-Krise an

 

Hitler machte ihm und Halder am selben Tag un- terschiedliche strategische Vorgaben

musste sich aber im Klaren sein, dass die Ent- scheidung über die Fortsetzung des Krieges beim Gegner lag

konnte sich kriegsmäßig nichts vorstellen außer die kleine deutsche Marine "mit Anstand" sterben zu sehen, und beließ es hierzu nicht bei Phrasen

sprach sich 1940/41 Hitler gegenüber für die "Mit- telmeer-Strategie" aus

skizzierte eine Strategie zur Koalitionskriegführ- ung mit Japan

begriff, dass der Verzicht auf die Ostmittelmeer-Option eine den "deutschen und europäischen Interessen insgesamt" höchst gefährliche Lage erzeugte

Vorgänger Dönitzens, Rückverweis auf den von ihm antizipierten "ehrenvollen" Untergang der Ma- rine

 

sagte den Zusammenbruch der Sowjetunion mit

einem "Winseln" voraus (beispielhafte Erwäh- nung für einen möglichen "friedlichen" Abgang der Mittelmächte und ihrer Verbündeten von der Bildfläche)

 

österreichischer Zeuge für den Untergangswillen der Mittelmächte und ihrer Verbündeten

 

Oberkommandierender der 1. Armee

mit seinem "Nebenmann" Samsonow bis zur Schlägerei verfeindet

 

wurde von Roosevelt mit Unterstützungsangebo- ten zum Weiterkämpfen ermuntert, was von Chur- chill als Ankündigung des amerikanischen Kriegs- eintritts missverstanden wurde

 

war ein Freund der Achsenmächte

 

 

gab zu, dass sich die antiburischen Aktionen in

Wirklichkeit gegen Deutschland richteten

stellte sich abweichend von der sonstigen euro-

päischen Linie 1895 auf die Seite Japans gegen

China

Befürworter einer "anglo-amerikanischen Wied- ergeburt"

 

sah die (weltpolitisch-strategische) Situation rich- tig

versuchte, im Gleichklang mit Hitler, aber vergeb- lich, die "Achse" in ein "richtiges" Militärbündnis umzuwandeln

lieferte sich mit Bonnet einen Wortkrieg um das angedeutete deutsche Einflussgebiet in "Zwisch- eneuropa", drang natürlich nicht durch

hatte in Hitlers Auftrag vergeblich die Niederlande und Belgien um Vermittlung ersucht

Geßler hatte nach Orsenigo in Wirklichkeit mit ihm zusammengearbeitet

verweigerte sich einer spanisch-türkischen Ver- mittlungsintitative

forderte m.e. zutreffend, Friedensschritte müss- ten von der Gegenseite ausgehen und offen er- klärt werden

hielt insbesondere nichts von Papens "Friedens- anzapfungen"

begriff gegenüber Schulenburg die Chimären- problematik ansatzweise

schob die Schuld für den deutsch-sowjetischen Vertragsabschluss auf Japan

teilte im Beisein Molotows Stalin mit, dass Groß- britannien andere für sich kämpfen lassen will

Stalin teilte ihm im Beisein Molotoiws mit, dass Großbritannien "trotz seiner Schwäche schlau und hartnäckig Krieg führen" werde

seine und Hitlers Forderung an Polen hatte auf- grund ihrer Befristung ultimativen Charakter, wo- rüber die Briten die Polen täuschten

Adressat von Hitlers "Was nun?"-Bestürzung am 03.09.1939

entgegen Weizsäckers Einschätzung war es m.e. nicht nur Hitlers und sein Krieg, sondern doch der des deutschen Volkes

sah wie Jodl Großbritannien als Hauptgegner

wollte Italien an die Kandarre nehmen

[sah die Lage öfter ansatzweise richtig]

hätte am liebsten mit Matsuoka einen antisowjeti- schen Koalitionskrieg im Alleingang auf die Beine gestellt

lud Molotow zur Besprechung des Kontinental- block-Projekts nach Berlin ein

aus seinem erträumtem "Handschlag auf der Transsibirischen Bahn" wurde nichts

sah eine Landverbindung zwischen den Achsen- mächten über die eurasische Landmasse hinweg als wünschenswert

spekulativ: im Rahmen der Nürnberger Kriegsver- brecher-Prozesse beseitigte man mit Göring (der angesichts seiner bevorstehenden Hinrichtung Selbstmord beging) und ihm lästige Mitwisser be- züglich der Entwicklung zum Zweiten Weltkrieg

 

strebte nach der Rheingrenze für Frankreich

wird vom Autor Meier-Bergfeld unter die Deutschlandzersplitterer einsortiert

 

als "Roter Baron" Objekt angelsächsischer Geg- nermythifizierung

 

 

notiert Bethmann Hollwegs Einschätzung der alsbaldigen Überlegenheit Russlands

nach seinen Tagebüchern liegt Bewusstsein des Weltkriegs und dessen Folgen vor

sah eine Siegchance bei Mittun Österreich-Un-

garns in Folge eines "Ostkriegs"

sah ein Auseinanderbrechen der Entente in Fol-

ge eines etwa wegen Unwilligkeit des Zaren 1914 nicht eintretenden Kriegszustands nur als zweit- beste Lösung

äußerte wie Jagow die (schwer verständliche) Sorge, die Kriegsteilnahme Italiens könnte Russ- land abschrecken

 

hält einen deutsch-britischen Konflikt für unver-

meidlich, was er aber bis auf das unterstellte

deutsche Streben nach einem Stützpunkt am

Persischen Golf nicht begründet

 

Namensgeber der irreführend "Röhm-Putsch" ti- tulierten Säuberungsaktion, der er (infolge des Nachwirkens des "Querfront"-Konzepts) zum Op- fer fiel

Hitler begründete Goebbels gegenüber den "Röhm-Putsch" infolge verräterrischer Konspira- tion zwischen ihm, Schleicher, Strasser und Fran- çois-Poncet

Hindenburg gab (angeblich) als letzte bedeuten- de Amtshandlung der Säuberungsaktion seinen Segen

britischerseits war man (sehr wenig schlüssig) der Auffassung, der nach ihm benannte "Putsch" hät- te die alten Eliten gestärkt und Deutschland wäre im Begriff, zur Politik von vor 1914 zurückzukeh- ren

 

hypothetische Erwähnung in Zusammenhang mit einem (nicht verwendeten) Werk des Historikers Watson

al-Gailanis mit den Achsenmächten völlig unkoor- dinierter antibritischer Aufstand basierte auf einer unrealistischen Hilfszusage Weizsäckers und sei- seinem schnellen, aber kurzen Vormarsch

siegte mit italienischer Hilfe über die kampfuner- fahrenen Amerikaner am Kasserine-Pass

Arnim verweigerte sich einem Zangenangriff zu- sammen mit seinen Truppen, zu den Gründen gibt es unterschiedliche Darstellungen

nach Kesselrings unschlüssiger Darstellung lag

das Problem in seiner gedrückten Stimmung

verließ Afrika aus Gesundheitsgründen, während Arnim in Gefangenschaft geriet

als "Wüstenfuchs" Objekt angelsächsischer Geg- nermythifizierung, nach westalliierten Schreibern deutsche Ausprägung des untadeligen, wenn auch für die böse Seite kämpfenden Robert E. Lee

 

stammte aus dem (russisch beeinflussten) Balti- kum, beeinflusste seinerseits Hitler in Richtung Antisemitismus

protestierte gegen die unmenschliche Behand- lung der sowjetischen Kriegsgefangenen

 

im Ersten Weltkrieg kriegslüsterner Marinestaats-

sekretär, Spießgeselle Lansings

stets heiter und gelassen

pflegte einen lockeren Führungsstil, richtete da- durch, anders als Hitler, ein kreatives Chaos an

Rückverweis auf seine bereits im Ersten Welt- krieg gezeigte Kriegslüsternheit

verfolgte die Entwicklung in Europa wachen Au- ges

sympathisierte mit Stalin

seine Gleichberechtigungsformel bedeutete in Wirklichkeit die US-amerikanische Vorherrschaft

seine Gleichberechtigungsformel war antikolonial und damit gegen Großbritannien gerichtet

Bullitt diagnostizierte bei ihm "geradezu einen Messiaskomplex"

arbeitete daran, Stalin gegen Hitler in Stellung zu bringen

bot Stalin Zusammenarbeit und ein Bündnis an

nannte Hitler einen "puren, unverfälschten Teufel" (der dann die angelsächsische Sache besorgen durfte)

bezeichnete die Aggressorstaaten als "Banditen"

beschäftigte sich auf seiner ersten Kabinettssit- zung nach Amtsantritt mit einer kriegerischen Auseinandersetzung mit Japan

die Denkschrift seines Vertrauten Messersmith forderte die Beseitigung des Nazi-Regimes mit sowjetischer Hilfe

Dodd warf ihm Schizophrenie vor

dachte daran, Schlachtschiffe für die Sowjetunion bauen zu lassen

ging auf Stalin mit einem Offensivbündnisvor- schlag zu

warnte ihn vor einem Angriff Hitlers

wollte offensichtlich den Hitler-Stalin-Pakt verhin- dern und Stalin sogleich gegen Deutschland mili- tärisch tätig werden zu lassen, wozu Stalin aber nicht zu bewegen war

handelte nicht aus ideologischer Verblendung, Liebe zur Sowjetunion oder im Sinne einer ge- rechten Friedensordnung Wilsons, sondern wollte Stalin für sich die Kastanien aus dem Feuer holen lassen, wozu der nachvollziehbar keine Lust hatte

die Konstatierung seiner angeblich gegen die herkömmliche Macht- und Gleichgewichtspolitik gerichteten Motivation ist unglaubwürdig

übte nach Allen und Pearson entscheidenden Druck auf Großbritannien aus, die Okkupation der Rest-Tschechei und weitere diplomatische Erfolge durch Nazideutschland nicht zu akzeptie- ren

hätte nach britischer Einschätzung Druck auf Po- len ausüben können, weigerte sich aber [mit dem Manöver, ihn einzubinden, schoben die Briten die Entscheidung über Krieg und Frieden ihm zu]

es gibt Hinweise, dass er im Hintergrund gegen- über Polen die Fäden zog

widersprach der Anwendbarkeit der "amerika-nischen" Monroe-Doktrin, auf andere Weltge- genden

wurde von neutralen Staaten um Vermittlung ge- beten, weigerte sich, leugnete das Vorliegen der Initiativen

ließ sich bei Spekulationen zum Überleben von Gewaltregimen seine Sowjetaffinität nicht beein- trächtigen

die amerikanische Bevölkerung hätte eine Frie- densinitiative seinerseits begrüßt

das britische Foreign Office berief sich in der Ab- lehnung des Friedens mit den Achsenmächten

auf ihn

Rückverweis auf 4. Kapitel, wonach seine Regie- rung nicht das geringste Friedensinteresse hat, und Vorwärtsverweis auf 6. Kapitel zu dement- sprechenden Details

daran ändert die Sumner-Welles-Mission nichts

verbot Sumner Welles, Mussolini zu autorisieren, seine Eindrücke über Kompromissmöglichkeiten an Hitler weiterzukommunizieren

die Sumner-Welles-Mission war nur einer seiner taktischen Schachzüge in Richtung Unmöglichkeit des Friedens, Kriegseintritt der USA sowie Festi- gung und Ausbau der amerikanischen Welt- machtstellung

versprach den Briten angesichts des französi- schen Zusammenbruchs [uneingeschränkten] Beistand

auf sein Betreiben wurde in Casablanca die For- derung nach bedingungsloser Kapitulation der Achsenmächte erhoben

Vorkapitel zeigen seine wesentliche Beteiligung bei der Auslösung des Zweiten Weltkriegs ebenso wie bei der Unmöglichkeit seiner vorzeitigen Be- endigung

unternahm mit Churchill den engen Schulter- schluss der Atlantik-Charta

formulierte zwei Tage vor der Kriegserklärung der westlichen Achsenmächte an die USA, diese wür- den sich nach ihrer eigenen Lesart mit den USA im Krieg befinden

hatte im Oktober 1937 mit seiner "Quarantäne"- Rede erstmals erstmals politische Konsequenzen aus seiner weltpolitischen Einschätzung angedeu- tet

unternahm im Januar 1938 einen ersten Ein- mischungs versuch gegenüber Chamberlain, der ihn zurückwies, worauf Eden zurücktrat

forderte im Januar 1939, den Aggressoren mit Methoden „short of war“ entgegenzutreten

Rückverweis mit Terminierung auf die entschei- dende Druckausübung auf Großbritannien im Rahmen der Prager Krise

fragte dabei, "ob England eigentlich ebenfalls be- reits eine "Nazi-Nation" oder ob es noch eine De- mokratie sei

forderte Hitler und Mussolini im April 1939 auf, ei- ne Garantie dafür abzugeben, 10 oder 25 Jahre keine weiteren Angriffe zu unternehmen

bekommt von seinem Generalstab Ende Juni 1939 Pläne für einen Zweiozeankrieg gegen Deutschland und Japan vorgelegt

Rückverweis auf Warnung und Bündnisangebot an Stalin

sichert kurz nach Kriegsausbruch Churchill und Chamberlain die jederzeitige persönliche Kontakt- aufnahme zu

äußerte sich verächtlich über den italienischen Kriegseintritt

ermunterte mit Unterstützungsangeboten Rey- naud zum Weiterkämpfen, was von Churchill

als Ankündigung des amerikanischen Kriegsein- tritts missverstanden wurde

richtete besonderes Augenmerk auf das künftige Schicksal der französischen Flotte

erklärte sein Einverständnis zu amerikanisch-britischen Stabsbesprechungen auf britischen Boden und lässt dem Kongress ein Gesetz zum Bau einer Zwei-Ozean-Flotte vorlegenen

hat möglicherweise die "Operation Catapult" an- geregt

erklärte im Juli 1940 im Rahmen seiner erneuten Präsidentschaftskandidatur die "totalitären Staa- ten" als "Feind" (gemeint sind die Achsenmächte, nicht die Sowjetunion)

verfügt im September 1940 ein Handelsembargo (hauptsächlich) gegen Japan

kündigt Ende Dezember 1940 an, die USA müss- ten zum „Arsenal der Demokratien“ werden

verkündete im Januar 1941 idealistische Phrasen und ein umfassendes Kriegszielprogramm gegen die "Aggressoren"

lässt seinen Vertrauten Donovan Druck auf Jugo- slawien ausüben

teilt dem jugoslawischen Prinzregenten im Febru- ar 1941 mit, allen weiteren Erfolgen der Achsen-

mächte ein Ende zu bereiten

unterzeichnet im März 1941 das "Lend-Lease"- Gesetz, was das Oberkommando der deutschen Wehrmacht als de-facto-Kriegserklärung auffasst

hob im April 1941 den Status der "Kriegszone" für das Rote Meer auf

erklärte im Mai 1941 den "Unbegrenzten nationa- len Notstand" als Voraussetzung für den Bau von "Liberty-Schiffen"

ließ Mitte Juni 1941 die deutschen Guthaben in den USA einfrieren und die deutschen Konsulate schließen

bezeichnetet Deutschland am 20.06.1941 als "in- ternationalen Rechtsbrecher"

sein Vertrauter Hopkins besucht ab Mitte Juli 1941 Großbritannien und die Sowjetunion

setzt den »Western Hemisphere Defence Plan 4«

in Kraft

verkündet die Sperrung aller japanischen Gutha- ben in den USA und gibt die Aufstellung eines amerikanischen „Fernost-Oberkommandos“ be- kannt

verbietet den Export von Öl und Flugbenzin in Länder außerhalb des brit. Machtbereiches und der westlichen Hemisphäre, damit ist ein „Zeitzün- der“ in Gang gesetzt, der den japanischen Ent- schluss zum Angriff auf die USA auslöst (01.08. 1941)

prophezeit im September 1941, dass die russi- sche Front halten und Moskau nicht fallen wird

erteilt als Antwort auf den "Greer-Zwischenfall" Schießbefehl gegen alle Schiffe der Achsen- mächte in für die USA wichtigen Seegebieten

stellt auf Churchills Anfrage den Briten einen

Schiffskonvoi zur Verfügung

entschließt sich zum Abbruch der Verhandlungen mit Japan und läßt dem japan. Botschafter am 26.11. durch Hull eine für Japan unannehmbare Note überreichen

hatte mit seiner "Erklärung" des Kriegszustands mit den Achsenmächten sachlich gesehen Recht

die Mai-Krise hatte die gleiche anstachelnde Wir- kung auf Hitlerdeutschland wie auf ihn

auch Hofer liefert Belege für sein Ziel eines deutsch-sowjetischen Krieges

Hitler war sein williger ("wichtiger") Helfer zu sei- nen Interventionsabsichten

für ein neues "München" wollte er 1939 keine Verantwortung übernehmen, also wählte er die Alternative Krieg und verwarf eine britische An- regung, auf Polen Druck auszuüben

zwang auf diesem Weg Chamberlain zum Krieg

seine vom (Historiker Hofer nicht belegten) Frie- densappelle sollten vielleicht eher Hitler an- schwärzen

richtete ein langes Telegramm an Viktor Emanuel, das dieser nur an Mussolini weiterreichen konnte

Rückverweis auf sein Bündnisangebot an Stalin von Anfang August 1939, womit er nicht "die Ab- wehrkräfte" (gegen eine noch nicht vorhandene deutsche Aggression) stärken, sondern Stalin da haben wollte, wo er ihn 1941 hatte

verurteilte einseitig das Nazitum bei Bevorzugung des Stalinismus

handelte dabei entgegen der Reputation der Sowjetunion

sein möglicher Einfluss zum Kurswechsel der Ap- peaser im März 1939 fehlt bei Hofer

Rückverweis auf seine Kriegs"erklärung" zwei Ta- ge vor Hitlers und Mussolinis an die USA

sein Tod musste bei Stalin einiges an Befürch- tungen und Irritationen auslösen

würde sein Nachfolger Truman seinen [prosowje- tischen] Kurs fortsetzen?

Stalin hatte sich bei ihm im März 1945 über die Möglichkeit eines westlichen Frontwechsels heftig beschwert, nachdem er von Verhandlungen mit deutschen Vertretern in der Schweiz Wind bekom- men hatte

seine Begründung der Ablehnung gemeinsamen Vorgehens gegen die Sowjets gegenüber Chur- chill mit notwendigen Truppenverschiebungen auf den fernöstlichen Kriegsschauplatz ist nicht mehr als eine unglaubwürdige Ausrede

Verweis auf 5. Teil 2. und 4. Kapitel

seine Nachfolger wiesen Stalin zurück

 

"starker Chinapolitiker"

kann nach erfolreicher Wiederwahl die Beendi-

gung des Russisch-Japanischen Krieges durch-

setzen, erhielt dafür den Friedensnobelpreis

wird vom Historiker Oncken positiv beurteilt

bescheinigt Wilhelm II. Friedfertigkeit

mit Wilhelm II. freunschaftlich verbunden, stellt

sich trotzdem in der Ersten Marokkokrise gegen

Deutschland

hatte über einen seiner Diplomaten in London direkten Kontakt zu Spring-Rice in St. Peters- burg

kannte den Text des britisch-japanischen Bünd-

nisses vorab und unterstützte es

unterstützt eine anglo-amerikanische Kreditver- gabe an Japan nach dessen ersten militärischen

Erfolgen

Adressat von Wilhelms II. Beschwerde über die

britische Bedrohung

begrüßte die Ankunft Spring-Rices als Vermittler in Washington

sah für den Fall einer britischen Niederlage den

baldigen Krieg der USA mit europäischen Konti-

nentalmächten kommen

sein niederländisch klingender Name machte den Buren vergebliche Hoffnung auf einen ame- rikanischen Kurswechsel

überlegte 1903, wegen der Mandschurei "ins Ex- treme" zu gehen (d.h. Russland zu bekriegen)

hatte die Venezuela-Aktion zunächst gegenüber

Holleben genehmigt

bescheinigt (auch) den Briten im Nachhinein, sie

hätten sich in Venezuela schlecht benommen

hatte wegen Alaska über Gewaltmaßnahmen gegen die Briten nachgedacht

einer der Hauptprotagonisten des imperialen Ausgreifens der USA

zweite Erwähnung seiner bereits nach "Kriegs- geständnisse" übertragenen Chimärenfurcht

lobte Grey gegenüber die Entente cordiale

befürchtete ein deutsches Ausgreifen nach Südamerika

Rückverweis auf seine Chimärenfurcht bei Camp-

bell

unterstützte Wilsons nachgiebigen Kurs gegenü- ber Deutschland nicht

drückte wieder Chimärenfurcht aus

hatte bereits vor dem Ersten Weltkrieg Überle- gungen zu einem Konflikt mit Japan angestellt

 

schmiedete eine erfolglose britisch-russisch-

französische Koaltition gegen die Türkei

Mitglied des imperialistischen Flügels der Libera-

len, wechselte dann die Seite und kritisierte den britischen Kriegskurs

erklärte Lloyd George, dass die Entente cordia- le, die jenem gefiel, in der Konsequenz den Krieg mit Deutschland bedeutete

attackiert Oktober 1905 weiter die Entente cor-

diale

Kritikobjekt Greys, der einen prodeutschen Kurs-

wechsel befürchtet

sieht die Entwicklung wie Grey auf Krieg zulau-

fen und dass Großbritannien aufgrund der Bin- dung an Frankreich betroffen sein würde, was ihm im Gegensatz zu Grey Sorgen bereitet

will mit der Neuen die Alte Welt "ausbalancieren"

 

 

Einsatzführer eines Angriffs mit einem selbst kon- struierten Klein-U-Boot auf das (den Südslawen übergebene k.u.k.) Schlachtschiff Viribus Unitis

 

Gastgeber von Hatzfelds Gesprächen mit Bal- four und Joseph Chamberlain

 

lehnte ein (angebliches) britisches Angebot zu

einer Landung in Schleswig-Holstein ab

 

hatte kein Verständnis für Bismarcks Plan eines

russischen Durchmarschs nach Konstantinopel

 

 

Namensgeber einer sowjetischen Großaktion 1943

 

tätig in der der G.W. Bush-Administration, wird vom Autor Hörstel als Beispiel der US-Eliten, de- nen (dort aus wirtschaftlichen Gründen) am Kon- flikt liegt

 

Emissär der Appeaser nach Prag, erreichte bei

Beneš nichts

 

 

meldete dem Osten 1983, dass westlicherseits keine Kriegsgefahr besteht (diese war nach un- seren Erkenntnissen ohnehin nur Systempropa- ganda beider Seiten)

 

Oberbefehlshaber der 6. Armee, es misslang ihm, die vorsichtig agierenden Franzosen entscheid- end zu fassen

hatte wohl zu früh angegriffen, was u.a. Groener ihm vorwarf, aber nicht aus Eitelkeit, sondern aus (unberechtigter) Sorge um die Moral seiner Trup- pen, wurde dafür von Moltke im Nachhinein kriti- siert

musste Truppen und Munition an den rechten Flügel abgeben

stoppte den Angriff, ohne zu wissen, dass die Franzosen an einer wichtigen Stelle den Rück- zug einleiteten

blieb über die Gesamtlage im Unklaren und muss-

te auf sich gestellt entscheiden

 

wies amerikanische Einmischung gegen die finni- sche Kriegführung scharf zurück, die finnische Armee übte sich dennoch in Zurückhaltung

 

spekulativ: sein Sturz fungierte als (antiarabische) Symbolhandlung als Reaktion auf die entsprech- ende (antiamerikanische) der Anschläge des 11. 09.2001

 

Hauptschlüsselfigur der Entwicklung zum Erst-

en Weltkrieg, erste Parlamentserfahrung zu

Krimkriegszeiten, damals vermutlich Entwick-

lung der Chimärenfurcht

macht den dänischen Ministerpräsidenten Hall,

dem Palmerston unhaltbare Zusicherungen ge-

macht hatte, für den Ausbruch des deutsch-dä-

nischen Krieges verantwortlich, wollte aber

Deutschland durch britischen Kriegseintritt 1864

niederhalten

sah durch ein mit Russland verbündetes Deut-

schland Großbritannien gefährdet (Chimären- furcht) und initiierte die deutschfeindliche Ent-

wicklung im britischen Außenministerium

warnte vor Napoleon III. ebenso wie vor angebli-

chen deutschen Expansionsgelüsten und sah den Tag der Rache für Frankreich voraus

formulierte die Ablenkung Russlands auf den

Balkan als erklärtes Ziel britischer Politik

war von Bismarck zunächst angetan, schürt dann aber unbegründet Misstrauen gegen ihn

verhöhnt Russland, das sich von Bismarck in

Patsche bringen ließ

lässt sich für seinen "Berliner Erfolg" feiern

geständiger Intrigant

muss nach einer Wahlniederlage 1880 zurück- treten

wird nach dem Sturz Gladstones 1885 Premier-

minister und wünscht (vorgeblich), das gute

Verhältnis zu Deutschland wiederherzustellen

verbindet mit der "Mittelmeerentente" die Hoff-

nung auf einen neuen deutsch-französischen

Zusammenstoß

schließt ein Orientabkommen mit Bismarck, sieht aber die Chancen infolge eines britischen Kurs- wechsels

lässt Bismarck mit einem Bündnisangebot auf-

laufen

lädt einen französischen Flottenverband, der Russland besucht hatte, nach England ein

sein "Balkanbrand"-Vorschlag hat möglicherwei-

se bereits mit dem absehbar sich aufbauenden

amerikanischen Druck zu tun

leistete dem amerikanischen Ansinnen zunächst

geschickt Widerstand, den sein Kabinett nicht

mittrug, dadurch Enstehen der entscheidenden

angelsächischen Allianz

beschleunigte ab 1895 die Entwicklung zum Er-

sten Weltkrieg, indem er die sich aus dem rus-

sisch-französischen Bündnis und der angloam-

erikanischen Allianz ergebenden Möglichkeiten

erkannte und nutzte

zeigt sich zufrieden über die Südafrikanische

Krise i.F. des "Jameson-Raids"

besprach mit Hatzfeld einen Sachverhalt, der

in Berlin als Aufteilungsplan der Türkei ankam

wollte dem Kaiser gegenüber dann davon nichts

mehr wissen

hielt nichts von Roseberys antitürkischer Koaliti-

ion und holte sich bei Russland eine Abfuhr bei

dem Vorschlag, die Türkei unter Druck zu setzen

skizzierte gegenüber Hatzfeld den Kriegsaus-

bruch

war sich der Folgen seiner Politik bewusst, in- dem er vor dem "Horror des Krieges" warnte

machte sich hierfür an die Zerstörung des euro-

päischen Gleichgewichts

wollte Großbritannien von den Meerengen zu-

rückziehen und sah den Krimkrieg als Fehler [da andere für Großbritannien Russland bekäm-

pfen sollten]

kündigte die Mittelmeerentente wieder auf

war bedingt bereit, den Russen die Kontrolle der

Meerengen zu überlassen

ließ ein Zirkularschreiben zur Intervention gegen

die Türkei unter den Mächten verbreiten

glaubt irtümlich nicht an ein positives Ergebnis

der Botschafterkonferenz von Konstantinopel

weigert sich, die Griechen vom Krieg gegen die

Türkei abzuschrecken

Rückverweis auf russische Zurückhaltung zu

seinen Balkanvorschlägen

weigerte sich (bereits 1896), Spanien gegen die USA zu helfen

bekam über "Faschoda" die Chance, den Fran-

zosen, denen er seinerseits mit Deutschland

drohen konnte, eine Lektion über ihre geostra-

tegische Situation zu erteilen

schlug in dieser Situation Königin Viktoria vor,

Wilhelm II. einzuladen

unbeeindruckt vom Besuch Murawiews in Frank- reich

spielt im Samoa-Konflikt auf Zeit und reizt (nach

Eyre Crowe) die USA zur Unnachgiebigkeit ge- genüber Deutschland

lässt sich von Queen Victoria gegen Wilhelm II.

verteidigen

muss dann aufgrund der Entwicklung zum Bu-

renkrieg mit Deutschland ein Abkommen über

Samoa schließen

die Idee zur Venezuela-Aktion ist britischen Ur-

sprungs und entstammt seiner Regierungspha-

se

zeigte sich, wenig überraschend, speziell buren-

feindlich

wollte sich nicht mit China belasten,solange die

britische Afrikaposition nicht gesichert war

muss 1900 das Außenministerium an Lans-

downe abgeben, installiert aber seinen Sohn

Lord Cranborne als dessen Staatssekretär

wollte sich nicht wegen China an Deutschland binden, da das die gedachte britische Allianz mit

Frankreich hätte gefährden können

befürchtete (zu Unrecht), Großbritannien könnte

durch das Bündnis mit Japan in den Krieg gegen

Russland gezogen werden

Abgang 1902, verstirbt ein Jahr später

"Triumph seiner Staatsräson" (hatte Großbritan- nien konsequent und erfolgreich auf den in den Ersten Weltkrieg führenden Kurs gebracht)

Rückverweis auf das von Holstein so titulierte

"Balkanbrandprojekt"

verneint die Chimärengefahr (genauso wie eine durch Deutschland oder Russland allein) und gesteht Lansdowne gegenüber den wahren Zweck seiner Politik und der seiner Nachfolger: die Umgestaltung der globalen Machtverhältnis- se [zugunsten der Angelsachsen]

Grey verwirklicht sein Ziel der Vorherrschaft der

Tripel-Entente

sein "Balkanbrandprojekt" wird von Grey in Form

einer Kriegsprohezeiung Bertie gegenüber wie-

der aufgegriffen

begrüßte natürlich das russisch-französische

Bündnis

Rückverweis auf "1890 - 1897", nachdem er die

Tripel-Entente gewünscht und mit vorbereitet hatte

Joseph Chamberlain bezieht sich mit seinem

Dominanzzitat zur Tripel-Entente auf ihn

musste sich krankheitshalber von Joseph Chamberlain zu dessen Bündnisangebot an

Hatzfeld umgehen lassen, war zunächst von

Balfour vertreten worden

Deutschlands "tödliche Angst" vor Russland

macht es für ihn als Verbündeten unbrauchbar

sieht Joseph Chamberlains Analyse einer Bünd-

nisnotwendigkeit mit Deutschland als Bankrott- erklärung der britischen Außenpolitik

stellte Großbritanniens Interessen in Bezug auf Balkan-, China- und Kolonialfragen klar

Wilhelm II. sieht diese britische "Tradition" und weist J. Chamberlains Angebot zurück

sieht ein China-Abkommen mit Deutschland nur als Intrige, um Großbritannien in einen Konflikt mit Frankreich zu verwickeln

über seine Haltung (zu einer erneuten Frage)

zu einem deutsch-britischen Bündnis war man

in der britischen Regierung [zu Recht] besorgt

zerredete alle derartigen Bündnispläne mit dem

Argument, in einem Konflikt mit Russland wiege

Großbritanniens Verpflichtung, Deutschland zu

helfen, schwerer, als umgekehrt

Rückverweis auf "1890 - 1897", wo er begann,

die in den Krieg führende Entwicklung zu be-

schleunigen (ohne dass Deutschland mit dem

Großflottenbau begonnen hatte)

Rückverweis auf das 1. Kapitel des 1. Teils, wo

nach seiner [unzutreffenden] Ansicht Russland

seiner Ziele mit deutscher Hilfe erreichen würde

Rückverweis auf seinen von Holstein "Balkan- brandprojekt" genannten Türkei-Aufteilungsplan

in "1890 - 1897"

bezeichnet die amerikanische Macht als den "britischen Interessen dienlich"

wies ein spanisches Angebot zur Besetzung Manilas "weise" ab

trat einem Gerücht entgegen, Deutschland woll- te Großbritannien gegen die USA vorschieben

wies ein deutsches Ansinnen zur Opposition ge-

gen die amerikanische Annexion Hawaiis zurück

Adressat von Pauncefotes Beobachtung probri-

tischer amerikanischer Regierungssympathien

sah gegen Russland keine eigenen britischen Zwangsmittel anwendbar

sah britische Neigungen bedeutender als briti- sche Bindungen (speziell auf Belgien gemünzt)

die Mai-Krise 1938 hatte in ihrer beschleunigen-

den Wirkung Ähnlichkeiten mit seinem "Balkan- brandprojekt" 1895

hier nicht zu beurteilen, ob Hitler sich in den Fuß- stapfen von Bismarcks Englandpolitik wähnte, Hit- ler scheiterte an Chamberlain genauso wie Bis- marck an ihm

Vorgriff auf den von Dönitz erneut versuchten Schulterschluss mit Großbritannien, was Deut- schland seit seinen Zeiten verweigert worden war

Verweis auf 1. Teil 4. Kapitel "1890 - 1987"

 

fasste die Gründe für den deutschen Kriegskurs zusammen

 

 

 

 

Oberkommandierender der 2. Armee

mit seinem "Nebenmann" Rennenkampff bis zur Schlägerei verfeindet, beging infolge der Nieder-

lage bei Tannenberg Selbstmord

 

deutschfreundlich eingestellt, macht dem deutschfeindlichen Hardinge Platz

wird von Lansdowne mit der Ausarbeitung eines Textes für ein Bündnis mit Deutschland beauf- tragt

befürchtet eine deutsch-russische Annäherung

als Reaktion auf prorussische britische Presse-

artikel

 

signalisierte zur Adriakrise russische Kriegsbe-

reitschaft

will sich mit der Liman-von-Sanders-Mission nicht abfinden

hatte zwar das Ergebnis der Adriakrise aner- kannt, stachelte Serbien dann aber zum exis-

tenziellen Kampf um österreichisch-ungarische

Gebietsteile an

vergewisserte sich, dass ein etwaiger Krieg die

Tripel-Entente insgesamt betrifft

erzwang mit asiatischen Pressionen den Ab-

schluss der Marinekonvention mit Großbritanni-

ien, wobei er wohl nicht merkte, wie er von Grey

dazu manipuliert wurde

will die Serben an der Adria sehen

mahnt Serbien zur Vorsicht, garantiert aber sei- nen Bestand

warnte Pourtalès vor einem Kriegskurs Öster-reich- Ungarns

Adressat von Szápárys Bürgschaft für die Fried-

fertigkeit Österreich-Ungarns

rät Serbien zu einer gemäßigten Antwort auf das Ultimatum

sieht die Stabilität des Balkan als für Russland

lebenswichtig an

benutzt wie Grey das Argument, eine Fortsetz- ung des Friedens hätte die deutsche "Hegemo- nie" bedeutet

Adressat von Buchanans Strategiedarlegungen,

nach denen Deutschland als Aggressor daste- hen musste

Adressat von Benckendorffs Ausführungen über

eine russische Sicherheitsgarantie in Asien für

Großbritannien (02.07.1914) und den von Grey

konstatierten deutschen Kriegskurs (16.07. 1914)

ist daraufhin zur Eskalation entschlossen und gibt die o.a. Sicherheitsgarantie ab

weiß nach von Poincaré überbrachten, ungefrag- ten Ölfelderkonzessionen Greys, dass er sich auf die Briten verlassen kann

die Kenntnis der o.a. Details macht Darstellun-

gen (wie die Wormers), er hätte den großen

Krieg verhindern wollen, unglaubwürdig

wurde unter Berücksichtigung der Fakten eher von Grey geködert als umgekehrt

Grey konnte ihm kein direktes Kooperationsan- gebot machen

bereits zur Zeit seines und Kokowzows Besuch in Berlin im Januar 1914 sah Bethmann Hollweg den Krieg als unausweichlich an

Pourtalès attestiert ihm "Auswegssuche"

hatte die Notwendigkeit einer Bestrafung Serbi- ens eingeräumt

seine Manipulationen mit Grey bleiben bei Cope-

land außer Betracht

äußerte zu Pourtalès, die russische Mobilma- chung bedeute noch lange keinen Krieg, was deutscherseits intern geteilt wurde

schloss sich dem Argument des Zaren von der technischen Unmöglichkeit der Rücknahme der russischen Mobilmachung an

hatte aber die Generalmobilmachung selbst mit eingefädelt

Adressat von Pourtalès "Fingerbreite"-Metapher, die Kriegserklärung kann ihn also nicht über- rascht haben

britisch naturalisierter Deutscher, warnte vor dem japanischen Kriegskurs

 

Adressat einer gegen das deutsche Volk gericht- eten Vernichtungsphantasie Hitlers vom 27.11. 1941

 

wollte lieber Dienstmädchen die Schuhe von "Ver- antwortlichen" putzen lassen als sie in der Rüst- ungsindustrie einzusetzen

 

 

die militärische Gleichstellung Deutschlands war bereits vor Hitlers Machtergreifung bekundet wor- den, war also Hindenburgs und sein Erfolg

verfasste als Offizier die "Politischen Richtlinien der Obersten Heeresleitung", die Groener an Eb- ert weitergab

die SPD hatte seinen Aufrüstungskurs als Reichswehrminister nicht mitgemacht

hielt sich namensgemäß eigentlich gern im Hinter-

grund, hatte sich bei Hindenburg eingeschlichen

war ein politischer Ziehsohn Groeners

war mit Oskar von Hindenburg befreundet

veranlasste Hindenburg, Brüning zu entlassen,

Papen zu berufen, das von Groener ausgespro- chene SA-Verbot aufzuheben und den Reichstag

aufzulösen

kannte Papen aus gemeinsamen Generalstabs- zeiten

Papen sollte nach seinem Plan aufgrund von Hin- denburgs Notverordnungen und mit Duldung der Nazis regieren

hatte Hitlers mündliche Zusage zu diesem Plan eingeholt, Hitler hielt sich aber nicht daran

wollte den Reichstag erneut auflösen und Papen mit Berufung auf "Staatsnotstand" quasi unbe- grenzt weiterregieren lassen

hätte für Papens "Kampfkabinett" die Reichswehr gegen die Nazis einsetzen müssen

war ein Vertreter des sozialen Ausgleichs

es kam zum Bruch zwischen ihm und Papen

strebte nach Verfassungswandel, nicht Verfas- sungsbruch

Papen nahm seine erneute Nominierung zum Kanzler nicht an, als das Kabinett ihm folgte

übernahm nun selbst das Reichskanzleramt

wusste aber nicht, wie es weiter gehen sollte

entwickelte das militärromantisch inspirierte "Querfront"-Konzept, das sich auf den rechten und linken Pöbel stützen sollte

wollte dazu auch den "Strasser-Flügel" der Nazis einbeziehen, Strasser verweigerte sich aber

dieser ließ sich auch durch ein Treffen mit Hin- denburg nicht umstimmen

scheiterte infolgedessen

bedrohte mit seinem Konzept die konservativen

Privilegien

Papen konnte ihn deshalb bei Hindenburg an- schwärzen und so seine Stellung unterhöhlen, ihn dadurch stürzen

hatte durch Papens Einbindung der Nazis auch keinen Rückhalt bei der Reichswehr mehr

sein "Querfront"-Konzept wirkte als Gefährdungs-

potenzial gegen die Naziherrschaft nach

wurde konsequenterweise im Zuge des "Röhm- Putsches beseitigt

Hitler begründete Goebbels gegenüber den "Röhm-Putsch" infolge verräterrischer Konspira- tion zwischen Röhm, ihm, Strasser und François-Poncet

 

Schöpfer des von Moltke d.J. modifiziert umge-

setzten "Westkriegs"-Plans, dem sich Öster- reich-Ungarn nicht prinzipiell hätte anschließen

müssen

der nach ihm bzw. Moltke d.J. benannte Feldzugs- plan brauchte keine österreichisch-ungarische Rückendeckung

eine Begründung der Kriegserklärungen aus dem nach ihm bzw. Moltke d.J. benannten Feldzugs- plan geht m.e. wegen dessen Unzulänglich- keit fehl

sein "Plan" war kein Siegesrezept

folgte, wie auch Moltke d.J. u.a., der operativen

Grundvorstellung Moltkes d.Ä.

entwickelte Moltkes d.Ä. Vorstellung zur Abfolge des Kriegs erst gegen Frankreich, dann gegen Russland

die jährlichen Aufmarschanweisungen kann man

als Vielzahl nach ihm und Moltke d.J. benannter Pläne interpretieren

nach dem Militärhistoriker Groß umfasst "der" Schlieffenplan lediglich eine an Moltke d.J. über-

gebene Einfrontenkriegsplanung gegen Frank- reich

die Kontinuität der Kriegsplanung zwischen Molt-

ke d.Ä., ihm und Moltke d.J. ist zu betonen

die nach ihm oder anderweitig benannten An- griffsplanungen passten zu keinem Weltmachts-

anspruch, sondern waren nichts als eine Verle- genheitslösung

die Unterstellung eines aus seinen und Moltkes d.J. Planungen resultierenden Zeitdrucks als

deutscher Kriegsgrund geht fehl

widersprach dem Zeitdruckargument auch ex- pressis verbis

plante auch für die Defensive

der Abtransport deutscher Truppen von der West- an die Ostfront existierte in der nach ihm und Moltke d.J. benannten Planung mit einiger Sicherheit nicht

sein "Plan" ist als Vabanquespiel einzuordnen

Zitat vom "starken rechten Flügel"

wusste um sein Wunschdenken "grenznaher Um- fassungsschlachten", woraus das eigentliche Feldzugsziel erst resultierte

sah gegen Paris acht Reservekorps vor, deren Bildung unterblieb

hielt 1897 einen Durchbruch durch die Festungs- front bei Nancy für unmöglich, plante 1902 aber doch wieder einen Angriff dort

die Möglichkeit des Entkommens der Franzosen

ins Landesinnere war ihm bewusst

sein Grundmotiv der sukzessiven Ausschaltung der Gegner existierte in umgekehrter zeitlicher Folge ("rückwärts") auch für den Zweiten Welt- krieg

Verweis auf 2.Teil 1. Kapitel

 

hielt die "16 Punkte" für vorgeschoben

 

 

Hitlers Chefadjutant, zeichnete das nach ihm be- nannte Protokoll auf, mit dem der Historiker Hofer

Hitlers "absoluten Kriegswillen" beweisen will

Hitler meinte laut diesem Protokoll, man hätte sich auf einen Krieg von 10 - 15jähriger Dauer einzu-stellen

Rückverweis darauf, dass aus dem als "strate- gisch-antibritischen" nach ihm benannten Papier nichts folgte

 

gibt die von Zimmermann beschriebene Strate- gie des schnellen Kriegs gegen Serbien, mit dem sich Österreich-Ungarn Respekt verschaffen soll, nach München weiter

 

 

unklar, ob er die Forderung nach Auslieferung

der Reichsfestungen tatsächlich übergab

 

 

warnte laut "Mein Kampf" vor der Habsburgermo-

narchie, damit vor einem Krieg zu ihrem Erhalt

 

hitler-fanatisch, für sein besonders hartes Durch- greifen berüchtigt

die letzte sowjetische Offensive richtete sich ge- gen die von ihm kommandierte Heeresgruppe Mit- te zu deren Ausschaltung als "Machtfaktor" im "politischen Spiel zwischen den Alliierten"

 

Gastgeber eines Treffens zwischen Hitler und Papen

 

Adressat von Ribbentrops Chimärenproblematik- Analyse

 

 

 

einer der verdientesten sowjetischen Militärführer

Stalin schob ihn und Antonow nach dem Krieg auf Provinzposten ab

der Historiker Reinhardt lobt die flexible Kampf- führung der von ihm kommandierten Roten Ar- mee

war verärgert darüber, dass untere Führungsebe- nen der Roten Armee keine Taktik außer verlust- reichen Frontalangriffen beherrschten

 

musste sich Drohungen Bismarcks zu einer an-

tirussischen Koalition mit der Türkei und China

anhören

 

musste sich anscheinend von Alexander II. zu-

sammenstauchen lassen, was diplomatische

Verstimmungen auslöste

vermittelte Caprivis (angebliche) Selbstein-

schätzung, zu Bismarcks "Spiel mit 5 Bällern" nicht in der Lage zu sein

 

wollte sich nach dem Krieg wie Dönitz nicht an Stellrecht erinnern, unklar, ob er von Stellrechts Denkschrift Kenntnis nahm

 

meint wie Balfour, Großbritannien könne bei ei- ner echten Gefährdung Japans nicht tatenlos zusehen

 

vermutlich fälschte Nilus seine "Weissagungen"

 

 

sprach mit Donovan in groben Zügen über seinen

Putsch

Fotic erhielt für den Erfolgsfall dieses Putsches Versprechungen, die er nach Belgrad weiterleite- te

 

Adressat von Pratts Forderung britischer Ver- tragskonszessionen für amerikanische Kriegs-

schiffe

 

meldete Ende Oktober 1941 "Kräfte am Ende"

 

 

Karrierist, der im Fall einer "Letzten Chance" als Reichskanzler in einer Nach-Hitler-Regierungs- konstellation vorstellbar gewesen wäre (persön- liche Einschätzung)

 

Roosevelt hatte über London direkten Kontakt

zu ihm in St. Petersburg

suggerierte seinem japanischen Amtskollegen

die mögliche Teilnahme Großbritanniens und der

USA am Krieg gegen Russland

wurde als Vermittler zu Roosevelt gesandt, was jener begrüßte

sah Deutschland als Damm gegen eine etwaige revolutionäre russische "Flut"

 

beeinflusste den Kaiser, Hindenburg und Kühl- mann mit einer Denkschrift, in der er von einer Okkupation Russlands abriet und (m.e. abwegig) französische Konzessionsbereitschaft aufgrund

zu erwartender russischer Kriegsanleihezinsen bei deutscher Kooperation prognostizierte

seine Annahme russischen Widerstands ignoriert

den (leicht beeinflussbaren) russischen Volkscha-

rakter

 

Erwähnung seines Pakts mit Hitler

Führer Russlands, obwohl gar kein Russe

verfolgte die Politik des "Sozialismus in einem Land", also keine russische Expansion mehr

hätte sich über Hitlers Bündnistreue keine Illusi- onen zu machen brauchen

Hitler schloss mit ihm ein Bündnis, das nach selbi-

gem den Auftakt zum Krieg und zum Ende Deutschlands bedeuten würde

wurde im Krieg, wie Churchill, von seinem Gene- ralstab nach und nach beiseite gedrängt

schob nach dem Krieg Schukow und Antonow auf Provinzposten ab und ließ Nowikow einsperren

man muss einem wie ihm oder Hitler folgen, will man eine neue Ordnung rücksichtslos durchset- zen, oder beim Versuch spektakulär scheitern

konnte sich ab 1934 eine intensive Säuberungs- welle leisten

Roosevelt sympathisierte mit ihm

Möglichkeiten der Vermeidung oder Verminder- ung der Kooperation des Westens mit ihm hätten bestanden

entsagte der Weltrevolution, propagierte "Sozia-

lismus in einem Land", ließ aber die Kommunis- tische Internationale weiter subversiv agieren

wollte schon 1925 einen Krieg der kapitalistischen Staaten untereinander für die Sowjetunion aus- zunutzen, um Beute zu machen

irrte sich aber über die zeitliche Einordnung des sowjetischen Kriegseintritts

vorsichtige Persönlichkeit, nahm nur, was er ohne

Gefahr einstreichen konnte

wollte Deutschland indirekt für seine Hegemonie- absichten einsetzen

es dauerte länger, bis Hitler darauf einging

man hätte westlicherseits nicht auf seine Dienste zurückgreifen müssen, um Deutschland einzu- dämmen

Roosevelt arbeitete daran, ihn gegen Hitler in Stellung zu bringen

Roosevelt bot ihm Zusammenarbeit und ein Bündnis an

sah mit Bullitt sein Land und die USA als Verbün- dete und phantasierte mit ihm über die Aufteilung

Deutschlands

Bullitt hielt von seinem System nichts

Roosevelt ging auf ihn mit einem Offensivbünd- nisvorschlag zu und warnte ihn vor einem Angriff Hitlers

Roosevelt wollte offensichtlich seinen Pakt mit Hit- ler verhindern und ihn sogleich gegen Deutsch- land militärisch tätig werden lassen, wozu er aber nicht zu bewegen war

Roosevelt wollte ihn für sich die Kastanien aus dem Feuer holen lassen, wozu er nachvollziehbar keine Lust hatte

musste dann aber doch in die Glut greifen, durfte dafür dann einiges an "Kastanien" behalten

vorerst Sieger im Trio-Infernal-Spiel

ließ trotz seiner "Kastanien"-Rede mit den West- mächten über ein Militärabkommen verhandeln

man verhandelte vielleicht nur zum Schein mit ihm, um ihn zu frustrieren, damit er Hitler ein An- gebot machte, und Hitler unter Zeitdruck zu set- zen, damit er mit ihm ins Reine kam und seinen

Krieg noch 1939 beginnen konnte

Hitler meinte, die Welt durch seinen Pakt mit ihm zu überraschen

Hitler versuchte, mit seinem Machtpotential im Rücken zugleich eine friedliche, aber für Deutsch- land vorteilhafte Lösung zu erzielen

Großbritannien hatte auf seinen Pakt mit Hitler in Form eines Bündnisses mit Polen reagiert

Orsenigo nannte (zeitbedingt) gegenüber Weiz- säcker Friedensfreunde seine Anhänger

Kirkpatrick fürchtete eine weitere Verständigung zwischen ihm und Hitler auf britische Kosten (also in etwa die Chimäre)

Rückverweis auf Roosevelts Warnung und Bünd- nisangebot an ihn

wurde im Sommer 1941 von Hopkins aufgesucht

der Autor sieht den Hauptschuldanteil für den Zweiten Weltkrieg bei ihm aufgrund seines Ver- trages mit Hitler

Duff Cooper enthüllte am 11.06.1941 Cadogan, dass "sein befürchtetes Nachgeben dem britisch- en Spiel mit den Russen komplett in die Quere kommen würde"

Beneš hatte für den Fall der Zerstörung der Tschechoslowakei seinen Pakt mit Hitler, plus den sich daraus ergebenden Auswirkungen, prophe- zeit

wurde demnach (entgegen der Meinung des His- torikers Krämer) kaum "ungewollt" in Hitlers Arme getrieben

gelegentlich einziger "Mitschuldiger" an der "Ent- fesselung" des Zweiten Weltkriegs

Hitler brauchte seinen Willen den Deutschen nicht generell aufzuzwingen, sondern versprach ihnen, sie mit einer derjenigen seiner ähnlichen Rigoro- sität an die Weltspitze zu führen

die Japaner waren über seinen Pakt mit Hitler äu- ßerst brüskiert

sein Pakt mit Hitler verschaffte den Japanern erst einmal Ruhe an der Grenze zur Sowjetunion

sein Pakt mit Hitler resultierte auch aus der japa- nischen Verweigerung eines echten Militärbünd- nisses mit Deutschland

Molotow behauptete, sein Pakt mit Hitler diene zur Überwindung deutsch-sowjetischer Gegensätze und damit dem Frieden

Rückverweis auf sein "Gewichts"-Zitat

die Westmächte führten die Verhandlungen 1939 mit der Sowjetunion so lange dilatorisch, bis er zum Abschluss mit Hitler bereit war

entscheidend für Stalins Motivation zum Absch- luss mit ihm war nicht das großzügige deutsche Angebot, sondern die Aussicht auf innerkapitalis- tischen Krieg

Diplomaten aus Weizsäckers Umfeld warnten Großbritannien vor der Möglichkeit seines Pakts mit Hitler

Ribbentrop teilte ihm im Beisein Molotows mit, dass Großbritannien andere für sich kämpfen lassen will

teilte im Beisein Molotows Ribbentrop mit, dass Großbritannien "trotz seiner Schwäche schlau und hartnäckig Krieg führen" werde

hatte nicht bedacht, dass die Sowjetunion in der Konsequenz seines Vertrags mit Hitler die Haupt- last des Kampfes für die Angelsachsen würde tragen müssen

das britisch-polnische Bündnis einen Tag nach Verkündigung seines Pakts mit Hitler nutzte zu dessen Abschreckung nichts, sondern nahm nur dessen "friedlich-drohende" Diplomatie nicht ernst

er und Woroschilow hätten sich entweder zu einer selbstlosen Hilfeleistung bekennen oder zugeben müssen, dass sie nur auf eigene Vorteile aus sind

Rückverweis auf Roosevelts Bündnisangebot an ihn von Anfang August 1939, womit jener nicht "die Abwehrkräfte" (gegen eine noch nicht vor- handene deutsche Aggression) stärken, sondern ihn da haben wollte, wo er ihn 1941 hatte

Roosevelt verurteilte einseitig das Nazitum bei Bevorzugung seines Systems

der Transport für die Achsenmächte "lebenswich- tiger" Güter aus Ostasien über die Transsibiri- sche Eisenbahn war von seinem Wohlwollen ab- hängig

hätte noch als "amerikanischer Nationalheld" ge- golten, wäre er den Deutschen bei einer Landung in Großbritannien in den Rücken gefallen

Rückverweis auf die bereits mehrfach anges- prochene Bedingtheit von Hitlers Kriegsent- schluss gegen sein Reich und rasseideologisch- en Konsequenzen

Hitler konnte ihn auch locker als "nationalrussi- schen Führer" (unter Hintanstellung rasseideolo- gischer Vorbehalte) sehen, so zur Begründung von dessen Pakt mit ihm an Mussolini

sein Pakt mit Hitler war nicht die Chimäre, für die die Angelsachsen ihn vielleicht hielten

stellte Bedingungen für den Beitritt der Sowjetuni-

on zum Dreimächtepakt

misstraute Deutschland zutiefst, so zu Cripps

Molotows maßlose Berliner Forderungen waren in etwa dieselben wie seine Bedingungen zum Ein- tritt in den Dreimächtepakt

erhob gegenüber Cripps Ansprüche auf die türki- schen Meerengen

Molotows Besuch hätte nach deutscher Konzepti- on früher erfolgen sollen, um den US-Wahlkampf zu beeinflussen, er hatte das verhindert

schlaue Persönlichkeit, hat sich sicher nicht be- reits im Vorfeld des Krieges gegen sein Land auf die Seite der Westmächte gestellt

wollte vermutlich mit seinen antideutschen Provo- kationen sein Trio-Infernal-Spiel eine Weile fort- setzen

zeigte dann Deutschland gegenüber wieder Ent- gegenkommen

von seiner Rede vor Absolventen der sowjeti- schen Militärakademien vom 05.05.1941 gibt es mehrere Versionen

war sich anfangs nicht sicher, ob seine Truppen standhalten würden, forderte früh von den Briten die Errichtung einer zweiten Front

die Leistungsfähigkeit seiner Truppen hätte auf Basis von "Winterkrieg" und Nomonhan-Konflikt realistisch berechnet werden können

bei "ehrlicher" Unterschätzung des sowjetischen Potenzials hätte Hitler den Pakt mit ihm zur Ein- hegung desselben nicht gebraucht

möglicherweise wäre seine Herrschaft wie ein Kartenhaus zusammengebrochen, hätte nicht die deutsche Vernichtungspolitik das russische Volk wieder in seine (Fang-)Arme getrieben

sah sich genötigt, die nationalistische Karte zu spielen, und erklärte den "Großen Vaterländi- schen Krieg"

bekam Appetit darauf, die Heeresgruppe Mitte in einer weiträumigen Umfassungsbewegung zu zer- schlagen

übernahm aber Hitlers Fehler, die eigenen Trup- pen zu über- und die fremden zu unterschätzen

hielt sich außer aufgrund seiner eigenen grau- samen Rigorosität nur wegen Hitlers Grausam- keit und dessen strategischer Unvernunft

musste sich nie in eine effektive Abhängigkeit von den Angelsachsen begeben, weil sie ihn ohnehin präferierten, nicht wegen der Qualität seiner Truppen (bzw. deren übermächtiger Zahl), seiner Rüstung oder seiner Führung

Rückverweis auf die Vermutung, er hätte eine deutsche Landung in England dazu nutzen kön- nen, seinerseits anzugreifen, bzw. aus internen Überlegungen heraus zum Angriff schreiten

im Rahmen seines Pakts mit Hitler war Deutsch- land "Basis Nord" zur Verfügung gestellt worden

Hitler wollte ihn, dem jener einige Bewunderung entgegenbrachte, nach Sibirien abschieben

er und und seine Militärführung hätten für eine Verteidigung Moskaus 1942 sicher alle verfügba- ren Kräfte zusammengezogen und härtesten Wi- derstand geleistet, aber die neu aufgebauten Re- serven der Roten Armee waren bereits wieder verbraucht

hatte, im Gegensatz zu Hitler, begriffen, dass der Zweite Weltkrieg auch ein Technologiekrieg war

setzte die Motorisierung der Roten Armee gegen interne Kritiker durch

wenn es eine deutsche Putschregierung verstan- den hätte, mit ihm zu einem Separatfrieden zu kommen, hätte ein deutscher "Sieg im Technolo- giekrieg" für die westalliierte Seite unabsehbare Konsequenzen haben können

seine Rundfunkadresse vom 06.11.1942 wird als direkter Appell an die "russophile" deutsche Mili- tärführung zum Sturz Hitlers aufgefasst

die Möglichkeit eines deutsch-sowjetischen Son- derfriedens wäre bei seiner Persönlichkeit nicht ganz auszuschließen gewesen

Roosevelts Tod musste bei ihm einiges an Be- fürchtungen und Irritationen auslösen

hatte sich bei Roosevelt im März 1945 über die Möglichkeit eines westlichen Frontwechsels heftig beschwert, nachdem er von Verhandlungen mit deutschen Vertretern in der Schweiz Wind bekom- men hatte

konnte die Möglichkeit, die Westmächte könnten die Kriegssituation und die bis dahin aufgelauf- enen hohen sowjetischen Personalverluste aus- nutzen und sich mit Hilfe der letzten verbliebenen deutschen Truppen gegen ihn und sein Reich wenden, nicht ausschließen

Berlin befand sich längst in seiner Hand, als er sich genötigt sah, seine Truppen in aller Eile ge- gen Prag zu wenden, um den "Faktor Schörner" im "politischen Spiel zwischen den Alliierten" aus- zuschalten

ordnete die am 06.05.1945 ob des späten Dat- ums absurd erscheinende, letzte große Offensive der Roten Armee in Europa an, weil er sich nicht sicher sein konnte, ob die Deutschen wirklich ka- pitulieren wollten

hätte sich über die Haltung der Amerikaner keine Sorgen machen müssen

Verweis auf 5. Teil 2. Kapitel

hätte, so weit man ihm Ehrlichkeit unterstellen kann, die Zusammenarbeit mit dem Westen nach dem Krieg gern fortgesetzt, aber die Nachfolger Roosevelts wiesen ihn zurück

 

konnte der Niederlage Hannovers 1866 wenig

abgewinnen, Adressat eines Briefs seines Ge-

sandten in Bayern Henry Francis Howard

verbreitete in der "Krieg-in-Sicht"-Krise angeb-

liche deutsche Aggressionsabsicht

Bismarck war über ihn und Gortschakow verär- gert, er musste sich entschuldigen

 

forderte Angriffe auf Bomberstützpunkte in Eng- land

 

in den Unterlagen der Dönitz-Regierung fand sich ein von ihm verfasstes, auf den 16.05.1945 da- tiertes Memorandum, das die Westalliierten vor der kommunistischen Unterwanderung Deutsch- lands warnen sollte

weder Dönitz noch Schwerin wollten sich an ihn erinnern, aber es spricht viel dafür, dass Dönitz seine Denkschrift gegenüber den westalliierten Aufpassern kommuniziert hat

die Denkschrift nimmt den späteren Schulter- schluss von Deutschen, inklusive Ex- und Altnazis (wie er selbst) und Westalliierten vorweg

man darf m.e. annehmen, dass er und andere sich entsprechende Gedanken bereits vor Hitlers Ende machten

 

ermöglichte mit seinem Präsidenten Hoover durch ein Umsteuern der amerikanischen Außenpolitik die legale Aufrüstung Deutschlands

 

 

titulierte einen Aufteilungsplan gegen die Tsche- choslowakei (weit über den Status der Schweiz hi- nausgehend) als "Verschweizerung"

 

 

Schleicher wollte ihn in sein "Querfront"-Konzept einbinden

konnte sich zum Bruch mit Hitler nicht durchringen

entschied sich durch Rücktritt von seinen Partei- ämtern gegen eine Zusammenarbeit mit Schlei- cher

ließ sich auch durch ein Treffen mit diesem und Hindenburg nicht umstimmen

wurde im Zuge des "Röhm-Putsches" (infolge der Nachwirkung des "Querfront"-Konzepts) beseitigt

Hitler begründete Goebbels gegenüber den "Röhm-Putsch" infolge verräterrischer Konspira- tion zwischen Röhm, Schleicher, ihm und Fran- çois-Poncet

das Gelingen eines (antibritischen) Globalplans der Achsenmächte hätte wesentlich von seiner Vorsicht und guten Laune abgehangen

 

war sich mit Hitler wohl in der Frage der polnisch-deutschen Grenze einig

 

fürchtete mit seinem Kaiser Franz Joseph, von Deutschland im Stich gelassen zu werden

 

 

stellte 1913 den Einkreisungszustand Deutsch-

lands fest

erklärt etwas mehr als zwei Wochen vor dem

Attentat von Sarajevo die russiche Kriegsbereit-

schaft und hofft demensprechend auf die fran-

zösische

Wiederholung dessen (gleichlautend schon im März 1914)

seine Äußerungen waren in Deutschland be- kannt

 

Pius XII. vermied es, ihn zu einer Friedensgeste aufzufordern

wurde im März 1940 von Roosevelt nach Europa geschickt, was an der amerikanischen Friedens- demotivation nichts änderte

suchte zunächst Mussolini auf, erhielt in Rom nicht mehr als die deutschen Vorschläge vom Sommer 1939

Vansittart nannte seinen Weltfriedensplan vom Herbst 1937 gefährlich und naiv

Roosevelt verbot ihm, Mussolini zu autorisieren, seine Eindrücke über Kompromissmöglichkeiten an Hitler weiterzukommunizieren

seine Mission war nur einer von Roosevelts takti- schen Schachzüge in Richtung Unmöglichkeit des Friedens, Kriegseintritt der USA sowie Festigung und Ausbau der amerikanischen Weltmachtstel- lung

Rückverweis auf seine o.a. Scheinverhandlungen

teilt Umansky im Januar 1941 das Ende des (im Zuge des finnisch-sowjetischen "Winterkrieges" erlassenen) "moralischen Embargos" bezüglich des Exports von Flugzeugen und Maschinen zur Herstellung von Flugzeugen mit

Chamberlain äußerte ihm gegenüber territoriale Zugeständnisse an Deutschland, die den Krieg

überflüssig gemacht hätten, Rückverweis auf sei- nen diesbezüglichen Maulkorb gegenüber Mus- solini (5. Teil 5. Kapitel)

 

wurde vor Einmischung in die inneren Angeleg-

enheiten Serbiens gewarnt,

hatte sich gegenüber Sasonow für die Friedfer-

tigkeit seiner Regierung verbürgt

 

kreierte erfolglos ein System von Schiedsverträ-

gen zur Friedenssicherung

lobte vor dem Krieg Wilhelm II. als Friendens- freund

unterstützte im Krieg den amerikanischen Kriegs-

kurs bedingungslos

 

warnte vor einem deutschen Machtstaat im Zentrum Europas

beteiligte sich 1830 am Versuch des Rücker- werbs der Rheingrenze für Frankreich

 

äußerte gegenüber seinem Gastgeberland Furcht vor einem deutschen Angriff, was Gafen- cu dementierte

 

betrieb im Einvernehmen mit dem Kaiser und Bülow die deutsche Flottenbaupolitik zur Her- stellung der Bündnisgeneigtheit Großbritanni-

ens zu Deutschland

Asquith sprach 1906 seiner Flotte eine feindse- lige Zielrichtung gegen Großbritannien rundweg ab

wusste in den frühen Morgenstunden des 02.08.

1914 noch nichts von einer deutschen Kriegs- erklärung an Russland

 

machte die Briten für den "künstlichen Entrüst- ungssturm" in der Bosnischen Annexionskrise

verantwortlich

macht den Kriegskurs nach etwas Zögern mit,

setzt aber das Ultimatum an Serbien durch

Rückverweis auf seinen hinhaltenden Wider- stand

 

gab den Krieg am 29.11.1941 Hitler gegenüber "militärisch und rüstungswirtschaftlich" verloren

 

registriert probritischen Stimmungsumschwung in den USA

 

 

versuchte, in den USA um eine für Deutschland günstige Friedensregelung zu werben

wurde in den USA auf Schritt und Tritt vom FBI überwacht

erreichte mit Vernunftsappellen nichts gegen den britisch-amerikanischen Schulterschluss

das Scheitern seiner Mission lag nicht an ameri- kanischem Unvermögen und Unverständnis, son-

dern war in der angelsächsischen Gesamtstrate- gie begründet

 

in Brest-Litowsk zäher Verhandler für die russi- sche Seite

 

würde er den [prosowjetischen] Kurs seines Vor- gängers Roosevelt fortsetzen?

seine Administration wechselte zum Antikommu- nismus

Adressat eines (abgelehnten) Hilfeersuchens Ho Chi Minhs

 

widersetzte sich der Möglichkeit eines für Japan gesichtswahrenden Kompromissfriedens, er mein-

te (zutreffend), langfristig mit einem Abnutzungs- krieg, dem Japan nicht gewachsen sein würde, besser zu fahren

Churchill hatte sich einem gemeinsamen Vorge- hen mit seinen Nationalchinesen auf chinesisch- em Boden gegen die Japaner widersetzt

 

meldete die Kriegserklärung Österreich-Ungarns

nach Berlin

 

 

Wilhelm II. versuchte vergeblich, ihn unter Um- gehung aller Konventionen über die deutsche

Flottenrüstung aufzuklären

was zu einer britischen Flottenrüstungskampag-

ne noch obendrein führte

 

als deutschfreundlich eingeschätzter Nachfolger Mallets, setzt aber russiches Erstarken mit briti- schem in Beziehung

stellte mit zwei Besuchen bei Lichnowsky die

britische Neutralität in Aussicht, um im Auftrag

seines Chefs Grey Deutschland zum Krieg ge-

gen Russland zu reizen

sieht, wie Nicolson, wechselseitige britisch-rus- sische Abhängigkeit in Europa und Asien

(erscheint bei Wormer nicht deutschfreundlich)

 

er und Pieck sahen im Exil den Westen den deutsch-sowjetischen Krieg betreiben (wenn auch mit argumentativen Fehlern)

 

Sumner Welles teilt ihm im Januar 1941 das Ende des (im Zuge des finnisch-sowjetischen "Winter- krieges" erlassenen) "moralischen Embargos" bezüglich des Exports von Flugzeugen und Ma- schinen zur Herstellung von Flugzeugen mit

 

Ehefrau des 9. Herzogs von Marlborough

 

 

als bekennender Deutschenfeind Adept Salis-

burys

Schüler Eyre Crowes

muste wie dieser z.T. vom Kontinent stammen

kannte und hasste Deutschland

sein Feind und der seiner Mitstreiter war nicht der Nazistaat, sondern der preußische Junker- und Militärstaat

beschwor Chimärenfurcht

wurde von Neumann passend persifliert

Gegensätze zwischen Hardlinern wie Churchill und ihm zu Appeasern wie Neville Chamberlain sind nur scheinbar

Rückverweis auf seine Chimärenfurcht (4. Teil 4. Kapitel)

steckte als Strippenzieher hinter der Maikrise

verfasste das von Christie an Wirth übergebene Dokument mit Halifaxens "Zusage"

war auch mit Kordt gut bekannt

nannte Sumner Welles' Weltfriedensplan vom Herbst 1937 gefährlich und naiv

die zur tschechoslowakischen Mobilisierung und damit zur Mai-Krise führenden Falschmeldungen

gingen auf seine Aktivitäten zurück

war als Staatssekretär und Geheimdienstkoordi- nator weggelobt worden, bleib aber im Besitz bes- ter Vebindungen

veranlasste Halifax zu dessen Demarche gegen- über Deutschland, konnte dadurch seine Ab- schiebung nach Washington verhindern

Raczynski sah in ihm den Verantwortlichen für die Krise

legte auch selbst ein Quasi-Geständnis ab

meinte wie Beneš, mit der absurden Aktion der Mai-Krise dem Frieden gedient zu haben, hatte aber nur Hitler provoziert

diente nur den Appeasern als nützlicher Idiot, denn sie bekamen dadurch Hitlers Mitarbeit bei der Zerschlagung der Tschechoslowakei

hätte wohl das passende Bauernopfer abgege- ben, um Hitler zu besänftigen

wurde aber nicht aus dem diplomatischen Dienst entfernt, sondern in der Folge von Halifax still üb- ergangen

hatte im Grunde in Übereinstimmung mit seiner Regierung gehandelt

die Krise war für die Appeaser bereits Realität,

bevor er sie Wirklichkeit werden ließ

schloss sich nun dem Pressionskurs gegen die Tschechoslowakei an

hatte vorher noch versucht, Henlein einzusch- üchtern

appeaste Italien, um es von Deutschland fernzu- halten [unterlief damit den alliierten Kurs zur Er- mutigung Deutschlands]

zu seinen Kontaktpersonen zählten u.a. Christie, Conwell-Evans, Wirth, Hohenlohe und Henlein

Neuauflage der Behauptung deutscher Angriffs- absichten durch den (von ihm beeinflussten) britischen Geheimdienst im Rahmen der Prager Krise vom März 1939

 

seine Zielsetzung und die des Arminius schlossen sich gegenseitig genauso aus wie 2000 Jahre später der germanische wie der römische An- spruch auf rassische Überlegenheit

 

war als wohl einzige Britin entsetzt über die Li- quidierung der Herrschaft ihrer deutschen Ver- wandten durch Preußen 1866

schrieb dem in Deutschland weilenden Zaren

(Alexander II.), in der "Krieg-in-Sicht"-Krise Druck zu entfalten

sollte auf Salisburys Geheiß in der Faschoda-

Krise Wilhelm II. einladen

nimmt im Samoa-Konflikt ihren Premier Salisbu-

ry gegen Wilhelm II. in Schutz

starb im Beisein Wilhelms II.

ihr 79. Geburtstag wird in den USA enthusias-

tisch gefeiert

 

Adressat eine langen Telegramms Roosevelts, das er nur an Mussolini weiterreichen konnte

 

durfte auf Bismarcks Geheiß Alexander von Bul-

garien nicht heiraten

 

 

hat nach Eckardstein die Venezuela-Aktion kre- iert

 

überbrachte Papen Halifaxens "aufrichtigen Frie- denswillen"

 

antwortet zunächst ausweichend auf eine deut-

sche Neutralitätsanfrage

 

Stellvertreter Jodls, hatte "geistig" recht, materiell aber Unrecht mit der These, ein weit ausgreifen- der Krieg hätte außerhalb der Möglichkeiten der Wehrmacht gelegen

 

hatte in seiner "Abschiedsadresse" den USA

Neutralität empfohlen, was Olney als überholt ansah

 

erhielt anstelle der britischen Zusage für die Rüc- kendeckung zu einem Putsch nur unwesentliches Material, das er möglicherweise nicht weitergab

meinte, dass die britische Propaganda nur der Naziregierung genutzt hatte

Adressat einer Äußerung Orsenigos, der Frie- densfreunde (zeitweise) als Stalinisten sah

sah in der Mai-Krise die Lage im Reich als völlig entspannt

konstatierte "unverzeihlichen psychologischen Irr- tum der Weltpresse"

hielt die "16 Punkte" für vorgeschoben

Diplomaten aus seinem Umfeld warnten Großbri- tannien vor der Möglichkeit des Hitler-Stalin-Pakts

nach ihm hat Hácha den Startschuss zu seiner eigenen Erpressung gegeben

Henderson erschien nach Schultze-Rhonhof auf telefonische Anweisung aus London bei ihm und kündigte das Erscheinen Lipskis an, was polni- sche Gesprächsbereitschaft andeutete

entgegen seiner Einschätzung war es m.e. nicht nur Hitlers und Ribbentrops Krieg, sondern doch der des deutschen Volkes

al-Gailanis mit den Achsenmächten völlig unkoor- dinierter antibritischer Aufstand basierte auf einer unrealistischen Hilfszusage seinerseits und Rom- mels schnellem, aber kurzem Vormarsch

 

deutschstämmig, interviewte Hitler, der dabei eine Art Monroe-Doktrin für Europa forderte

Hitler bewies in zeitlichem Zusammenhang mit dem Interview seine Bereitschaft zu einem Frie- den auf Augenhöhe mit Großbritannien [und da- mit sein komplettes geostrategisches Unverständ- nis]

 

hielt in der Balkankrise 1877/78 als wohl einzi-

ger Deutscher zu Russland

wollte als Gegner des Bündnisses mit Öster-

reich-Ungarn Schlimmeres verhindern, konnte

sich aber gegen Bismarck nicht durchsetzen

empfing 1884 den Burenpräsidenten Krüger

die von ihm s.o. vorhergesehene aussichtlose

politisch-strategische Lage Deutschlands hatte

sich zum Ende seiner Regierungszeit eingestellt

 

unterschrieb die Kriegserklärungen an Russland

und Frankreich

hatte kein Verständnis für Bismarcks Plan eines

russischen Durchmarschs nach Konstantinopel

ließ sich von Bismarck nicht kontrollieren und entließ selbigen

persönliche Rolle wird allgemein zu negativ ein-

geschätzt

sicherte dem Zaren über Bismarcks Abgang hinaus Kontinuität in Sachen Rückversicher-

ungsvertrag zu, ließ sich dann vom Auswärtigen

Amt umstimmen

konnte sich 1891 noch in England feiern lassen

erklärte nach der Revision des Friedens von Shimonoseki unvorsichtigerweise offen die Kon-

tinentalblockpolitik (deren einziger Erfolg die o.a.

Revision blieb)

provozierte Großbritannien mit der "Krüger-De- pesche" zur erfolgreichen Niederschlagung des

"Jameson-Raids"

versuchte, Salisburys (angeblichen) Gedanken

zur Aufteilung der Türkei konstruktiv umzusetzen und war über dessen Rückzieher entsprech-

end wütend

kommt sich 1898 als "Meister der Meerengen" vor (laut dem Historiker McMeekin)

sollte in der Faschoda-Krise auf Salisburys Ge-

heiß von Königin Victoria nach England eingela-

den werden

beschwerte sich im Samoa-Konflikt bei seiner

Großmutter Victoria über Salisbury und wird von

ihr dafür gerüffelt

übertrieb Bülows Leistung zur Lösung des Sam-

oa-Konflikts

unterstrich mit seinem folgenden Besuch in Windsor den britischen strategischen Erfolg, oh-

ne es zu merken

stellte sich gegen die Buren und versuchte die

Briten militärisch zu "beraten"

unbeeindruckt von den geostrategischen Vor-

stellungen Murawiews

volatile Einstellung zur Türkei

stand an Victorias Sterbebett und erwarb sich

vorübergehend wieder Ansehen in Großbritan-

nien

wollte aber (zu Recht) Großbritannien nicht ge- gen Russland in China helfen

hatte mit dem japanischen Sieg gegen Russland

nicht gerechnet

reizt Russlands Kriegsdrang, inderm er die gün-

stige Gelegenheit zum Zuschlagen suggeriert

schließt mit Nikolaus II. das Björkö-Abkommen

hätte sich eher umgebracht, als Bülows Rück-

tritt wegen dieses Abkommens zu akzeptieren

lässt sich von Theodore Roosevelt Friedfertig-

keit bescheinigen

wäre in Tanger fast vom Pferd gefallen, wofür

er Bülow verantwortlich macht

sieht sich ohne Abdülhamids II. Hilfe in Algeciras

nicht kriegsbereit, was Bülow stört

mit Theodore Roosevelt freundschaftlich ver-

bunden

konstatiert (zutreffend) die Einkreisungspolitik

gegen Deutschland

beschwerte sich bei Roosevelt über die britische

Bedrohung

unstete Persönlichkeit, darin seinem Onkel Edu-

ard VII. ähnlich

war nicht erfreut, von Österreich-Ungarn in die

Bosnische Annexionskrise hineingezogen zu

werden

äußert die nachvollziehbare Ansicht, die deut- sche Ostgrenze könne weder von chinesischen

Mauern noch von britischen Panzerschiffen ge- schützt werden

reagiert auf Eckardsteins Vorstoß mit der Einbe-

ziehung von Balkanfragen in ein mögliches Bündnis mit Großbritannien, was Joseph Cham-

berlain ablehnt

lehnte seinerseits Chamberlains erneuten Vor-

stoß ab, indem er britische Traditionen genau wie Salisbury interpretierte

war sich in den Flottenbauvorstellungen mit Bü-

low und Tirpitz einig

versuchte vergeblich, diese Lord Tweedmouth verständlich zu machen

Eyre Crowe sah ihn, wie Friedrich II., als Expo- nenten deutscher Expansionspolitik mit Gewalt

meinte, Nikolaus II. mit der Andeutung eines

deutsch-britischen Bündnisses provozieren zu

müssen

hätte m.e. Murawiews Ansinnen besser mit Verweis auf (temporäres) Unvermögen als mit

Unwillen beantwortet

war begeistert über Aerenthals anscheinende

Versuche einer Wiederaufnahme der Dreikaiser-

politik

wurde von Bülow über Lamsdorfs Kooperations-

wunsch im Unklaren gelassen

quatschte dem "Daily Telegraph" gegenüber un-

bekümmert über seine antiburischen Militärtipps

und die von ihm abgelehnten Murawiew-Vor- schläge, wobei er mit letzterem Nikolaus II. bla-

mierte

hatte über den Zusammbruch der britischen In- dienposition unter russischem Druck gegenüber Nikolaus II. phantasiert, was der jetzt Nicolson

steckte

über diese Affäre schwer erschüttert, wurde von

Bülow wieder auf Kurs gebracht und warf diesen

zum Dank dafür raus

war von "Sultan und Islam" begeistert, bezeich- nete Abdülhamid II. als "Kalif aller Muslime", hielt

in Damaskus eine einschlägige Rede, tat aber zeitweise nichts für die Türkei

Rückverweis auf das von Holstein so titulierte "Balkanbrandprojekt", Salisburys Türkei-Auftei-

lungsplan in "1890 - 1897", den er positiv auf- nahm

"im Grunde gutmütig"

nach Ansicht des Historikers Grenville haben er und seine Ratgeber von einer großen Zukunft für Deutschland lediglich geträumt

versichert Österreich-Ungarn "gewohnte Bund- estreue"

Urheber der erfolglosen "Halt in Belgrad"-Idee

fordert Nikolaus II. auf, den Frieden zu wahren

veranlasste Asquith, Churchill und Grey zu ein-

em erfolglosen Vermittlungsversuch Georgs V.

bei Nikolaus II.

forderte nach Erhalt des Lichnowsky-Telegramms vorübergehend, den Truppenaufmarsch nach Osten umzudirigieren, was Moltke d.J. sehr auf- regte

akzeptierte Georg V. gegenüber die britische "Neutralität"

gab auf die "Missverständnis"-Nachricht Georgs V. (bzw. Greys) den Truppenaufmarsch im Wes-

ten frei

hätte nach Bülow, im Gegensatz zu Friedrich Wilhelm III., "Jena" nicht überstanden

besuchte 1911 zu Entspannungszwecken Großbritannien

Grey sah ihn nicht als Unruhestifter

sein "Tweedmouth-Brief" führte zu einer britischen Flottenrüstungs-Kampagne

wäre nach Burns zum Putzlappen degradiert wor- den

hätte sich m.e. zusammen mit Nikolaus II. besser auf die fortschrittlichen als auf die reaktionären Kräfte gestützt

seine Komplexe sind wohlbekannt

wankel- und im Grunde gutmütig, musste zum Eintreten des Kriegsfalls von einer Koalition zwischen Bethmann Hollweg, Jagow und Moltke

geschickt umgangen werden

lieferte auf den "Deutschen Dokumenten" her- vorstechende persönliche Randbemerkungen

wäre, da er den Kriegskurs hätte durchkreuzen

können, von Bethmann Hollweg beinahe in Nor-

wegen "vergessen" worden, worüber er sich nachvollziehbar nicht unerheblich aufregte

sah zwar gegenüber Jagow jeden Kriegsgrund entfallen, forderte aber auch mit Belgrad ein Faustpfand für Österreich-Ungarn, was Bethmann Hollweg verzögert nach Wien weitergab, um den österreichisch-ungarischen Kriegskurs nicht zu behindern

gestand Russland friedliche Absichten zu (hatte von den Manipulationen der russischen Seite kei- ne Ahnung)

seine Marginalien sind z.T. ausgefeilte Analysen

zur Rolle Großbritanniens als eigentlicher Kriegs- auslöser

lieferte sich im Zuge des deutschen Ultimatums an Russland ein Telegramm-Pingpong mit Niko- laus II., worin jener auch die technische Unmög- lichkeit der Rücknahme der Mobilisierung geltend macht

unterzeichnete die Mobilmachungsorder zum sel- ben Zeitpunkt, als Pourtalès bereits die Kriegser- klärung übergab

bestand gegenüber Nikolaus II. auf der beding- ungslosen Rücknahme der Mobilmachung

war mit den Kriegserklärungen einverstanden

kommentierte Nikolaus II. lächerliche Behaup- tung des Defensivcharakters der russischen Mobilisierung passend

war kein Stratege

aber als Einziger für die Gesamtstrategie zustän- dig, und damit überfordert

hielt Ende 1912 nach Bethmann Hollweg einen

monologischen "Kriegsrat", dem wenig folgte

Rückverweis darauf, dass er (1. Teil 8. Kapitel) die Umdirigierung des Truppenaufmarsches Rich- tung Osten fordern konnte, er insofern sich dem Druck der Militärs nicht zu beugen brauchte

die beiden Moltkes hatten ihm jeweils die Mög- lichkeit des langen Krieges auseinandergesetzt

trat mit Beginn des Ersten Weltkriegs die Füh- rung des Heeres auf Reichsebene an Moltke d. J. ab

täuschte die deutschen Soldaten mit dem Mär- chen von der schnellen Heimkehr "bevor die Blät- ter fallen"

von irrlichternder Natur, bildete mit dem "Kanzler ohne Eigenschaften" Bethmann Hollweg und dem "Feldherrn wider Willen" Moltke d.J. ein seltsames Dreigespann zum "Griff nach der Weltmacht"

wurde von Taft vor dem Krieg als Friedensfreund

gelobt

mit Hindenburg und Kühlmann Adressat der Denkschrift Staëls, die er mit "Richtig!" verzierte -

und damit praktisch seine Abdankungsurkunde

unterschrieb

entschied entsprechend gegen eine Intervention

in Russland

Ludendorff handelte mit seiner letzten Großakti-

on gegen seinen Willen

wurde von Reichskanzler Baden gegen seinen

Willen abgesetzt und musste ins Exil gehen

Wilson hatte seine Absetzung erzwungen

konvertierte unter Hitler-würdigen Aussprüchen zum Antisemitismus

der Historiker McMeekin stempelt ihn zum Idioten

Dönitz versuchte sich an einem Kunststück, wor- an bereits Bismarck, er und Hitler gescheitert wa- ren, und das erst den bundesrepublikanischen Kanzlern, Adenauer allen voran, gelingen sollte

 

verfasste mit Leopold einen Friedensappell, dem sich Carol und Attolico anschlossen

 

 

will Großbritannien und Frankreich zur Verletz- ung der belgischen Neutralität anstiften

 

verlangte von Kennedy, die Amerikaner sollten Druck auf Polen ausüben

 

 

Ehefrau Sir Michael Herberts

 

 

seine Friedensbemühungen und die seines Freundes und Beraters House vor Kriegsbeginn führten zu nichts

Moralist, der dem Rest der Welt einen "gerech- ten" Frieden aufdrücken wollte

pries die Verbreitung von Freiheit und Gerech- tigkeit durch den amerikanischen Kapitalismus

die Mittelmächte wollten seinen den ihren ähn- lichen Friedensvorstellungen nachkommen

fragt fünf Tage nach Rücktritt des Zaren beim Kongress nach der Kriegserklärung an die Mit- telmächte an

erkklärte den Krieg aus Chimärenfurcht, nicht aus Sorge um die Demokratie, so zu Lansing, behauptete das aber dem Kongress gegenüber

ersetzte den Pazifisten Bryan durch den Scharf- macher Lansing

dehnte (als Ausdruck des amerikanischen Herr- schaftsanspruchs) die Monroe-Doktrin auf die ganze Welt aus

machte mit seinen "14 Punkten" Hoffnung auf ei- nen annehmbaren Frieden

seine Streitkräfte sollten als Faustpfand für einen "gerechten" Frieden in Europa dienen

wollte Deutschland seine Kriegsflotte belassen,

um damit die britische marine Überlegenheit aus- zugleichen und eine die Friedensverhandlungen dominierende Position zu gewinnen

versäumte es, seine Emissäre entsprechend zu instruieren, die der Auslieferung der deutschen Flotte an die Briten zustimmten

wurde dergestalt von den Briten mit Lloyd George

an der Spitze ausmanövriert

im Falle seines allzu forschen Auftretens hätten seine Soldaten zu Geiseln werden können

die amerikanische Öffentlichkeit, insbesondere die Republikaner um Theodore Roosevelt, unter- stützte seinen nachgiebigen Kurs gegenüber Deutschland nicht

der Sieg der Republikaner bei der Senatswahl 1918 unterminierte seine Position weiter

erlitt in Versailles einen Schlaganfall

sein Konzept des "Selbstbestimmungsrechts der Völker" maximiert die Anzahl der Staaten und da- mit der (potenziellen) Konflikte unter ihnen

hatte in Wirklichkeit andere Ziele als die vorgeb- lichen, und zwar wirtschaftliche (antibritische)

sein Völkerbundskonzept hätte die britische Vor- herrschaft per Federstrich erledigt, musste des-

halb scheitern

hätte wissen müssen, dass man nicht gleichzei- tig Krieg führen und neutral sein kann, bzw., dass ein Krieg um die eigene Vormachtstellung keinen "gerechten" Frieden bringt

widersprach sich im Notenwechsel mit Deutsch- land

verhinderte eine Abmilderung der Friedensbe- dingungen durch Lloyd George, was selbst Ni- colson verwunderte

wurde von Hoffmann für geisteskrank erklärt

hatte die Absetzung Wilhelms II. erzwungen

Hintze leitete aus der Nichtbasierung von "Ver- sailles" auf seinen 14 Punkten fälschlich deutsche Revisionsansprüche ab, anstatt sich an den Aus- ruf des Brennus zu halten

sein Idealismus rief eine antiimperialistische Sicht-

weise hervor

Roosevelt handelte nicht in seinem Sinne

Rückverweis darauf, dass die Briten in Versailles einen Frieden durchsetzen konnten, der nicht in seinem Sinne war

Verweis auf 2. Teil 6. Kapitel

 

wie er unternahmen Hohenlohe und Kordt in der Schweiz Friedenssondierungen

wollte von von Halifax die Zusage erhalten haben, einen Staatsstreich in Deutschland nicht militä- risch auszunutzen und mit einer Regierung ohne Nazis (also auch ohne Göring) zusammenzuarbei- ten

erhielt durch Christie ein entsprechendes, von Vansittart verfasstes Dokument, konnte es aber aus Geheimhaltungsgründen nicht dem nach Deutschland reisenden Geßler aushändigen

derartige Angebote können aber auch nur Erwei- terungen des diplomatischen Spielraums oder Täuschungsversuche bedeutet haben

andere Quelle für die Beziehungen zwischen ihm und Vansittart

 

bekannter Putschist des 20. Juli 1944

attestierte den jungen deutschen Offizieren na- zistische "Besoffenheit"

 

verhandelte 1939 mit einer britisch-französischen Militärdelegation, ging nicht von einem uneinge- schränkten Durchmarschrecht für die Rote Armee

durch Polen und Rumänien ab

er und Stalin hätten sich entweder zu einer selbstlosen Hilfeleistung bekennen oder zugeben müssen, dass sie nur auf eigene Vorteile aus sind

 

rechnete für die japanische Kriegführung nach Anfangserfolgen keine Chancen aus

 

beschrieb Schön die Strategie des schnellen Kriegs gegen Serbien, mit dem sich Österreich-Ungarn Respekt verschaffen soll

sein unsinnig-provokatives Telegramm an die mexikanische Regierung spielte für die amerika-

nische Kriegsentscheidung keine Rolle

Verweis auf 2. Teil 4. Kapitel

 

 

 

 

 

 

 

 

© Holger Bergmann 2015 - 2018

Personenverzeichnis

 

Historiker werden hier nur gelistet, wenn sie gleichzeitig handelnde Personen sind (etwa Winston Churchill und diverse Militärs).

Für einen Eintrag hier können die Personen im Textteil auch nur mit ihrer Funtion, z.B. "Kaiser", aufgeführt sein.

Politiker und Offiziere werden hier (meistens) mit ihrem höchsten erreichten Rang vermerkt (kann im Textteil abweichen).

Sagengestalten (4. Teil 2. Kapitel) und Wagner-Helden (8. Teil 1. Kapitel) werden weggelassen, ebenso gelegentlich namentlich nicht vermerkte Nebenfiguren. Weiter nicht gelistet werden Schiffs- und Verbandskommandanten des 6. Kapitels im 5. Teil.

Schlagwortname

 

Abd al-Hafiz

Abd-el-Hafiz

 

 

 

Abdülhamid II.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Adenauer

 

 

 

 

 

 

 

 

Adorno

 

 

 

Aerenthal

 

 

 

 

 

Albert I.

 

 

Alexander I. (BG)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alexander I. (R)

 

 

Alexander II.

 

 

 

 

Alexander III.

 

 

 

 

 

 

 

Alexandra

 

 

 

 

Allen

 

 

 

 

 

Alvensleben

 

 

 

Andrassy

 

 

 

Ambrosio

 

 

 

Antonow

 

 

 

Apis

 

 

 

Arafat

 

 

Arendt

 

 

Arminius

 

 

 

 

Arnim

 

 

 

 

 

Ascher

 

 

 

 

 

 

Asquith

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Atatürk

 

 

 

 

 

Attlee

 

 

 

 

Attolico

 

 

 

 

Avery

 

 

 

 

Baden

 

 

 

 

Balfour

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Baldwin

 

 

 

 

Bastianini

 

 

 

Baumann

 

Beaverbrook

 

 

 

Beck, Jozef

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beck, Ludwig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benckendorff

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Benedikt XVI.

 

 

 

Beneš

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Berchtold

 

 

 

 

 

Berggrav

 

 

 

 

 

 

 

Bernstorff

 

 

 

Berthelot, Henri

 

 

 

Berthelot, Philippe

 

 

 

Bertie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bethmann Hollweg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Biddle

 

 

 

 

Bismarck, Otto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bismarck, Wilhelm

 

 

 

Bock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bonnet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bormann, Gerda

 

 

 

Bormann, Martin

 

 

 

Bosch

 

 

 

Boulanger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bowen

 

 

 

Brauchitsch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brennus

 

 

 

 

Brüning

 

 

 

Brussilow

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bryan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Buchanan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bülow, Bernhard

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bülow, Karl

 

 

 

 

 

 

Bullitt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bulwer

 

 

 

Burckhardt

 

 

 

 

 

 

Burns

 

 

 

 

 

Bush

 

 

Butler

 

 

 

 

Cadogan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Caillaux

 

 

Cambon, Jules

 

 

Cambon, Paul

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Campbell-Bannerman

 

 

 

 

 

 

 

 

Canaris

 

 

Caprivi

 

 

 

 

 

 

Carol II.

 

 

Castlereagh

 

 

 

Cato

 

 

 

Chales de Beaulieu

 

 

 

Chamberlain, Austen

 

 

 

 

 

 

Chamberlain, Joseph

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chamberlain, Neville

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chirol

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Choate

 

 

Christie

 

 

 

 

 

 

 

 

Churchill, Randoph

 

 

 

 

Churchill, Winston

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ciano

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Clarendon

 

 

 

 

Clausewitz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Clay

 

 

 

Clayton

 

 

Clemenceau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Cleveland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Conan Doyle

 

 

Conwell-Evans

 

 

Cranborne

 

 

 

 

 

 

 

Cripps

 

 

 

 

Cromer

 

 

Dagmar

 

 

 

 

Dahlerus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daladier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Darlan

 

 

Davis

 

 

 

Day

 

 

 

 

 

Decazes

 

 

 

Derby

 

 

 

Déroulède

 

 

Delcassé

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Denison

 

 

 

Dewey

 

 

 

 

Dieckhoff

 

 

Diederichs

 

 

 

 

Dirksen

 

 

 

 

 

Disraeli

 

 

 

 

 

 

 

Dodd

 

 

 

Dönitz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dohnanyi

 

 

Donovan

 

 

 

 

 

Doumergue

 

 

Dreyfus

 

 

Dschemal

 

 

Dulles

 

 

 

 

 

Duff Cooper

 

 

 

 

Ebert

 

 

 

 

 

 

 

Eckardstein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eden

 

 

 

 

 

 

 

Eduard VII.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ehrhardt

 

 

 

Einem

 

 

 

 

Eisenhower

 

 

 

 

 

Endicott, Mary

 

 

Endicott, William

 

 

 

Epp

 

 

 

Esher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eulenburg

 

 

 

Everest

 

 

Eyre Crowe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Falkenhayn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Faruk

 

 

 

Ferry, Abel

 

 

 

Ferry, Jules

 

 

 

 

Filbinger

 

 

 

Fisher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foch

 

 

 

Fotic

 

 

 

Franco

 

 

 

 

 

 

 

 

François-Poncet

 

 

 

 

Franz Ferdinand

 

 

 

 

 

 

 

 

Franz Joseph I.

 

 

 

 

Friedrich I. Barbarossa

 

 

 

Friedrich II.

 

 

 

 

 

Friedrich III.

 

 

 

 

Friedrich Wilhelm III.

 

 

 

Friedrich Wilhelm IV.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fromm

 

 

 

 

Gafencu

 

 

al-Gailani

 

 

 

 

 

 

Galland

 

 

 

 

 

Gambetta

 

 

 

 

Gamelin

 

 

 

Gandhi

 

 

 

Georg V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geßler

 

 

 

 

 

 

Geyer

 

 

 

 

Giers

 

 

 

Gladstone

 

 

 

 

 

 

Goblet

 

 

 

Godfrey

 

 

 

Goebbels, Joseph

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Goebbels, Magda

 

 

Goerdeler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Göring

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Goluchowski

 

 

 

Gorbatschow

 

 

 

Gortschakow

 

 

 

 

 

 

 

 

Goschen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Granville

 

 

 

Greiser

 

 

 

 

Grey

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Groener

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Guderian

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Haber

 

 

 

 

Hácha

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Haile Selassie

 

 

 

Haldane

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Halder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Halifax

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hall

 

 

 

Hamilton

 

 

Hamm-Brücher

 

 

Hardinge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Harriman

 

 

 

Hassell

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hatzfeld

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Haushofer

 

 

 

 

 

 

Hay

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heckel

 

 

 

Heeringen, August

 

 

Heeringen, Josias

 

 

 

Heine

 

 

 

 

 

Heineman

 

 

 

Heinrich

 

 

 

Heinz

 

 

 

Henderson

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Henlein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hentsch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herbert

 

 

 

 

 

Herder

 

 

 

 

 

Heß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heydrich

 

 

 

Himmler

 

 

 

 

 

 

Hindenburg, Oskar

 

 

 

Hindenburg, Paul

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinsley

 

 

Hintze

 

 

 

 

Hitler